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Stefan Pletschacher 4000 km von der Heimat entfernt

Von - 01.12.2017 15:33

Nach Verletzungspause ist Stefan Pletschacher wieder genesen und wird sich in den kommenden Wochen auf seine 22. Eisspeedway-Saison vorbereiten. Sein Ziel 2018 ist der Grand-Prix-Einzug.

«Im Moment befinde ich mich auf dem Weg nach Russland», berichtete Stefan Pletschacher von seiner Reise nach Kamensk-Uralski, wo in den kommenden Wochen trainiert wird. Bis Mitte Dezember will sich Pletschacher, mehr als 4000 km von der Heimat entfernt, auf die kommende Eisspeedway-Saison vorbereiten. «In Russland habe ich perfekte Bedingungen. Das Training ist top organisiert, Fahrerlager und Hotel passen», so der Ruhpoldinger. «Harald Simon, mit dem ich für das Team Stahlwerk Annahütte starte, wird ebenfalls vor Ort sein, um zu trainieren.»

Nach dem Training in Russland wird der 38-Jährige die Weihnachtstage in der Heimat verbringen, ehe er ein weiteres Trainingslager in Finnland absolviert. Aufgrund dessen ist ein Startplatz in der Qualifikationsrunde in Ylitornio am 13. Januar 2018 der erklärte Wunsch. «Ich bin im Januar sowieso in Finnland, mir wurde ein Startplatz in der WM-Qualifikation zugesichert. Ich hoffe, dass ich nicht extra von Finnland nach Schweden muss.»

Die erneute Qualifikation für den Grand Prix ist Pletschachers erklärtes Ziel, nachdem er im Vorjahr nach erfolgreicher Qualifikation mit verletzter Schulter die gesamte WM-Saison ausfiel. «Ich bin wieder fit und will in den Grand Prix», so Pletschacher, der um die Tücken der Qualifikation weiß. «Die Quali wird extrem hart. Bei nur einem Qualifikationsrennen darf nichts schiefgehen, sonst ist das Weiterkommen gefährdet.»

Wie die weiteren Renntermine in der Saison 2018 für den selbständigen Busunternehmer aussehen, steht und fällt mit der Qualifikation: «Ich will jetzt erst mal gut trainieren und dann hoffe ich, dass ich die Qualifikation für den Grand Prix schaffe. Danach sehen wir weiter, was an Rennen dazukommt.»

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Stefan Pletschacher verpasste verletzungsbedingt den GP 2017 © Reygondeau Stefan Pletschacher verpasste verletzungsbedingt den GP 2017 «Training in Russland ist top organisiert», weiß Stefan Pletschacher © Reygondeau «Training in Russland ist top organisiert», weiß Stefan Pletschacher
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