ADAC GT Masters

Vorschau: 55 GT-Renner beim Auftakt in Oschersleben

Von - 25.04.2019 11:16

Am kommenden Wochenende starten ADAC GT Masters und ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison. Dabei gibt es richtig viele spektakuläre Rennwagen zu sehen. Das erwartet uns.

Es ist soweit: An diesem Wochenende (26. bis 28. April) nimmt die Winterpause in den beiden GT-Serien des ADAC ein Ende. In der Motorsport Arena Oschersleben werden insgesamt 55 GT-Rennwagen auflaufen, die sich auf die beiden Serien ADAC GT Masters und ADAC GT4 Germany verteilen. Somit ist spektakulärer Motorsport mit echten PS-Monstern garantiert. Die Speerspitze bildet dabei natürlich das ADAC GT Masters, welches 31 Fahrzeuge der Marken Aston Martin, Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche aufbietet. Insgesamt 19 verschiedene Teams sind am Start.

Aufgrund der Leistungsdichte kann im Feld der Supersportwagen kein wirklicher Favorit ausgemacht werden. «Die Vorfreude auf die Saison und vor allem auf das neue Auto ist groß. Wir sind froh, dass wir ein gutes Paket für das Projekt Titelverteidigung schnüren konnten. Es ist schwer, eine Prognose abzugeben, da das Startfeld wieder sehr gut besetzt ist. Unser Ziel ist es natürlich, um Siege zu kämpfen. In Oschersleben war der Porsche immer gut, daher rechnen wir uns gute Chancen aus», blickt Robert Renauer voraus. Der Porsche-Pilot ist amtierender Champion und teilt sich den neuen 911 GT3 R nun mit dem starken Österreicher Thomas Preining.

Wieder ganz vorne dabei sein möchte auch Rekord-Sieger Daniel Keilwitz. Der 29-Jährige wechselte im Winter von der Callaway-Corvette auf den neuen Aston Martin Vantage GT3 von PROpeak Performance. Dort startet er gemeinsam mit Werksfahrer Maxime Martin. «Im Grunde ist alles möglich. Aber wir müssen realistisch betrachten, dass das ADAC GT Masters weitgehend Neuland für uns ist, nicht zuletzt auch unser Aston Martin Vantage GT3. Eine Platzierung in den Punkterängen sollte ein realistisches Ziel sein», erklärt der Belgier im Vorfeld des Rennwochenendes. Hier geht es zur Startliste des ADAC GT Masters. (link folgt)

Spannend wird auch zu beobachten sein, wie sich Markus Pommer in der Callaway-Corvette schlägt. Der Heilbronner ersetzt den angesprochenen Keilwitz im US-Muscle-Car an der Seite von Marvin Kirchhöfer. «Ich möchte bei meinem ersten Rennen mit Marvin und Callaway so viele Punkte sammeln wie möglich und bestenfalls in die Top-Fünf fahren. Der Schlüssel zum Erfolg wird in Oschersleben das Qualifying sein, da ein Überholen auf dieser Strecke nicht einfach ist», blickt Pommer voraus.

Doch nicht nur das GT Masters gibt in Oschersleben Vollgas. Im Rahmenprogramm feiert die ADAC GT4 Germany ihr Debüt. Die Serie basiert (wie es der Name schon vermuten lässt) auf den GT4-Regeln. 24 Fahrzeuge wurden für Oschersleben genannt. Diese teilen sich auf die Marken Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche auf. Beim Vortest vor gut zwei Wochen machten die KTM X-Box GT4 die beste Figur. Die kleinen und wenigen Boliden wirken wie geschaffen für den engen 3,667 Kilometer langen Kurs in der Magdeburger Börde. «Das Rennwochenende kann jetzt kommen. Wir sind bereit», kann Pilot Mads Siljehaug vom Team Felbermayr-Reiter den Saisonauftakt kaum noch abwarten. Hier geht es zur Startliste der ADAC GT4 Germany. (link folgt)

Wie beide Rennserien im Fernsehen angeschaut werden können, ist, hat SPEEDWEEK.com bereits hier aufgelistet.

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Roter Farbtupfer im Feld des ADAC GT Masters: Der Ferrari 488 GT3 von HB Racing © ADAC Motorsport Roter Farbtupfer im Feld des ADAC GT Masters: Der Ferrari 488 GT3 von HB Racing Die Corvette C7 GT3-R © ADAC Motorsport Die Corvette C7 GT3-R Stark in der ADAC GT4 Germany: Der KTM X-Bow GT4 © ADAC Motorsport Stark in der ADAC GT4 Germany: Der KTM X-Bow GT4
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