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Glock & Ekström: Wenn Titelkandidaten ins Klo greifen

Von - 09.09.2017 22:35

Wie sagte ein Fußballer mal so schön: Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu. Timo Glock und Mattias Ekström hatten am Samstag ein ganz ähnliches Erlebnis.

Timo Glock fasste sein 13. Saisonrennen auf dem Nürburgring recht passend in einem Satz zusammen. «Wir waren immer zur falschen Zeit am falschen Ort.» Für ihn galt das nicht nur für das chaotische Regenrennen mit typischen Eifel-Mischbedingungen und Kapriolen, sondern auch bereits im Qualifying. Da fehlte Glock eine halbe Sekunde, um auf abtrocknender Strecke noch einmal eine schnelle Runde zu starten.

Im Rennen ging es dann mit Regenreifen von Startplatz acht auf Rang sechs, den er lange Zeit halten konnte, ehe Mattias Ekström an ihm vorbeizog. Und dann nahm das Unheil seinen Lauf, für beide Routiniers.

Erst wurde Glock von Mercedes-Mann Gary Paffett gedreht. «Da gab es komischerweise keine Strafe für. Aber ich habe euch ja in Zandvoort gesagt, wieso», spielte Glock mit einem Augenzwinkern auf seinen Spruch zuletzt in Zandvoort an. Nachdem dort bekanntlich seine Emotionen ein wenig mit ihm durchgingen inklusive Stinkefinger und deutlichen Worten und er vom DMSB im Qualifying disqualifiziert wurde, hatte er auf die Frage erklärt, wer die besten Karten im Titelkampf habe: «Wahrscheinlich derjenige, der am freundlichsten zum DMSB ist. Der wird Meister. René (Rast) ist glaube ich ein ganz Netter. Ich bin raus. Mich kann man abschreiben. Die werden mich jetzt wahrscheinlich bei jedem Rennen auseinandernehmen. Sollen sie nur, das ist mir relativ wurscht.»

Die Rennleitung hatte den Vorfall mit Paffett untersucht, aber entschieden, nichts weiter zu unternehmen. «Das war sehr unglücklich, er hatte eine sehr seltsame Linie, als ich gerade Maxime Martin überholt habe. Ich war sehr überrascht. Für mich war es in dieser Situation in diesen Bedingungen unvermeidbar, ich wollte ihn nicht einmal angreifen», sagte Paffett.

Im Anschluss an seinen Dreher entschied sich Glock, in die Box zu fahren, um seine Reifen zu wechseln, wegen der abtrocknenden Strecke von Regenreifen auf Slicks. Eine fatale Entscheidung, denn kurz danach fing es wieder an zu regnen. «Dann sind wir wieder zurück auf Regenreifen, aber da war es schon vorbei.» Auch wenn es durchaus Pech war, ärgerte sich der BMW-Pilot. «Die Chance war da, sie ist für alle gleich. Die anderen haben es richtig gemacht und wir müssen uns fragen, wieso wir nicht so eine gute Wettervorhersage hatten», so Glock. Vor allem Mercedes hatte viel richtig gemacht und feierte am Ende einen Vierfachsieg. Lucas Auer machte mit seinem dritten Saisonsieg in der Gesamtwertung einen Satz nach vorne und hängt nun Ekström auf der Pelle.

Denn bei Ekström lief es ähnlich wie bei Glock. Er war von Platz elf aus ins Rennen gegangen und hatte sich bis auf Rang sechs nach vorne gekämpft. In dem ganzen Chaos um den Wetterumschwung inklusive Regenschauer hätte er letztendlich gut und gerne Vierter werden können. Wenn er nur eine Runde länger draußen geblieben wäre.

Doch seine Regenreifen machten auf abtrocknender Strecke einfach nicht mehr mit. Er wechselte wie Glock (und auch einige andere) auf Slicks. Der klassische Griff ins Klo. «Als ich beim Boxenstopp aus dem Fenster schaue, sehe ich plötzlich Monsunregen. Sprachlos schaue ich und weiß in Kurve eins: Nach dem Rennen gibt es ein Radler und morgen ist ein neuer Tag», sagte er. Die gute Nachricht: Er bleibt trotzdem vorne, insgesamt bleibt alles eng beisammen.

Ekström führt die Tabelle nach 13 von 18 Saisonrennen mit 128 Punkten vor Lucas Auer (127), René Rast (124), Mike Rockenfeller (110), Jamie Green (107), Glock (104), Maxime Martin (102) und Titelverteidiger Marco Wittmann (97) an.

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