Endurance-WM

Kawasaki ohne Stars: Johnny Rea fordert Änderungen

Von - 27.07.2017 18:55

Mit Honda hat Jonathan Rea das prestigeträchtige Langstreckenrennen «Suzuka Eight Hours» 2012 gewonnen, mit Kawasaki würde er das gerne wiederholen. Dazu muss sich bei den Grünen aber einiges ändern.

Honda schickt beim Langstrecken-Klassiker in Suzuka am kommenden Wochenende gleich zwei werksunterstützte Teams ins Rennen: Bei F.C.C. TSR fahren Dominique Aegerter, Randy de Puniet und Joshua Hook. MuSASHI RT HARC PRO setzt auf Takumi Takahashi (Sieger auf Honda 2014), Takaaki Nakagami und Jack Miller.

In den beiden vergangenen Jahren ging der Sieg an das Yamaha Factory Team. Mit Katsuyuki Nakasuga sowie den beiden Superbike-WM-Piloten Alex Lowes und Michael van der Mark soll es auch dieses Jahr bei der 40. Auflage klappen.

Daneben wird auch das Yamaha Austria Racing Team mit Broc Parkes, Marvin Fritz und Kohta Nozane volle Werksunterstützung genießen und erstmals auf Bridgestone eine der speziell für dieses Rennen entwickelten Yamaha YZF-R1 einsetzen. GMT94 stellt das dritte werksunterstützte Yamaha-Team.

Bei Kawasaki bilden das Team Green, EVA RT Webike TrickStar und Bolliger Switzerland die Speerspitze.

Die Superbike-Weltmeister Jonathan Rea und Tom Sykes, aktuell Erster und Zweiter der Meisterschaft, werden nicht dabei sein.

«Unglücklicherweise gehört Suzuka nicht zu meinem Plan», so Johnny Rea. «Ich habe Kawasaki mitgeteilt, dass ich dieses Rennen in Zukunft gerne fahren möchte. Für dieses Jahr gibt es keine Möglichkeit, ich halte aber meine Augen offen. Ich liebe dieses Rennen, es bedeutet mir viel.»

Der Nordire weiß: «Um Suzuka zu fahren, braucht es die richtige Struktur. Ich habe kein Interesse, so lange ich kein starkes Team um mich habe. Bis jetzt ist es nicht die Priorität von Kawasaki, ein starkes Team auf die Beine zu stellen. Team Green ist ein gutes Team, sie haben ein gutes Motorrad. Kawasaki Heavy Industries ist aber nicht mit vollem Einsatz dabei. Vor zwei Jahren habe ich sie sehr gedrängt, ein starkes Team mit Spitzenfahrern zu machen – mit Tom Sykes oder Leon Haslam und entsprechender Werksunterstützung. Es gab aber kein riesiges Interesse daran, das richtig zu machen. Wenn du die anderen Werke und ihre Fahrer schlagen willst, dann musst du aber alles geben. Die Superbike-WM ist meine Priorität. Damit ich meine Konzentration auch noch etwas anderem widme, muss es schon korrekt sein.»

Mit Honda und den Teamkollegen Kousuke Akiyoshi und Tadayuki Okada hat Rea in Suzuka 2012 gewonnen, er weiß um die Wichtigkeit des Rennens.

Wenn Kawasaki die Werksteams von Honda, Yamaha und Suzuki schlagen könnte, wäre das eine Riesensache. «Das ist mein Traum, ich kann mir das vorstellen», hielt der 30-jährige Rea fest. «Bislang steht das aber nicht auf dem Programm. Team Green bekommt einiges an Unterstützung, letztlich ziehen sie aber ihr eigenes Ding durch.»

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