24h Nürburgring

24h-Ring: Das Mittelfeld bereichert das Starterfeld

Von - 09.05.2018 16:00

Neben den üblichen Verdächtigen von Porsche, Mercedes-AMG und BMW finden sich auch Ferrari und Aston Martin im GT3-Mittelfeld. Aber auch der skurrile SCG003C hat Außenseiterchancen auf ein Spitzenresultat.

Das 24h Rennen auf Nürburgring-Nordschleife zieht jedes Jahr eine Vielzahl von GT3 Fahrzeugen an, so dass sich hinter den Favoriten auf den Gesamtsieg auch ein breites Mittelfeld aufstellt. Nach einem Jahr Pause kehrt Aston Martin Racing mit seinem Vantage GT3 zurück in die „Grüne Hölle“. Bei der Abschiedsvorstellung des britischen GT3-Sportwagen, der im nächsten Jahr durch eine neue Generation ersetzt wird, werden sich Maxime Martin, Marco Sorensen, Nicki Thiim und Darren Turner die Lenkradarbeit teilen.
Auch das Wochenspiegel Team Monschau geht als Einzelkämpfer in den Eifelklassiker, im vergangenen Jahr konnte man mit dem Ferrari 488 GT3 einen überraschenden siebten Platz einfahren. Heuer wollen Georg Weiss, Jochen Krumbach, Oliver Kainz und Christian Menzel an diesen Erfolg anknüpfen und mit ihrem italienischen Sportwagen für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Wie eh und je ist die Marke Porsche auch im Mittelfeld stark vertreten, so bilden fünf starkbesetzte Porsche 911 GT3 R die zweite Speerspitze des Zuffenhausener Sportwagenhersteller. Bei GetSpeed Performance werden sich Jan-Erik Slooten, Lucas Luhr, Marek Böckmann und Steve Jans den Elfer teilen, genauso wie GetSpeed Performance setzt auch das Frikadelli Racing Team auf Dunlop Reifen. Mit den Fahrerbesatzungen Lance-David Arnold / Matt Campbell / Wolf Henzler / Alexander Müller und Norbert Siedler / Marco Seefried / Felipe Fernández Laser / Mathieu Jaminet sind beide Frikadelli 911er bestens besetzt, das Fragezeichen ist aber bei den Dunlop Reifen zu ziehen, vor allem bei kalten Temperaturen klagen die Piloten über schnell auskühlende Pneus.

Bei Manthey Racing bringt man zusätzlich zu den beiden Werks-Porsche auch noch den Elfer rund um Otto Klohs, der sich das Cockpit mit Dennis Olson, Lars Kern und Philipp Frommenwiler teilt, an den Start. Abgerundet wird das Porsche GT3-Aufgebot von der Fahrerbesatzung Dirk Werner, Sven Müller, Klaus Bachler und Martin Ragginger die im Falken-Motorsport 911 GT3 R über die Nürburgring-Nordschleife hetzen. Wie schon im vergangenen Jahr fährt Falken zweigleisig und bringt wieder einen BMW M6 GT3 an den Start, hier sind Stef Dusseldorp, Peter Dumbreck, Alexandre Imperatori und Jens Klingmann als Fahrer vorgesehen.

Mit einer starken Fahrerbesatzung schickt Walkenhorst Motorsport seinen besten BMW M6 GT3 ins Rennen, Markus Palttala, Augusto Farfus, Fabian Schiller und Christian Krognes sollten gute Chancen auf ein Topresultat haben. Hier ist die große Unbekannte der Reifen, denn die Pneus von Yokohama sind noch nicht so Nordschleifenerprobt wie die Exemplare von Michelin, Dunlop oder sogar Falken.

Auch bei Mercedes-AMG verbreitert man seine Streitmacht durch starke Fahrzeuge im Mittelfeld, so setzt das Team von Black Falcon noch ein zusätzliches Fahrzeug für Hubert Haupt, Gabriele Piana, Erik Johansson und Nico Bastian, der kurzfristig Abdulaziz al Faisal ersetzt, ein. Bei Landgraf Motorsport hat man mit Tristan Vautier, Edward Sandström, Kenneth Heyer und Sebastian Asch ebenfalls eine starke Fahrerbesatzung zusammengestellt. Beim Team AutoArena Motorsport starten neben der ADAC GT Masters Stammbesatzung Patrick Assenheimer und Clemens Schmid noch Jeroen Bleekemolen und Raffaele Marciello.

Im vergangenen Jahr überraschte die Scuderia Cameron Glickenhaus, als sie überraschend mit ihrem SCG003C die Pole-Position holte. In diesem Jahr hat man das Engagement leicht zurückgeschraubt und tritt lediglich mit einem der exotischen Sportwagen aus amerikanisch-italienischer Produktion an. Hinterm Steuer werden neben dem letztjährigen Polemann Jeff Westphal auch Thomas Mutsch, Franck Mailleux und Andreas Simonsen sitzen.


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