24h Le Mans

Zwei weitere Einladungen stehen für Le Mans 2018 fest

Von - 19.12.2017 07:09

Durch den Gewinn der Privatier-Wertung in der IMSA-Serie werden JDC-Miller Motorsports und Keating Motorsports 2018 zu den 24 Stunden von Le Mans reisen dürfen. Somit sind aktuell elf Le-Mans-Tickets verteilt.

Die 24 Stunden von Le Mans sind das prestigeträchtigste Sportwagen-Rennen der Welt. Somit trifft sich dort jedes Jahr Mitte Juni das 'Who-is-Who' der Szene, um ein Motorsportfest der Extraklasse zu feiern. Viele internationale Teams wollen alljährlich beim Klassiker an der französischen Sarthe mit dabei sein. Doch aufgrund der Anzahl der vorhandenen Boxen können nur jeweils 60 Fahrzeuge antreten. Dementsprechend heiß begehrt sind die Startplätze, für welche sich die Teams seit gestern (18. Dezember) und bis zum 05. Februar bewerben können.

Einfacher haben es dabei jene Equipen, die aufgrund ihrer Leistungen aus der abgelaufenen Saison bereits eine Einladung von Veranstalter ACO (Automobile Club de l’Ouest) erhalten haben. Hierbei handelt es sich um JMW Motorsport (zwei Tickets), Jackie Chan DC Racing, Aston Martin Racing, das Porsche LMP Team (welches die Einladung jedoch nicht annehmen wird), G-Drive Racing, United Autosports, TF Sport und Ebimotors. Außerdem werden zum Ende der Saison der Asian Le Mans Series (04. Februar) noch weitere vier Einladung verteilt.

Auch für zwei Equipen aus der IMSA-Serie wurden bereits zwei Plätze reserviert. Diese gehen an JDC-Miller Motorsports sowie an Keating Motorsports. In den Fahrzeugen dieser beiden Rennställe konnten 2017 die jeweiligen Privatfahrerwertungen der P-Klasse (Jim Trueman Award) und der GTD-Klasse (Bob Akin Award) gewonnen werden.

Keating Motorsports um Ben Keating nahm bereits 2017 an den 24 Stunden von Le Mans teil. Doch im Riley Mk.30 hatte er gegen die starke Konkurrenz in der LMP2-Klasse nicht den Hauch einer Chance. Den Riley hat Keating inzwischen an BAR1 verkauft. Aktuell ist somit unklar, mit welchem Fahrzeug der Le-Mans-Einsatz 2018 durchgeführt wird.

Für JDC-Miller Motorsports wäre es der erste Auftritt in Le Mans. Mit dem Oreca 07 hat der kleine Rennstall von John Church 2017 in der IMSA-Serie die großen DPi-Teams bei einigen Rennen ordentlich ärgern können. Der gelbe Wagen, der im Paddock auch den Spitznahmen 'Banana Boat' erhielt, schaffte zwar keinen Sieg, war aber vor allem zu Saisonmitte nicht weit davon entfernt. So konnten beim Klassiker in Watkins Glen und beim Rennen in Mosport jeweils zweite Plätze eingefahren werden.

In der IMSA-Saison 2018 schraubt JDC-Miller Motorsports sein Aufgebot sogar auf zwei Oreca LMP2 hoch. Neben dem gelben 'Banana Boat' wird der zweite Wagen einen im Sportwagen-Bereich bekannten Rot-Ton erhalten. Denn nach dem Ende des legendären eigenen Rennstalls (GAINSCO/Bob Stallings Racing), wird die Versicherung GAINSCO als Sponsor für den anderen JDC-Miller-Oreca auftreten.

GAINSCO/Bob Stallings ist in der Vergangenheit beispielsweise auch in der DP-Klasse der IMSA bzw. der Grand-Am angetreten. Zuletzt fuhr man mit einem GT3-Porsche in der Pirelli World Challenge. Aufgrund seiner markanten Lackierung wurde das Team-Fahrzeug jeweils 'Red Dragon' genannt.

Aktuell steht noch nicht fest, ob JDC-Miller Motorsports mit dem 'Banana Boat' oder dem 'Red Dragon' die Reise nach Le Mans antreten wird.


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Das Banana Boat: Der Oreca 07 von JDC-Miller Motorsports © LAT Das Banana Boat: Der Oreca 07 von JDC-Miller Motorsports Mit dem Rliey Mk.30 startete Keating Motorsports 2017 bei den 24h von Le Mans © LAT Mit dem Rliey Mk.30 startete Keating Motorsports 2017 bei den 24h von Le Mans Der Red Dragon: Daytona Prototype von Bob Stallings aus der Grand Am 2013 © LAT Der Red Dragon: Daytona Prototype von Bob Stallings aus der Grand Am 2013
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