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DTM: Startet BMW jetzt endlich durch?

Von - 14.07.2017 09:16

BMW hat sich am Norisring eindrucksvoll zurückgemeldet: Doppelsieg am Samstag, Sieg am Sonntag und insgesamt 124 Punkte.

In der Herstellerwertung haben die Münchner mit 248 Punkten zumindest wieder ein wenig den Anschluss an Mercedes (282) und Audi (326) gefunden. Dazu ist Maxime Martin als Gesamtdritter mit 78 Punkten und elf Zählern hinter Spitzenreiter Mattias Ekström nach vier von neun Events plötzlich mittendrin im Titelkampf.

Dabei konnte man vor dem Norisring-Wochenende eigentlich nicht viel erwarten, denn der Kurs liegt dem M4 genauso wenig wie der Lausitzring, wo BMW traditionell nie etwas holt. Doch in diesem Jahr war BMW vorbereitet.

«Wir hatten eine andere Herangehensweise, sind vom Setup her die Dinge anders angegangen. Ich hätte aber nicht erwartet, dass wir so stark sind», sagte Timo Glock.

Ex-Meister Volker Strycek war nicht überrascht vom «Comeback» der Münchner. «Wenn eine Marke schwer in die Saison kommt, heißt das noch lange nicht, dass sie auch schwer aus der Saison herausgeht. Es war klar ersichtlich, dass BMW die richtigen Maßnahmen eingeleitet hat, um genau das zu erreichen, was sie erreicht haben. Nämlich Speed aufzubauen und den Speed vor allem über die Renndistanz zu halten», sagte Strycek dtm.com: «Man konnte auch sehen, dass Maxime Martin gerade am Sonntag in der Lage war sich das Rennen vom Speed her so einzuteilen, dass er jederzeit kontrolliert vorne fahren konnte. Man konnte sehen, wie ruhig die Autos waren, man konnte sehen wieviel Grip sie aufgebaut haben beim rausbeschleunigen, was ja am Norisring existentiell entscheidend ist.»

Glock hatte bereits nach dem Lausitzring erklärt, dass nach dem Norisring nun die Strecken kommen würden, die BMW traditionell besser liegen. Ob BMW nun durchstartet und sich im Titelkampf endgültig zurückmelden kann, wollte er am Norisring aber so noch nicht vorhersagen.

Der Norisring sei sehr speziell, meinte er: «Wenn man sieht, wie die Autos aussehen, speziell von der Fahrzeughöhe her, sieht das abenteuerlich aus. Das funktioniert nur hier. Vielleicht haben wir aber etwas gefunden, dass uns den einen oder anderen Schritt in die richtige Richtung bringt. Dass man nicht in Moskau schon einen großen Schritt erwartet, sondern darauf aufbauend in den nächsten Rennen kleine Schritte machen können», meinte er.

Vor allem Audi ist in dieser Saison stark unterwegs, in Budapest kontrollierten die Ingolstädter das Geschehen. In Moskau werde das ähnlich sein, glaubt Glock.

«Die sind unheimlich stark in langsamen und mittelschnellen Kurven, die haben eine superstarke Vorderachse, können das Auto überall hinlenken, wo sie hin wollen», so der 35-Jährige. Außerdem habe Audi keine Probleme mit Balance Shifts, «sie verlieren also beim Anbremsen nicht das Heck und haben kein Untersteuern, wenn sie von der Bremse weggehen. Bei uns ist der Trend, dass wir immer kleine Balance Shifts haben, das müssen wir unter Kontrolle bekommen», sagte Glock.

Er meinte zudem, dass BMW immer noch an den Testfahrten in Hockenheim im April knabbere, als man aufgrund technischer Probleme weitaus weniger zum Fahren kam als die Konkurrenz. «Die Tests fehlen uns ein wenig, was die Distanz und die Philosophie des Autos angeht. Wir müssen uns langsam herantasten.»

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