Dakar Moto

Rallye Dakar: Die Enttäuschung bei Yamaha sitzt tief

Von - 17.01.2019 09:49

Für Alexandre Kowalski und seine Crew ist das vorzeitige Ausscheiden von Adrien Van Beveren ein harter Schlag, doch der Yamaha-Teamdirektor sieht vor dem Finale der Rallye Dakar auch einige positive Aspekte.

Bereits während der achten Etappe der 41. Rallye Dakar 2019 von San Juan de Marcona nach Pisco verlor Yamaha-Pilot Adrien Van Beveren den Anschluss zum Gesamtführenden Toby Price. Sein Teamkollege Xavier de Soultrait belegte mit über 46 Minuten Rückstand den sechsten Gesamtrang. Auf der neunten Etappe rund um Pisco kam es für das Yamaha-Werksteam noch schlimmer, denn Adrien Van Beveren schied nach einem Motorschaden vorzeitig aus.

Van Beveren kam zwar mit über dreieinhalb Stunden Verspätung doch noch in das Ziel, da er aber die Sonderprüfung auf der Ladefläche eines Pick-Ups beendete, wurde er anschließend disqualifiziert. Xavier de Soultrait beendete die vorletzte Etappe als Neunter und liegt nun vor dem Finale mit 47:44 Minuten Rückstand aussichtslos zurück.

«Es ist immer sehr enttäuschend, wenn man die Hoffnung auf den Gesamtsieg so plötzlich und auf diese Art und Weise begraben muss», gestand Yamaha-Teamdirektor Alexandre Kowalski nach dem Ausscheiden seines Spitzenfahrers. «Die Rallye Dakar lässt uns in diesem Jahr mit gemischten Gefühlen zurück.»

«Zum einen sind wir sehr froh, wie sich Xavier de Soultrait in den letzten Monaten entwickelte, er hat sich diese Leistungssteigerung auch wirklich verdient. Was Adrien Van Beveren angeht, kann ich nur sagen, dass er bis zu seinem Ausscheiden eine fantastische Rallye gefahren ist, denn er beendtete bisher jede Etappe auf einem Top-7-Rang.»

«Adrien musste oft als erster auf die Strecke und zeigte dabei seine ausgezeichneten Fähigkeiten beim Navigieren. Sein Ausscheiden ist für unsere gesamte Crew ein harter Schlag, aber er hat auch bewiesen, dass er einer der komplettesten Rallye-Piloten der Welt ist. Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch viel Positives mit ihm erleben werden.»

DAKAR MOTO - ERGEBNIS ETAPPE 9
1. Michael Metge (F/Sherco TVS) in 3:46:38 Stunden
2. Daniel Nosiglia Jager (BOL/Honda) + 2:00 min
3. Pablo Quintanilla (RCH/Husqvarna) + 3:28 min
4. Matthias Walkner (A/KTM) + 3:29 min
5. Toby Price (AUS/KTM) + 3:29 min
6. Jose Cornejo Florimo (RCH/Honda) + 3:30 min
7. Andrew Short (USA/Husqvarna) + 4:03 min
8. Luciano Benavides (RA/KTM) + 4:55 min
9. Xavier de Soultrait (F/Yamaha) + 4:56 min
10. Oriol Mena (E/Speedbrain) + 5:58 min
11. Sam Sunderland (GB/KTM) + 7:06 min
12. Laia Sanz (E/KTM) + 12:22 min
13. Maurizio Gerini (I/Husqvarna) + 17:11 min
14. Kevin Benavides (RA/Honda) + + 19:03 min
15. Ross Branch (RB/KTM) + 19:44 min

DAKAR MOTO - GESAMTSTAND NACH ETAPPE 9
1. Toby Price (AUS/KTM) in 32:43:15 Stunden
2. Pablo Quintanilla (RCH/ Husqvarna) + 1:02 Minuten
3. Matthias Walkner (A/KTM) + 6:35 min
4. Andrew Short (USA/Husqvarna) + 40:01 min
5. Xavier de Soultrait (F/Yamaha) + 47:44 min
6. Jose Cornejo Florimo (RCH/Honda) + 1:05:45 h
7. Luciano Benavides (RA/KTM) + 1:05:50 h
8. Sam Sunderland (GB/KTM) + 1:10:15 h
9. Oriol Mena (E/Speedbrain) + 1:52:20 h
10. D. Nosiglia Jager (BOL/Honda) + 2:21:51 h
11. Laia Sanz (E/KTM) + 3:59:45 h
12. Ross Branch (RB/KTM) + 3:34:55 h
13. Kevin Benavides (RA/Honda) + 3:37:15 h
14. Maurizio Gerini (I/Husqvarna) + 4:12:42 h
15. Adam Tomiczek (POL/KTM) + 4:59:04 h

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Xavier de Soultrait liegt aussichtslos zurück © Yamaha Xavier de Soultrait liegt aussichtslos zurück Adrien Van Beverens starke Leistung wurde nicht belohnt © Yamaha Adrien Van Beverens starke Leistung wurde nicht belohnt
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