Dakar Auto

Ruhetag – Loeb: «Ich fahre von Tag zu Tag»

Von - 12.01.2019 18:54

Der neunfache Rallye-Rekordchampion hat bei seiner ersten Rallye Dakar als Privatier, seinem vierten Start insgesamt, schon mit seinen Tagessiegen für zwei Highlights gesorgt, aber auch einiges eingesteckt.

Dass Sébastien Loeb ein Kämpfer und ein Racer ist, hat er in der regulären Rallye-Weltmeisterschaft oft bewiesen. Seine neun Titel und seine 79 Siege kommen nicht von ungefähr. Bei der Rallye Dakar musste er sich 2017 hinter seinem damaligen Peugeot-Teamkollegen Stéphane Peterhansel als Zweiter einordnen. 2019 sitzt er eben in seinem solchen von PH-Sport betreuten Peugeot 3008DKR von 2017. Im letzten Jahr musste er wegen der Verletzung seines Beifahrers Daniel Elena vorzeitig aufgeben. Sein Wille, den Marathon-Klassiker zu gewinnen, ist ungebrochen. Das bleibt sein Ziel, auch als Privatier, was sich dann noch besser verkaufen ließe.

Er startete sehr verhalten in seine erste Rallye Dakar als Privatmann, nach dem Auftakt reichte es nur zum 13. Platz. Doch am zweiten Tag schlug er zu und markierte auf der ersten «echten» Dakar-Prüfung die erste Bestzeit und schob auf den fünften Gesamtplatz vor. Am dritten Tag aber knickte er etwas ein und kassierte mehr als 37 Minuten, die ihn auf den achten Gesamtplatz abgleiten ließen. Auf der fünften Entscheidung vor dem Ruhetag setzte er seine zweite Bestzeit und rückte wieder auf den fünften Gesamtplatz vor, mit einem Rückstand von genau 40 Minuten auf den führenden Nasser Al-Attiyah im Toyota Hilux.

«Wir hatten eine tolle Etappe, zum zweiten Mal. Wir haben keinen Fehler gemacht. Dafür hatten wir umso mehr Spaß», meinte Loeb, der bei der Rallye Monte Carlo (23. bis 27. Januar) seine erste WM-Rallye fast ohne Test für Hyundai bestreitet. «Unser Auto wurde am Donnerstagabend nicht beschädigt. Wir hatten nur Reifenschäden. Die Etappe am Freitag war hart mit schwierigen Dünen und am Ende viel Kamelgras.»

Vor der möglichen Erfüllung seines Traums liegen bis zur Zielankunft am Donnerstag in Lima noch 1.300 Kilometer auf Bestzeit vor dem Wahlschweizer. «Wir sind im Augenblick ziemlich weit weg, aber ich fahre hier Tag für Tag. Im zweiten Teil gibt es wieder viele Dünen, was die Sache nicht einfacher macht.»

Loeb will seine Außenseiterchance bis auf den letzten Meter nutzen.

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Sébastien Loeb im privaten Peugeot 3008DKR © Red Bull Sébastien Loeb im privaten Peugeot 3008DKR
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

Dakar Auto

Rallye Dakar 2019 - Tim und Tom Coronel Highlights

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Mathias Brunner

Mercedes: Wann werden Dauer-Sieger unsympathisch?

​​Die Fans mögen keine Dauer-Sieger. Das beste Beispiel: Als Michael Schumacher (Ferrari) und Sebastian Vettel (Red Bull Racing) alles in Grund und Boden fuhren. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bleibt gelassen.

» weiterlesen

 

tv programm

Servus Sport aktuell

Mi. 23.01., 19:15, ServusTV Österreich


Formula E Street Racers

Mi. 23.01., 19:30, ORF Sport+


Formula Drift Championship

Mi. 23.01., 19:35, Motorvision TV


Bundesliga Aktuell

Mi. 23.01., 20:50, SPORT1+


SPORT1 News

Mi. 23.01., 20:50, SPORT1+


Monster Jam Championship Series

Mi. 23.01., 21:50, Motorvision TV


Autofocus

Mi. 23.01., 21:50, ORF 2


NASCAR Cup Series Pocono 400, Pocono Raceway

Mi. 23.01., 22:40, Motorvision TV


SPORT1 News

Mi. 23.01., 22:55, SPORT1+


Bundesliga Aktuell

Mi. 23.01., 23:55, SPORT1+


Zum TV Programm
11