ADAC GT Masters

Das erwartet uns beim ADAC GT Masters am Nürburgring

Von - 13.08.2019 08:14

Wenige Tage nach dem Auftritt in Zandvoort bestreitet das ADAC GT Masters am kommenden Wochenende am Nürburgring bereits die nächsten beiden Läufe der Saison 2019. SPEEDWEEK.com blickt auf das Event voraus.

Das ADAC GT Masters macht keine Pause. Gerade erst hat die 'Liga der Supersportwagen' auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden zwei spektakuläre Rennen absolviert, geht es bereits am kommenden Wochenende (16. bis 18. August) auf dem Nürburgring wieder zur Sache. Die meisten Teams fuhren direkt aus Zandvoort in die Eifel und bereiten aktuell bereits ihre Fahrzeuge im Fahrerlager auf das Event vor. Für den Donnerstag ist zudem ein Testtag mit insgesamt vier Stunden Streckenzeit anvisiert.

Der Nürburgring ist bereits seit der Debütsaison 2007 im ADAC GT Masters Kalender vertreten. Insgesamt 28 Rennen wurden dort ausgetragen und mit sechs Siegen ist Corvette die erfolgreichste Marke. Wie zuletzt üblich wird auch diesmal wieder die Sprintstrecke befahren, die aus 11 Kurven (sieben Rechts-, vier Linkskurven) besteht. Für die Zuschauer hat dies den unschlagbaren Vorteil, dass die Fahrzeuge sehr viel öfter an den Tribünen vorbei kommen.

Als Tabellenführer reist das Audi-Duo Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde von HCB-Rutronik Racing an den Ring. «Für die Rennen auf dem Nürburgring habe ich große Hoffnungen. Die Performance aller Autos dürfte dort sehr eng zusammen liegen. Ich hatte dort in den letzten Jahren einige gute Wochenenden, auch in meinem ersten Jahr im ADAC GT Masters, als ich ebenfalls einen Audi gefahren habe. Deshalb glaube ich, dass wir wieder ein besseres Wochenende erleben werden als noch in Zandvoort», blickt Niederhauser voraus, der zuletzt in Zandvoort nur acht Punkte sammeln konnte und somit das schlechteste Wochenende der Saison erlebte.

Durch einen Platz auf dem Podium in Lauf 2 von Zandvoort, haben auch Christopher Mies und Max Hofer in den Titelkampf eingegriffen. Das Duo von Land-Motorsport liegt in der Tabelle hinter den Corvette-Fahrern Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer mittlerweile auf Position drei. «Der Nürburgring ist meine Heimstrecke. Nirgendwo anders bin ich so viele Rennen gefahren wie dort. Wir möchten den Schwung vom vergangenen Wochenende mitnehmen und möglichst viele Punkte sammeln. Eigentlich sollte uns die Strecke entgegenkommen, aber im ADAC GT Masters ist es immer sehr schwierig, eine Vorhersage zu machen», erklärt Mies.

Während das ortsansässige Kult-Team Frikadelli Racing mit einem Porsche 911 GT3 R einen Gaststart im ADAC GT Masters plant, kommen auch einige weitere Mannschaften aus der direkten Nähe des Rings. Zakspeed aus Niederzissen bringt zwei Mercedes-AMG GT3 an den Start. Propeak Performance aus Wiesemscheid setzt auf einen Aston Martin Vantage GT3. Auch das Team Toksport WRT ist wieder mit von der Partie. Die aus der Rallyeszene stammende Truppe aus Quiddelbach hatte bereits in Zandvoort mit einem Mercedes-AMG GT3 die ADAC GT Masters-Premiere gefeiert und plant, 2020 sogar eine volle Saison zu bestreiten.

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Boxenstopp beim Audi R8 LMS der Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde von HCB-Rutronik Racing © ADAC Motorsport Boxenstopp beim Audi R8 LMS der Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde von HCB-Rutronik Racing
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