Blancpain GT Series

Jenson Button jetzt in ein Honda-GT3-Team involviert

Von - 08.02.2019 18:51

Ab sofort geht das Jenson Team Rocket RJN im Endurance Cup der Blancpain GT Series an den Start. Eingesetzt wird ein neuer Honda NSX GT3. Der Name Rocket geht zurück auf Jenson Buttons verstorbenen Vater John Button.

Wie es scheint, kommen bei Prototypen-Piloten gerade eigene GT3-Teams in Mode: Nach Timo Bernhard (mit dem Team75) und Earl Bamber (mit EBM) ist nun auch Jenson Button in der GT3-Szene aktiv. Der aktuelle LMP1-Pilot von SMP Racing hat mit dem britischen Team RJN zusammen gespannt, welches als Folge nun unter der Bezeichnung 'Jenson Team Rocket RJN' firmiert. «Es ist großartig, Teil dieses aufregenden neuen Kapitels von RJN zu sein und den Namen Rocket wieder in den Rennsport zu bringen. Ich bin sicher, dass sich eine Reihe von aktuellen Fahrern aus der Kart-Zeit noch an Rocket erinnert. Ich hoffe, dass wir diese Plattform nutzen können, um jungen Talenten im GT-Sport und bei Langstreckenrennen zu helfen», freut sich der Formel-1-Weltmeister von 2009 auf das Projekt.

Unter der Bezeichnung 'Rocket Motorsport' war früher das Kart-Team von Jensons mittlerweile verstorbenem Vater John unterwegs. Dieses hat im britischen Kartsport satte elf Meisterschaften eingefahren. Nicht nur Jenson Button ist als Kind für Rocket Motorsport gefahren, sondern auch andere Hochkaräter wie Lewis Hamilton, Will Stevens, Oliver Rowland oder James Calado.

Das Jenson Team Rocket RJN tritt 2019 im Endurance Cup der Blancpain GT Series an. Dort wird ein Honda NSX GT3 im Silver-Cup (bedeutet: die Piloten müssen den Silber-Status der FIA besitzen) eingesetzt. Für die 24 Stunden von Spa-Francorchamps spielt das Team sogar mit der Idee, das Projekt auf zwei NSX GT3 aufzubohren. «Als Honda-Botschafter freue ich mich, Teil von etwas zu sein, was den Honda NSX in die Blancpain GT-Serie bringt», erklärt Button weiter.

Den Einsatz an der Strecke übernimmt das Team RJN. Dieses ist schon seit 20 Jahren im Motorsport aktiv. Zuletzt trat die Truppe um Bob Neville mit Modellen von Nissan in der GT3- und GT4-Klasse an. «Ich bin sehr erfreut und privilegiert, mit Jenson eine Partnerschaft einzugehen und den hervorragenden NSX GT3 Evo aufzubieten. Das Team bereitet sich auf die Herausforderung vor, ein für uns neues Auto in der wettbewerbsfähigsten Langstrecken-Meisterschaft der Welt zu betreuen», lobt Neville den Endurance Cup der Blancpain GT Series.

Wer den/die Honda NSX GT3 pilotiert, will das Team zu einem späteren Zeitpunkt verkünden. Jenson Button wird 2019 jedenfalls wieder in der Super GT am Start stehen. Dort hat er 2018 in der GT500-Variante des Honda NSX sogar den Meistertitel eingefahren. Aufgrund des Einsatzes in der japanischen Serie verpasst Button auch die beiden WEC-Läufe in Sebring und Spa-Francorchamps. Mit Brendon Hartley wird er in der WM jedoch adäquat vertreten.

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So soll der Honda NSX GT3 vom Jenson Team Rocket RJN aussehen © RJN Motorsport So soll der Honda NSX GT3 vom Jenson Team Rocket RJN aussehen
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