Eisspeedway-GP

Bekommt Luca Bauer die Wildcard für den Inzell-GP?

Von - 04.02.2016 07:44

Er fährt erst seine zweite Saison und hat sich bereits jetzt für WM-Einsätze ins Gespräch gebracht. Luca Bauer empfiehlt sich wärmstens für die Wildcard des Eisspeedway-Grand-Prix in Inzell.

Im ersten Rennen des Jahres in Weissenbach hat Luca Bauer mächtig aufhorchen lassen und sich damit ins Rennen um einen Start im Eisspeedway-GP in Inzell gebracht. Die gesamte deutsche Eisspeedway-Elite war anwesend und der neue Shooting-Star ließ sie blass aussehen. Auch nach verlorenem Start pflügte sich der Sohn der Deutschen Nummer 1 Günther Bauer durchs Feld und zeigte sich angriffsfreudig. Trotz eines Sturzes wurde Luca hinter seinem Vater als Sechster bester Deutscher.



Damit wird der DMSB nicht drum herum kommen, den Bayer bei der Vergabe der Wildcard für den Inzell-GP am 19./20. März in Betracht zu ziehen. Mit bestem Material und akribischer Vorbereitung hat sich Bauer junior schnell gemausert. Im Sommer fuhr er so oft wie möglich Motocross, um sich konditionell auf die Eissaison vorzubereiten. Als der Winter anfing, ging es für den KFZ-Mechanikerlehrling nach Russland und Schweden, um sich auf dem Eismotorrad weiter zu entfalten.



Rekordweltmeister Nikolai Krasnikov ist derart von der Entwicklung von Luca Bauer begeistert, dass er ihm einen Vertrag in der russischen Juniorenliga angeboten hat. Daraus wird in dieser Saison aber nichts, da es für ihn unmöglich ist, so lange von der Lehre fernzubleiben. «Ich wäre gerne gefahren und mein Chef hätte mich auch dabei unterstützt, jedoch ist das Problem die Berufsschule», sagte Bauer junior zu SPEEDWEEK.com. «Ich bin schon froh, dass ich wenigstens zur Europameisterschaft nach Russland reisen kann, da ich die Berufsschule um eine Woche schieben konnte. Mein Dank geht an Max Niedermaier, der mein Motorrad nach Russland mitnimmt.»



Das EM-Finale in Ufa wird die erste internationale Bewährungsprobe für Luca Bauer. Nach derzeitigem Leistungsstand müsste die zweite nur wenige Wochen später in Papas Wohnzimmer sein. «Es wäre ein Traum, wenn ich meinen ersten GP-Lauf bei uns in Inzell fahren könnte.»

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