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Eisspeedway-Team-WM

Team-WM Inzell: Österreich Silber, Deutschland Bronze

Von - 12.03.2017 19:31

In Inzell wurde Russland zum 35. Mal Eisspeedway-Mannschafts-Weltmeister. Österreich wurde Vizeweltmeister, Deutschlands achtjährige Durststrecke ist nach dem Gewinn der Bronzemedaille beendet.

Dmitry Koltakov, Igor Kononov und Dmitry Khomitsevich belegen in der Einzel-Weltmeisterschaft die ersten drei Plätze, von daher ist es wenig verwunderlich, dass sie auch bei der Eisspeedway-Mannschafts-Weltmeisterschaft allen davonfuhren. Bereits am ersten Tag blieben sie ungeschlagen, am zweiten Tag ging die Machtdemonstration weiter. Alle Läufe gewann das russische Trio ungefährdet und wurde souverän Weltmeister.

Seit 1979 gibt es die Team-WM, nur vier Mal wurde nicht die russische Nationalhymne bei der Siegerehrung gespielt. Im Jahr 1983 holte Deutschland den einzigen deutschen Eis-WM-Titel, drei Mal war das schwedische Drei-Kronen-Team siegreich.

Nach dem ersten Tag lagen Deutschland und Österreich mit 22 Punkten gemeinsam auf dem zweiten Platz, die Schweden lauerten mit nur vier Punkten weniger hinter den beiden Teams. Doch Österreich bekam gleich im Auftaktlauf der Deutschen den ersten Matchpunkt geschenkt. Das deutsche Duo Günther Bauer und Max Niedermaier lag bequem vor den Tschechen, als Niedermaier wie bereits am ersten Tag ohne Fremdeinwirkung stürzte. Dem Edlinger ging der Platz aus, als er in der Streckenbegrenzung landete. Zwei sichere Punkte blieben somit auf der Bahn liegen und Österreich ging im deutschsprachigen Duell in Führung. 

Beim direkten Aufeinandertreffen beider Mannschaften hätte aus deutscher Sicht ein 4:2 nach Punkten rausspringen müssen. Franz Zorn ließ jedoch nichts anbrennen, konterte als Günther Bauer ihn überholte und gewann den Lauf vor dem deutschen Rekordmeister. Charly Ebner, der das Rennen seines Lebens fuhr, hielt Niedermaier in Schach und holte damit ein 2:4 aus deutscher Sicht.

Österreich hatte damit den zweiten Satzball verbucht, der Matchball wurde im folgenden Lauf verwandelt, als Franz Zorn im Duell gegen Schweden vor Ove Ledström gewann. Dabei spielte es keine Rolle, dass Charly Ebner nach einem Ausrutscher ohne Punkte blieb. Zuvor war bereits Niclas Svensson gecrasht.

Zorn war wieder einmal eine Bank für Österreich, außer den Russen konnte ihn niemand bezwingen. Dass Ebner sich im Vergleich zum Vortag noch steigern konnte, sicherte der Alpenrepublik die insgesamt achte Silbermedaille. Jedes Mal war Franz Zorn am Edelmetall für die Österreicher beteiligt.

Für Deutschland war die Chance Silber aus eigener Kraft zu holen, nach dem Duell gegen Österreich dahin, doch auch Bronze war noch nicht sicher. Schweden lag vor dem letzten Durchgang nur noch zwei Punkte hinter Deutschland, im direkten Vergleich ging es im letzten Lauf um alles oder nichts. Deutschland brauchte zumindest ein Unentschieden, um sicher Bronze einzufahren. Ein schwedischer Doppelsieg wäre der GAU für Deutschland gewesen. Deutschlands Kapitän Günther Bauer behielt die Nerven, zog ausgangs der Startkurve in Front, sicherte souverän den Laufsieg und damit den dritten Platz in der WM. Im Jahr 2009 standen die Schwarz-Rot-Goldenen zuletzt auf dem WM-Podest, damals war es ebenfalls Bronze.

Den Vizeweltmeister vom Vorjahr hat Deutschland nach Bauers Sieg auf den vierten Platz verwiesen, Tschechien und Finnland sind punktgleich und teilen sich den fünften Platz.

Ergebnisse Eisspeedway-Team-WM Inzell:

1. Russland, 60 Punkte
Igor Kononov 22
Dmitry Koltakov 22
Dmitry Khomitsevich 16

2. Österreich 45
Franz Zorn 30
Charly Ebner 15
Josef Kreuzberger 0

3. Deutschland 41
Günther Bauer 28
Max Niedermaier 12
Hans Weber 1

4. Schweden 39
Stefan Svensson 7
Niclas Svensson 20
Ove Ledström 12

5. Tschechien 25
Jan Klatovsky 16
Lukas Hutla 5
Andrej Divis 4

Finnland 25
Mats Järf 6
Tomi Tani 11
Anti Aakko 8

7. Schweiz 14
Ronny Häring 6
Simon Gartmann 7
Thomas Cavigelli 1

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Deutsch-österreichisches Duell © Good-Shoot/Reygondeau Deutsch-österreichisches Duell Günther Bauer mit Bronzemedaille © Good-Shoot/Reygondeau Günther Bauer mit Bronzemedaille Die Weltmeister aus Russland © Good-Shoot/Reygondeau Die Weltmeister aus Russland Franz Zorn © Good-Shoot/Reygondeau Franz Zorn
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