Endurance-WM

8h von Suzuka: MotoGP-Stars fehlt die Zeit

Von - 10.07.2018 15:00

MotoGP-Stars wie Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo und Cal Crutchlow fehlen auch 2018 bei den «Acht Stunden von Suzuka». Crutchlow glaubt, eine Lösung für dieses Dilemma zu haben.

Moto2-Pilot Dominique Aegerter wird 2018 zum fünften Mal bei den «Acht Stunden von Suzuka» antreten. Die MotoGP-Stars Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo und Cal Crutchlow erklärten nun, warum sie nicht teilnehmen.

Valentino Rossi gewann die «Acht Stunden von Suzuka» 2001 zusammen mit Colin Edwards. Auch weitere GP-Piloten wie Wayne Gardner, Mick Doohan, Daijiro Kato und Pol Espargaró waren beim Langstreckenklassiker siegreich. In diesem Jahr nimmt nur ein MotoGP-Pilot in Suzuka teil: Takaaki Nakagami. Aus der Moto2-Klasse stehen Dominique Aegerter, Isaac Viñales und Tetsuta Nagashima auf der vorläufigen Teilnehmerliste. Aus der Superbike-WM treten Stars wie Jonathan Rea, Leon Camier und Alex Lowes an.

Warum nimmt Dani Pedrosa nicht an den «Acht Stunden von Suzuka» teil? «Ich würde es lieben, eines Tages dort anzutreten. Dieses Rennen habe ich noch nie bestritten. Die Jungs, die schon dort waren, berichten immer, dass es eine sehr schöne Veranstaltung ist. Da ich in der MotoGP-WM antrete, bevorzuge ich es aber, mich darauf zu konzentrieren. In Suzuka musst du testen und danach das Rennen in der Sommerpause bestreiten. Das ist nicht einfach mit dem GP-Kalender zu vereinbaren. Das ist der Grund für mich.»

«Ich habe schon 2008 an diesem Rennen teilgenommen», berichtet Cal Crutchlow. «Das ist ein großes Spektakel. Die japanischen Hersteller bieten dort eine gute Show. Jedes Jahr ziehe ich es in Erwägung, dort teilzunehmen, aber wir haben so viele Rennen und Tests. Wenn man sich den Kalender meines Teamkollegen Nakagami ansieht, dann weiß ich, warum ich nicht antrete. Unsere Sommerpause wurde ohnehin schon um eine Woche verkürzt. Er wird zwei oder drei Tests und das Rennen fahren. Vielleicht sollten die Hersteller die Teilnahme in jeden Fahrervertrag aufnehmen, dann würden wir alle im selben Boot sitzen. Für Fahrer, die nicht teilnehmen, ist es sonst ein Vorteil, weil sie zwei oder drei Wochen weniger mit Reisen verbringen.»

Jorge Lorenzo erklärte: «Ein Grund ist sicher der GP-Kalender. Es werden immer mehr Rennen. Nun sind es 19. Natürlich gibt es Rennen wie die 24h von Le Mans mit dem Auto oder die 8h von Suzuka, die jeder Fahrer gerne einmal bestreiten möchte. Doch im Moment sollten das andere tun. Wie Fernando Alonso.»

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Die MotoGP-Piloten absolvieren 2018 ganze 19 Rennwochenenden © Fitti Weisse Die MotoGP-Piloten absolvieren 2018 ganze 19 Rennwochenenden
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