24h Le Mans

24h Le Mans: Anpassungen für Einladungen aus der IMSA

Von - 09.08.2018 08:20

Schon seit Jahren erhalten die Sieger des Jim Trueman- und Bob Akin-Awards der amerikanischen IMSA-Serie eine Einladung zu den 24 Stunden von Le Mans. Nun können sie ihr Einsatzteam aber komplett frei wählen.

Die 24 Stunden von Le Mans sind ein ganz spezielles Autorennen. Das ist mittlerweile weitläufig bekannt. Und auch die Teilnahme am jeweils Mitte Juni ausgetragenen Klassiker in Westfrankreich ist auf eine ganze besondere Weise geregelt. Denn interessierte Teams können sich nicht einfach in das Event einschreiben, sondern müssen sich vielmehr um eine Starterlaubnis bewerben. Ein Selektionskomitee, das aus dem Ausrichter ACO (Automobile Club de l’Ouest) aber auch aus Vertretern der regionalen Landesverwaltung besteht, entscheidet dann über die Auswahl der Antragsteller. Dazu kommt noch die Möglichkeit, sich über eingefahrene Ergebnisse aus der jeweiligen Vorsaison eine Einladung zu sichern.

In diesem Zusammenhang verteilt beispielsweise die IMSA-Serie jedes Jahr zwei Le-Mans-Tickets. Doch durch die neue Klassenstruktur, die ab 2019 im amerikanischen Championat eingeführt wird, ergeben sich Änderungen im Vergabeprozedere. Grundsätzlich bleibt es bei der Praxis, die Le-Mans-Einladungen an den Gewinner des Jim Trueman- bzw. Bob Akin-Awards zu verteilen. Die Trueman-Trophäe wird ab dem kommenden Jahr ganz einfach an den bestplatzierten Amateurpiloten in der LMP2-Gesamtwertung vergeben. Analog bekommt der am weitest vorne rangierende Fahrer aus der GTD-Klasse (für GT3-Fahrzeuge) den Akin-Pokal. Bei Punktegleichstand entscheidet dann die meiste Streckenzeit des jeweiligen Amateurs im Auto. Das ist zunächst schon einmal eine elementare Vereinfachung zur bisherigen Herangehensweise. Denn zurzeit werden die tatsächlich gefahrenen Amateur-Runden anhand eines komplizierten Schlüssels in die Punktevergabe pro Rennen mit einbezogen.

Die größte Neuerung bezieht sich jedoch auf den Fakt, dass der Trueman/Akin-Sieger sich nun ein Team aussuchen kann, mit welchem er seinen Le-Mans-Fahrschein im Folgejahr einlösen möchte. Dazu kommt, dass dieses Team nicht einmal aus der IMSA-Serie stammen muss. Hierzu ein Beispiel: Gentleman-Fahrer Ben Keating könnte als potentieller Akin-Gewinner im Folgejahr in Le Mans bei AF Corse oder Proton Competition fahren. Weiterhin gilt, dass der Trueman-Award für eine Einladung in der LMP2-Klasse der 24 Stunden von Le Mans und der Akin-Award für die GTE-Am-Klasse Gültigkeit hat.

Zudem gibt es auch weiterhin über andere Serien die Möglichkeit, an eine Le-Mans-Einladung zu kommen. So verteilt die Asian Le Mans Series Tickets an den Titelträger der LMP2-, LMP3- und GT-Kategorie und ab sofort auch an den Gewinner der LMP2-Amateur-Wertung. In der ELMS (European Le Mans Series) bekommen der LMP2- und LMP3-Sieger sowie die beiden Besten der GTE-Klasse eine Berücksichtigung. Der GT3-Meister im Le Mans Cup wird ebenfalls mit einer Einladung versehen – genauso natürlich wie die jeweiligen vier Klassensieger der 24 Stunden von Le Mans. Insgesamt könnten somit also 15 Entries über erzielte Rennergebnisse eingefahren werden.

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2018 über den Akin Award bei den 24h von Le Mans dabei: Ben Keating im Ferrari 488 GTE von Keating Motorsports © LAT Motorsport Images 2018 über den Akin Award bei den 24h von Le Mans dabei: Ben Keating im Ferrari 488 GTE von Keating Motorsports
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