DTM

Mercedes: Knallt es im letzten DTM-Jahr?

Von - 14.02.2018 08:30

In dieser Saison ist alles anders. Zumindest bei Mercedes. Die Stuttgarter ziehen sich mit dem Finale in Hockenheim im Oktober aus der DTM zurück. Keine Frage: Mercedes würde sich gerne mit weiteren Titeln verabschieden.

Die Fahrer freilich auch. Sie würden sich den vorerst letzten Platz in der langen Mercedes-Historie in der Tourenwagenserie sichern. Und klar: Gleichzeitig wollen sie Ausrufezeichen setzen. Denn: Es geht um ihre Zukunft, noch ein bisschen mehr als sonst.

Gary Paffett, Paul di Resta, Lucas Auer, Edoardo Mortara, Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein: Sie alle gehen für Mercedes 2018 an den Start. Und jeder hat eigene Ziele, Wünsche und Voraussetzungen.

Beispiel Auer: Der 23-Jährige würde gerne den Sprung in die Formel 1 schaffen, Testfahrten hatte er 2017 für Force India bereits absolviert. Er weiß: Es sollte schon der Titel sein, um den Fuß in die Tür zu bekommen.

Auch Wehrlein will in die Königsklasse, er kommt von dort, kehrt nach zwei Jahren in der Formel 1 in die Serie zurück, durch die er 2015 mit dem Titelgewinn den Sprung geschafft hatte. Auch er weiß: Er muss die DTM rocken, um eine neue Chance zu bekommen.

Paffett, di Resta, Mortara: Mortara fährt bereits parallel in der Formel E für Venturi, und bekanntlich steigt Mercedes 2019/20 werksseitig in die Elektroserie ein. Die Routiniers di Resta und Paffett absolvierten zuletzt Testfahrten und meldeten ihr Interesse ebenfalls mal an. Mercedes hat allerdings auch nur zwei Plätze frei.

Fakt ist: Alle müssen im letzten Mercedes-Jahr abliefern, um sich in Position zu bringen. Gut möglich, dass das zu zusätzlichen Reibereien führt, wobei sich Mercedes in den vergangenen beiden Jahren als starkes Team mit einer grundsätzlich guten Stimmung erwiesen hat. Aber wir erinnern uns: Zuletzt gab es 2015 Stunk, als man sich sehr früh auf Wehrlein als zu unterstützenden Titelkandidaten festlegte. Damals sorgte das bei den anderen Fahrern für wenig Jubelstürme, um es vorsichtig auszudrücken.

Also: Knallt es 2018? Wehrlein glaubt das nicht. Er meint eher, dass es keinen großen Unterschied zu sonst gibt, wenn sich die Piloten für ein weiteres DTM-Jahr empfehlen wollten: «Man fährt jedes Jahr um seine Zukunft. Heutzutage gibt es so viele Fahrer - wenn man dann ein oder zwei Jahre nicht die Leistung bringt, dann hat man ein Problem.»

Wehrlein weiter: «In der DTM ist es vielleicht noch etwas anders als in der Formel 1, es ist noch mehr ein Teamsport. Da kann es sein, dass man für Teamkollegen fahren muss. Ich glaube aber, dass man sich seiner Zukunft generell nie sicher sein sollte.»

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