DTM

Die erste wirkliche Unbekannte: «Es wird hart»

Von - 08.08.2018 12:00

Die zweite Hälfte der DTM-Saison 2018 beginnt mit einer großen Herausforderung: Zum ersten Mal starten die Fahrer auf dem Grand-Prix-Kurs in Brands Hatch. Die Mercedes-Stimmen.

Gary Paffett (37 Jahre, England): Brands Hatch wird ein schwieriges Wochenende. Es ist mein Heimrennen, aber ich bin auf der Strecke noch nicht sehr oft gefahren - was aber für die meisten Fahrer im Feld gilt. Es wird eine große Herausforderung, da wir kein Freitagstraining haben und wir die Strecke nicht besonders gut kennen. Schließlich sind wir bislang noch nie mit DTM-Autos auf dem Grand-Prix-Kurs gefahren. Es wird hart, aber ich bin zuversichtlich, dass wir ein sehr gutes Auto haben werden. Jetzt muss ich versuchen, das Beste aus mir und dem Auto herauszuholen. Darauf freue ich mich. Hoffentlich können wir einige gute Ergebnisse einfahren.

Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland): Wir sind zurück aus der Sommerpause und ich freue mich darauf, bei meinem Heimrennen in Brands Hatch vor meinen Freunden und meiner Familie zu fahren. Die beiden Podestplätze in Zandvoort kamen zu einem entscheidenden Zeitpunkt in der Meisterschaft. Ich bin zur Halbzeit voll dabei und wir haben ein gutes Paket, einen guten Teamgeist und ich hoffe, dass ich in Brands Hatch zwei erfolgreiche Rennen bestreiten kann, um meine Form bis zum Saisonende so fortzusetzen. Es ist ein schöner Kampf mit Gary. Wir hatten schon 2010 einen sehr fairen Titelkampf gegeneinander und jetzt werden wir sehen, wie das Duell diesmal ausgehen wird.

Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien): Die DTM ist eine Weile nicht in Brands Hatch gefahren und ich freue mich darauf, wieder dort anzutreten. Das letzte Mal waren wir 2013 dort, aber ich bin bislang immer auf der kurzen Streckenvariante gefahren. Jetzt bin ich natürlich heiß darauf, einmal auf der langen Strecke zu fahren. Denn jeder, der schon darauf gefahren ist, sagt, dass es sehr spektakulär ist. In Zandvoort lief es vor der Sommerpause nicht wie gewünscht. Aber ich weiß, dass wir ein wettbewerbsfähiges Auto haben. Hoffentlich habe ich diesmal wieder ein konkurrenzfähiges Wochenende.

Lucas Auer (23 Jahre, Österreich): Ich freue mich riesig auf das Rennwochenende in Brands Hatch. Die lange Streckenversion kenne ich bislang noch nicht. Ich bin aber schon auf der Kurzanbindung gefahren und habe dort in der Formel-3-Europameisterschaft mein erstes Rennen gewonnen. Jetzt lasse ich mich überraschen, wie es auf der langen Streckenvariante läuft.

Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland): Nach der Sommerpause geht es nach Brands Hatch. Auf der kurzen Streckenvariante bin ich schon einmal gefahren, aber die lange Version ist viel anspruchsvoller und bietet einige richtig schnelle Kurven. Jetzt bin ich gespannt, diesen historischen Streckenverlauf kennenzulernen.

Daniel Juncadella (27 Jahre, Spanien): Brands Hatch gehört zu meinen Lieblingsstrecken im DTM-Rennkalender. In diesem Jahr fahren wir zum ersten Mal auch auf der langen Streckenvariante, die ich schon aus der Blancpain GT Serie kenne. Die Indy-Variante ist für meinen Geschmack etwas zu kurz, aber die längere Version ist klasse, ein wenig wie Zandvoort. Es gibt keine Asphalt-Auslaufzonen, wodurch das Racing für uns Fahrer schöner, aber auch etwas schwieriger wird. Der Kurs ist eine echte Herausforderung für uns alle. Darauf freue ich mich riesig. Hoffentlich können wir den Schwung der ersten Saisonhälfte in das Rennwochenende mitnehmen.

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef: Mit Brands Hatch erwartet uns am Wochenende die erste wirkliche Unbekannte in diesem Jahr. Es ist natürlich immer toll, wenn man eine neue Streckenvariante im Kalender hat, allerdings ist die Gefahr, dass man sich im Setup vergreift auch ungleich höher. Unserer Mannschaft ist es in der bisherigen Saison immer gelungen, den Fahrern ein Auto zu Verfügung zu stellen, mit dem man um den Rennsieg kämpfen konnte. Ich habe daher absolutes Vertrauen in die Jungs, dass sie auch in England wieder einen super Job abliefern werden. Für mich ist aber auch klar, dass der Abstand zwischen den Marken in der zweiten Jahreshälfte noch enger wird. Wir haben in Zandvoort schon gesehen, dass Audi wieder auf Speed kommt und mit BMW haben wir uns in der ganzen Saison bereits harte Duelle geliefert. Wir dürfen jedenfalls nicht nachlassen, sonst schmilzt die Führung ganz schnell dahin.


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