Eisspeedway der Nationen

Eisspeedway Nations: Österreich schlägt Deutschland

Von - 18.02.2019 00:55

Das erste Eisspeedway der Nationen wurde vom Favoriten gewonnen: Das russische Team ließ sich auch vom neuen Modus nicht aufhalten und gewann zum 17. Mal in Folge Gold – vor Schweden und Österreich.

2002 waren die Schweden das letzte nicht-russische Team, das sich in der Mannschafts-Weltmeisterschaft durchsetzen konnte. Auch ein neuer Modus mit entscheidendem Finale nach Abschluss der 42 Vorläufe vom Samstag und Sonntag brachte keinen neuen Titelträger hervor.

Das russische Team, das bereits am ersten Renntag sämtliche Läufe mit 5:1 für sich entschieden hatte, lieferte auch am zweiten Renntag eine tadellose Leistung ab. Die Besetzung Daniil Ivanov, Dmitry Koltakov und Dmitry Khomitsevich holte alle 30 Punkte und sicherte sich mit maximalen 60 Punkten den Top-Platz für das große Finale. Gegner waren in diesem erwartungsgemäß die Schweden, die wie bereits am Samstag, abgesehen vom Duell mit den Russen, ungeschlagen blieben.

Im entscheidenden Finale holten Daniil Ivanov und Dmitry Koltakov die beiden ersten Plätze, doch so klar und souverän wie das Ergebnis aussagt, war der Finallauf nicht. Martin Haarahiltunen verlangte dem russischen Duo über vier Runden alles ab und war stets an ihm dran. Mit einem Sieg im Finale hätte der Schwede die Wertung auf den Kopf stellen und für das Drei-Kronen-Team Gold holen können. Durch den Doppelsieg von Ivanov und Koltakov sicherte sich Russland jedoch zum 17. Mal in Folge den Titel.

Für die Österreicher, die nach dem ersten Tag auf Rang 3 lagen, lief es nicht mehr ganz so gut wie am Samstag, es wurden nur 16 Punkte. Dass es dennoch für Bronze reichte lag daran, dass das deutsche Team es nicht schaffte, entscheidend Boden auf die Österreicher gut zu machen. Die ersten beiden Duelle gegen die schwächeren Finnen und Kasachen endeten für Deutschland nur mit 3:3. Nach Niederlagen gegen Schweden und Russland holte das deutsche Team noch zwei 5:1-Siege und schlug dabei auch die Österreicher, die jedoch mit Josef Kreuzberger nur einen Fahrer in den Lauf schickten und zu diesem Zeitpunkt schon Bronze sicher hatten.

Nachdem Togliatti im Winter das Eisspeedway der Nationen auf Eis erlebte, wird in den Sommermonaten das Speedway der Nationen auf der gleichen Bahn ausgetragen, dann auf Sand.

Ergebnisse Eisspeedway der Nationen Togliatti/RUS:

Vorläufe:
1. Russland, 60 Punkte: Daniil Ivanov 23, Dmitry Koltakov 20, Dmitry Khomitsevich 17.
2. Schweden 52: Martin Haarahiltunen 16, Ove Ledström 17, Niclas Svensson 19.
3. Österreich 38: Franz Zorn 23, Charly Ebner 12, Josef Kreuzberger 3.
4. Deutschland 34: Max Niedermaier 21, Stefan Pletschacher 7, Hans Weber 3.
5. Finnland 24: Tomi Tani 10, Matti Isoaha 14, Jussy Nyrönen 0.
6. Kasachstan 22: Sergey Serov 1, Vladimir Cheblokov 15, Denis Slepukhin 6.
7. Tschechien 21: Andrej Divis 14, Jan Klaus 4, Lukas Volejnik 3.

Finale:
Russland:Schweden 13:2
1. Daniil Ivanov, 8 Punkte. 2. Dmitry Koltakov 5. 3. Martin Haarahiltunen 2. 4. Niclas Svensson 0.

Endergebnis: 1. Russland. 2. Schweden. 3. Österreich.

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Österreich eroberte die Bronzemedaille © FIM/Reygondeau Österreich eroberte die Bronzemedaille Einer der souveränen Russen: Dimtry Koltakov © FIM/Reygondeau Einer der souveränen Russen: Dimtry Koltakov Russland ist zum 17. Mal in Folge Weltmeister © FIM/Reygondeau Russland ist zum 17. Mal in Folge Weltmeister Hans Weber bei seinem Sturz © FIM/Reygondeau Hans Weber bei seinem Sturz
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

Eisspeedway-WM

Eisspeedway-WM 2019 Berlin - 26 Minuten Zusammenfassung

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Günther Wiesinger

Ducati-Flügel: Was sagt Alfa Romeo-F1-Aerodynamiker?

Der englische Formel-1-Aerodynamiker Ali Rowland-Rouse hat keinen Zweifel: Der Ducati-Flügel erzeugt Downforce. Kalex-Designer Alex Baumgärtel sagt: «Jedes Bauteil an einem Motorrad hat einen aerodynamischen Einfluss.»

» weiterlesen

 

tv programm

Formel 1: Großer Preis von Australien

Mi. 20.03., 21:00, Sky Sport 2


Formula Drift Championship

Mi. 20.03., 21:20, Motorvision TV


Monster Jam Championship Series

Mi. 20.03., 21:50, Motorvision TV


Formel E 2018/2019

Mi. 20.03., 22:45, ORF Sport+


car port

Mi. 20.03., 23:15, Hamburg 1


Formel E: FIA-Meisterschaft

Mi. 20.03., 23:45, Eurosport 2


Rallye: FIA-Europameisterschaft

Do. 21.03., 00:30, Eurosport 2


car port

Do. 21.03., 01:45, Hamburg 1


Formel E 2018/2019

Do. 21.03., 02:45, ORF Sport+


Tuning - Tiefer geht's nicht!

Do. 21.03., 03:00, Motorvision TV


Zum TV Programm
20