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Eisspeedway-EM

Luca Bauer: Miese Starts, dann Angriff außen herum

Von - 25.02.2016 04:48

Luca Bauer hat sich bei der Eisspeedway-Europameisterschaft in Ufa blendend verkauft. Nur schlechte Starts verhinderten ein besseres Ergebnis bei seiner EM-Premiere.

Während sein Vater Günther Bauer im kasachischen Almaty um WM-Punkte kämpfte, absolvierte der Sohn des Deutschen Meisters in Ufa seine erste internationale Bewährungsprobe. Bauer senior war besonders nervös beim Grand Prix am Sonntag. Nicht hauptsächlich wegen des WM-Rennens, sondern weil sein Sohn in Baschkirien im EM-Finale zum ersten Mal bei einem internationalen Prädikat antrat. Direkt nach dem Rennen verschwand Günther Bauer im Hotelzimmer, um via Live-Stream das Rennen von Luca zu verfolgen.

Luca Bauer schaffte es auf einen beachtlichen siebten Rang, es hätte noch besser laufen können, hätte er nicht Lehrgeld bezahlen müssen und wären die Starts nicht so schlecht gewesen. 



«Vom Tempo her lief es ganz gut, nur die Starts waren unterirdisch», sagte Luca Bauer zu SPEEDWEEK.com. «Vor dem zweiten Renntag hatten wir die Kupplung geschliffen, doch dann lief es noch schlechter. Die Kupplung rutschte nur, sodass die Starts noch schlechter wurden und das Tempo auch nicht recht passte. Danach habe ich eine von Sergej Karachintsev bekommen, die Starts waren nicht wesentlich besser danach, doch wenigstens klappte es vom Fahren her wieder.»



Die Rennen von Luca Bauer sahen meist so aus: Nach dem Start war der 17-Jährige Stockletzter und musste sich bevorzugt über die Außenbahn nach vorne kämpfen. Sogar Bronzemedaillen-Gewinner Harald Simon konnte er sich in einem Lauf schnappen. An beiden Tagen kam er ins B-Finale, wo er allerdings vom Pech verfolgt war. Am ersten Tag ging der Zündunterbrecher ab, am zweiten sprang der Gang im Endlauf raus. Bis er wieder drin war, waren die Gegner auf und davon.



Neuland war für Luca Bauer nicht nur der Druck eines EM-Finales, sondern auch die knallharten russischen Eispisten. «Vom Druck her war es nicht so schlimm, ich habe mich überraschen lassen und war schon im Training ganz gut dabei», so Bauer weiter. «Das immer stärker ausgefahrene Eis war für mich etwas Neues. Ich bin eigentlich in den Kurven immer außen gefahren, wo das Eis noch in Ordnung war. Im Lauf gegen Antonin Klatovsky ist er auch außen gefahren, sodass ich es innen probieren musste. Dabei ist mir ein Fehler unterlaufen, ich rutschte weg und landete im Innenfeld.»



In der kommenden Woche steht mit dem DM-Finale in Berlin das nächste wichtige Rennen an: «Ich möchte besser abschneiden als im letzten Jahr, die Starts müssen unbedingt besser werden. Dort von hinten zu überholen wird verdammt schwer.»

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Luca Bauer (li.) hat jede Menge Talent © Bauer Luca Bauer (li.) hat jede Menge Talent

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