Eisspeedway-GP

Shadrinsk-GP: Daniil Ivanov baute die WM-Führung aus

Von - 09.02.2019 15:12

Daniil Ivanov hat den dritten Eisspeedway-GP in Shadrinsk gewonnen, Titelverteidiger Dmitry Koltakov konnte Punkte gutmachen. Keiner der deutschsprachigen Piloten kam ins Halbfinale.

Mit null Punkten startete WM-Spitzenreiter Daniil Ivanov in den Renntag. In seinem ersten Lauf erwischte er nach einem vier Runden dauernden Zweikampf mit Dmitry Koltakov in der Zielkurve eine Rille und verlor die Kontrolle über das Bike und damit die drei Punkte für den Laufsieg. Durch Ivanovs Fehler kam Stefan Pletschacher, der es gleich mit den bisherigen GP-Siegern Ivanov und Dinar Valeev sowie Weltmeister Dmitry Koltakov zu tun hatte, zu seinem ersten Punkt. Der Ruhpoldinger fuhr krankheitsbedingt seinen ersten GP der Saison in Shadrinsk.

Ivanov zeigte sich vom Crash im ersten Durchgang in den weiteren Läufen unbeeindruckt und gewann alle seine Vorläufe. Neben Ivanov standen noch fünf weitere Russen im Halbfinale, die mit dem harten russischen Eis am besten zurechtkamen. Zu ihnen gesellten sich die Schweden Stefan Svensson und Martin Haarahiltunen, obwohl keiner der beiden einen Laufsieg einfahren konnte.

Im ersten Halbfinale setzten sich Ivanov und Koltakov erwartungsgemäß gegen Haarahiltunen und Wildcard-Fahrer Konstantin Kolenkin durch, während im zweiten Halbfinale eine Überraschung folgte. Der bisherige Zweitplatzierte der Gesamtwertung, Dmitry Khomitsevich, hatte das Nachsehen gegenüber Dinaar Valeev und Nikita Toloknov, der erstmals in dieser Saison ins Finale fuhr.

Das Finale der vier Tagesbesten musste zweimal gestartet werden, da Toloknov bei seiner ersten Finalteilnahme zu Sturz kam und der Lauf abgebrochen werden musste. Wie bereits im ersten Durchgang entwickelte sich ein über vier Runden dauernder Fight zwischen Koltakov und Ivanov. Ivanov blieb in den Kurven auf der kurzen inneren Linie, während Koltakov stets außen mit Schwung angriff. Ivanov blieb diesmal auf seinem Bike und da Koltaktov keinen Weg an Ivanov vorbei fand, gewann dieser seinen zweiten GP in diesem Jahr.

Für die deutschen Fahrer endete der GP außerhalb der Halbfinalläufe. Stefan Pletschacher schloss das Rennen mit drei Punkten ab und Max Niedermaier konnte sich erst im letzten Durchgang seinen einzigen Zähler des Tages sichern.

Für Hans Weber, der in Almaty zweimal ins Halbfinale kam, waren zwei Stürze im Rennverlauf zu viel. Er holte zwei dritte und einen zweiten Platz, jedoch auch zwei Nuller aufgrund von Stürzen. Der Österreicher Franz Zorn fehlte nach seinem Sturz in Kasachstan verletzungsbedingt, Landsmann Charly Ebner wurde mit drei Punkten 14.

Ergebnisse Eisspeedway-GP 3 Shadrinsk/RUS:

1. Daniil Ivanov (RUS), 17 Punkte
2. Dmitry Koltakov (RUS), 19
3. Dinar Valeev (RUS), 17
4. Nikita Toloknov (RUS), 15
5. Dmitry Khomitsevich (RUS), 13
6. Konstantin Kolenkin (RUS), 10
7. Martin Haarahiltunen (S), 8
8. Stefan Svensson (S), 7
9. Niclas Svensson (S), 6
10. Andrej Shishegov (RUS), 6
11. Ove Ledström (S), 4
12. Hans Weber (D), 4
13. Dmitry Borodin (RUS), 4
14. Charly Ebner (A), 3
15. Stefan Pletschacher (D), 3
16. Max Niedermaier (D), 1
17. German Khanmurzin (RUS), 0

Stand nach 3 von 10 GP

1. Daniil Ivanov (RUS), 55 Punkte
2. Dmitry Koltakov (RUS), 50
3. Dinar Valeev (RUS), 49
4. Dmitry Khomitsevich (RUS), 48
5. Nikita Toloknov (RUS), 36
6. Martin Haarahiltunen (S), 34
7. Hans Weber (D), 22
8. Stefan Svensson (S), 19
9. Andrei Shishegov (RUS), 18
10. Niclas Svensson (S), 18
11. Ove Ledström (S), 17
12. Konstantin Kolenkin (RUS), 10
13. Max Niedermaier (D), 9
14. Charly Ebner (A), 8
15. Franz Zorn (A), 7
16. Dmitry Borodin (RUS), 4
17. Stefan Pletschacher (D), 3
18. Vladimir Cheblakov (KAZ), 3
19. Sergey Serov (KAZ), 2
20. Denis Slepukhin (KAZ), 1
21. Pavel Nekrasov (KAZ), 0
22. Gherman Khanmurzin (RUS), 0

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Sieger Daniil Ivanov © FIM/Reygondeau Sieger Daniil Ivanov Beflügelt: WM-Spitzenreiter Daniil Ivanov © FIM/Reygondeau Beflügelt: WM-Spitzenreiter Daniil Ivanov Martin Haarahiltunen (vorne) ist bester Westeuropäer © FIM/Reygondeau Martin Haarahiltunen (vorne) ist bester Westeuropäer
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