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Dakar: Auch die Feuerwehr und Müllabfuhr sind dabei

Von - 03.01.2019 13:12

Die Rallye Dakar hat nicht nur den Ruf die härteste Rallye der Welt zu sein, sie macht auch negative Schlagzeilen durch Tote und Umweltverschmutzung. Die Veranstalter arbeiten an einem sprichwörtlich sauberen Image.

Die Rallye Dakar ist ein Mega-Event und erregt weltweit Aufmerksamkeit. Vom sportlichen Inhalt bekommt man in Mainstream-Medien aber wenig bis gar nichts mit, es wird vor allem von schweren Unfällen oder Umweltzerstörung berichtet.

Organisator ASO bemüht sich daher seit Jahren, die Sicherheit für Zuschauer zu verbessern und Auswirkungen auf die Umwelt möglichst klein zu halten oder zumindest durch Ausgleichsmaßnahmen zu kompensieren.

So wurde ein eigener Müllwagen eingerichtet, der mit dem Dakar-Tross reist und alle Abfälle im Biwak und der Zuschauerbereiche einsammelt und zur nächsten Entsorgemöglichkeit transportiert. Das Volumen ist gigantisch: 100 Tonnen fallen bei der gut 14-tägigen Veranstaltung an!

In dem Zusammenhang interessant: In Kooperation mit dem peruanischen Wasserverband werden die gesammelten PET-Flaschen in wärmende Decken recycelt, die an Bedürftige abgegeben werden.

Auch der CO2-Fußabdruck einer Rallye Dakar ist mit 15.000 Tonnen erheblich. Dies wird durch Unterstützung von zwei Projekten zur Vermeidung der Regenwald-Abholzung und zum Schutz der Artenvielfalt kompensiert.

Übrigens: Im Vorjahr wurden 60 paläontologische und archäologische Gegenstände von Teilnehmern und vom Veranstalter entdeckt, die gesichert und entsprechenden Instituten weitergeleitet wurden.

Für die Sicherheit der Zuschauer werden 9000 Polizisten und Soldaten eingesetzt. Für die 41. Ausgabe der härtesten Rallye der Welt werden etwa 30 sichere Zuschauerflächen eingerichtet. Am Ende der Veranstaltung wird ein Löschfahrzeug an die Feuerwehr in Pisco gespendet.

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Der Feuerwehr-Truck wird vom Niederländer Richard de Groot gesteuert © Eric Vargiolu / DPPI Der Feuerwehr-Truck wird vom Niederländer Richard de Groot gesteuert
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