Eisspeedway-GP

Kritik am DMSB: «Deutlicher Bedarf an Änderungen»

Von - 03.03.2018 14:33

Seit fünf Jahren veranstaltet die Eisspeedwayunion Berlin die Rennen der Spikeritter in der deutschen Hauptstadt. «Von Seiten des Verbands wird nicht immer das gemeinsame Ziel verfolgt», so der 2. Vorstand Bernd Sagert.

An diesem Wochenende finden in Berlin die Grands Prix Nummer 5 und 6 statt. «Der Kartenvorverkauf lief in diesem Jahr, wie von uns erhofft und ein Stück weit geplant, erneut besser gegenüber dem Vorjahr, sodass wir zwischen zehn und 15 Prozent mehr Zuschauer erwarten», erklärte Olaf Ehrke in seiner Funktion als 1. Vorsitzender der gastgebenden Eisspeedwayunion Berlin voller Vorfreude: «Die Haupttribüne ist fast ausverkauft, aber für diese und vor allem alle anderen Bereich gibt es noch Karten an der Tageskasse. Das Wetter spielt ja auch mit, sodass wir mit diesem super Fahrerfeld spannende und actionreiche Rennen erwarten.»

Dazu ergänzte Bernd Sagert, 2. Vorstand und zugleich Rennleiter, mit deutlichen Worten: «Wir sind jetzt im fünften Jahr Veranstalter des Berliner Eisspeedways und haben Jahr für Jahr einen Level-Sprung nach oben gemacht. Das haben wir natürlich auch in diesem Jahr wieder vor. Wir haben dazu ein sehr gutes und eingespieltes Team, welches in unserer Wahrnehmung sehr professionell zusammenarbeitet. Natürlich gibt es in so einer Zusammenarbeit auch Nebengeräusche, das ist ganz normal. Allerdings bekommt man im deutschen Motorsport manchmal das Gefühl, dass von Seiten der Verantwortlichen des deutschen Verbands nicht immer das gemeinsame Ziel verfolgt wird, den Sport zu pushen und voran zu bringen. Da gibt es einen deutlichen Bedarf, Änderungen herbeizuführen, dass der Sinn einer Zusammenarbeit mehr gelebt wird und dort nicht Leute sitzen, die versuchen sich zu profilieren. Das tut der Sache nicht gut.»

Das Rennen am Samstagabend startet um 17 Uhr, das am Sonntagnachmittag um 14 Uhr.

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Bernd Sagert und die Eisspeedway-Piloten Max Niedermaier, Dmitrij Koltakov und Tobias Busch (v.l.) © Thorsten Horn Bernd Sagert und die Eisspeedway-Piloten Max Niedermaier, Dmitrij Koltakov und Tobias Busch (v.l.)
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