Eisspeedway-GP

Eisspeedway-GP: Neuer Name, neuer Race-Coordinator

Von - 01.12.2018 18:44

Für die Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2019 werden sich einige Dinge ändern: Statt dem bisherigen Race-Coordinator Jouni Seppänen aus Finnland werden sich zukünftig zwei Leute kümmern.

Der Eisspeedway-GP gehört zu den wenigen Serien, die der Motorrad-Weltverband FIM selbst zu vermarkten versucht und nicht an einen Promoter verkauft hat. Der langjährige Race-Coordinator Jouni Seppänen gibt seinen Job ab. Das und weitere Neuerungen verriet der Finne SPEEDWEEK.com im exklusiven Interview.

Jouni, ein letzter Blick zurück auf die vergangene Saison: Wie zufrieden bist du?

Ich war sehr zufrieden. Wir sahen gute Rennen und es war erfreulich junge Fahrer zu sehen, welche die russischen Fahrer herausfordern konnten. Wir waren zudem auf drei Indoor-Strecken, was sehr gut für den Sport ist.

Die neue Saison steht an und die Fahrer sind bereits in Trainingslagern, um sich vorzubereiten. Wie sieht es von Seiten der FIM aus, was wird es Neues geben?

Der Terminkalender ist ja zwischenzeitlich bekannt und es wird in Almaty statt in Astana gefahren. Die FIM wird einige Dinge ändern für die kommende Saison, ich werde nicht mehr der Race-Coordinator der Serie sein. Ich werde ab 2019 Mitglied der Bahnsportkommission CCP der FIM sein und als Jurypräsident bei den Rennen in Schadrinsk, Togliatti, Berlin und Heerenveen fungieren. Oleg Zhakarov wird Race-Coordinator bei den Rennen in Kasachstan und Russland sein, Phil Morris, der ja auch im Speedway-Grand-Prix tätig ist, wird die Rennen in Westeuropa leiten.

Die Fahrer mussten in der vergangenen Saison selbst mit dem Auto nach Astana reisen, nach Almaty gab es bereits organisierte Transporte. Wie läuft es nächste Saison ab?

Soweit ich weiß, werden die Fahrer selbst nach Kasachstan reisen müssen.

2018 wurde der komplette Langbahn-GP als Internet-Livestream übertragen. Wird es das auch für den Eisspeedway-GP geben? Und was gibt es sonst für Neuerungen?

Die FIM wird der Weltmeisterschaft einen neuen Namen geben, der in nächster Zeit veröffentlich wird. Der Name Eisgladiatoren wird nicht mehr verwendet. Livestreams wird es keine geben.

In Deutschland organisieren sich einige Fahrer inzwischen in Rennteams, um gemeinsam den Sport zu betreiben. Ist das ein Modell, mit dem auch der Weltverband die Fahrer und den Sport voranbringen kann?

Die FIM organisiert die Weltmeisterschaft und arbeitet mit den nationalen Föderationen zusammen. Es ist eine Entscheidung der nationalen Föderationen, ob es ihnen möglich ist solche Teams zu unterstützen, oder ob sich die Unterstützung auf das Nationalteam oder einzelne Fahrer beschränkt.

Im Eisspeedway-Sport in Westeuropa ist das Problem, dass es abgesehen von der WM kaum Rennen gibt. Gibt es Seitens der FIM Maßnahmen, um das zu ändern?

Wie ich bereits sagte, die FIM organisiert die Weltmeisterschaft. Natürlich können wir den Sport zum Beispiel mit Trainingscamps fördern. Ich habe das vor zwei Jahren versucht, aber die Fahrer waren nicht sonderlich interessiert, ins Camp zu kommen.

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Der Name für den Eisspeedway-GP 2019 steht noch nicht fest © FIM/Reygondeau Der Name für den Eisspeedway-GP 2019 steht noch nicht fest
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