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Eisspeedway-Team-WM

Team-WM: Gegen Harald Simon half nur rohe Gewalt

Von - 14.02.2016 11:32

Nach dem ersten Tag der Eisspeedway-Team-Weltmeisterschaft im Stroitel-Stadion in Togliatti liegt Österreich punktgleich mit Schweden auf Platz 2 in Lauerstellung hinter Russland.

Für Harald Simon, Manfred Seifter und Franz Zorn ist nach der ersten Hälfte der Eisspeedway-Mannschafts-Weltmeisterschaft noch alles drin. Von den führenden Russen trennen sie vier Punkte. Schweden hat wie Österreich 23 Punkte, aber auch die Tschechen liegen mit zwei Punkten weniger noch gut im Rennen.



Harald Simon gelang als erstem die Sensation einen Russen hinter sich zu lassen. Im Duell Österreich gegen die Gastgeber schnappte sich der Mann aus dem Waldviertel Dmtri Khomitsevich, der keinen Weg an ihm vorbei fand. In der letzten Runde packte der GP-Sieger von Krasnogorsk dann die Brechstange aus und wollte Simon innen überholen. Um den Österreicher innen zu überholen hilft jedoch nur rohe Gewalt. Kaum einer fährt derart weit innen in die Kurven rein und auch wieder heraus. Khomitsevich griff ihn Kurveneingangs von innen an, fuhr ihm das Bein weg, wodurch Simon unweigerlich in den Strohballen landete.

«Ich konnte nichts machen, es war ein Bodycheck», sagte Harald Simon zu SPEEDWEEK.com. Dass Simon später selbstverschuldet zu Fall kam, kostete Österreich Punkte. Am Kurvenausgang rutschte er ins Innenfeld. «Ich weiß selbst nicht, wie das passiert ist, ich bin einfach wegegerrutscht. Wir betreiben Sport und da kann bekanntlich alles passieren, von daher ist auch eine Aussage, was am Finaltag passiert, rein prophetisch.»

Stark war auch wieder einmal Manfred Seifter unterwegs, den nur ein selbstverschuldeter Sturz in Krasnogorsk sein erstes GP-Halbfinale kostete. Dass Österreich in Schlagdistanz zu den Russen nach dem ersten Tag der Team-WM in Togliatti steht, stimmt ihn optimistisch.

«Ich bin sehr zufrieden. Leider habe ich einen Fehler gemacht und gegen Deutschland einen Punkt verschenkt», sagte Seifter zu SPEEDWEEK.com. «Ich bin danach relativ gut gefahren, es passt schon. Die Verhältnisse waren hart, das Eis war sehr hart, es gab viele Schläge, aber ich bin zufrieden. Alles ist drin, dass hat man am Samstag auch gesehen, es kann viel passieren. Es kann auch den Russen irgendwas passieren, eine Disqualifikation oder irgendetwas.»

Dass alles passieren kann, zeigte die Disqualifikation von Khomitsevich gegen Simon und auch im letzten Lauf des Tages wurde deutlich, dass die Russen nicht unschlagbar sind, als Ove Ledström Nikolai Krasnikov auf ausgefahrenem Eis sauber innen überholte.

Für Seifter ist es erst das zweite Rennen auf hartem russischem Natureis: «Es ist neu für mich, aber das Eis ist ähnlich wie beim Training in Schweden auf dem See. Es ist gewöhnungsbedürftig aber es geht ganz gut. Ich brauche immer etwas Zeit zum Eingewöhnen, am zweiten Tag wird es in der Regel immer besser.»

Ergebnisse Eisspeedway-Team-WM Togliatti/RUS, 1. Tag:

1. Russland, 27 Punkte
Dmtri Koltakov 14

Dmtri Khomitsevich 4

Nikolai Krasnikov 9



2. Österreich 23

Franz Zorn 3

Harald Simon 8

Manfred Seifter 12



3. Schweden 23

Ove Ledström 13

Niclas Svensson 6

Daniel Henderson 4



4. Tschechien 21

Jan Klatovsky 8

Antonin Klatovsky 13

Radek Hulta N



5. Deutschland 14

Stefan Pletschacher 3

Max Niedermaier 3

Günther Bauer 8



6. Finnland 11

Antti Aakko 1

Mikko Jetsonen 3

Tomi Norola 7



7. Schweiz 5

Martin Glarner 1

Beat Dobler 4

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Keiner fährt weiter innen als Harald Simon © Reygondeau/GoodShoot Keiner fährt weiter innen als Harald Simon Manfred Seifter © Reygondeau/GoodShoot Manfred Seifter

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