FIA WEC

6h Fuji: Toyota dominiert weiter beim Event der WEC

Von - 12.10.2018 10:40

Auch in der zweiten freien Trainingssitzung der Sportwagen-WM (FIA WEC) in Fuji gab es eine Toyota-Doppelspitze. Fernando Alonso mit schnellster Runde des Tages. Aston Martin in der GTE-Klasse diesmal vorne.

Der erste Trainingstag der FIA WEC auf der Strecke von Fuji ist Geschichte. Und wieder einmal hat Toyota das Geschehen an der Spitze des Feldes bestimmt. Trotz einer neuen EoT-Einstufung (Equivalence of Technology), die den beiden TS050 Hybrid ein Mehrgewicht von 26 Kilogramm einbrachte, spielte das japanische Werksteam mit der Konkurrenz 'Katz und Maus'. Wie bereits in der ersten Session hatte auch im zweiten freien Training der Wagen von Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso die Bestzeit markiert. Diesmal war es jedoch Formel-1-Star Alonso, der den schwersten Gasfuß hatte. Der Spanier brauchte für den 4,563 Kilometer langen Kurs exakt 1:23,973 Minuten. Die Teamkollegen Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López lagen mit 1:25,068 Minuten genau 1,095 Sekunden zurück.

Durch Alonsos Runde befand sich Toyota nur noch einige Zehntelsekunden hinter dem Qualifikationsniveau aus dem Jahre 2016 (im Vorjahr regnete es in Fuji, was keine konkurrenzfähigen Zeiten zuließ). Sollte es in der diesjährigen Qualifikation am Samstag erneut trocken bleiben, so wäre sogar der LMP1-Rundenrekord aus dem Jahre 2015 in Gefahr. Diesen hatte seinerzeit Mark Webber im Porsche 919 Hybrid mit 1:22,639 Minuten aufgestellt.

Die private LMP1-Meute lag bereits mindestens 1,724 Sekunden hinter der Bestzeit zurück. Schnellstes Gespann war hier der Rebellion R13 von Mathias Beche, Gustavo Menezes und Thomas Laurent mit 1:25,697 Minuten. Bedenkt man, dass Toyota aufgrund der Extra-Elektro-Power seinen Vorteil erst im dichten Überrundungsverkehr des Rennens voll ausspielen kann, so wird es über die 6-Stunden-Distanz wohl nicht sonderlich viel Spannung geben – zumindest im Fight um den Gesamtsieg.

Mit einer Zeit von 1:25,801 Minuten kam der BR1 von Mikhail Aleshin, Vitaly Petrov und Jenson Button (SMP Racing) auf Position vier. Dahinter folgte der zweite Rebellion von André Lotterer, Neel Jani und Bruno Senna (1:25,931 Min.) und der zweite BR1 von Stéphane Sarrazin, Egor Orudzhev und Matevos Isaakyan mit 1:27,664 Minuten.

In der GTE-Klasse hatte sich kurz vor Schluss der anderthalbstündigen Session der Aston Martin Vantage AMR von Marco Sørensen und Nicki Thiim die erste Position gesichert. Thiim fuhr eine Zeit von 1:37,659 Minuten und hatte damit zusätzlich auch den Ford-Bestwert aus dem ersten Training unterboten. Hinter dem sogenannten 'Dane Train' belegte der Ford GT von Andy Priaulx und Harry Tincknell mit 1:37,821 Minuten den zweiten Rang. Es folgten der Ferrari 488 GTE Evo von Davide Rigon und Sam Bird (1:38,041 Min.) sowie die beiden Porsche 911 RSR. Trotz massiver Zugeständnisse bei der BoP (Balance of Performance) reichte es für die beiden BMW nur zu den Platzen acht und zehn in der Klasse.

In der Nacht von Freitag auf Samstag findet noch das dritte freie Training der FIA WEC in Fuji statt. Die Qualifikation beginnt dann am Samstagmorgen ab 7:00 Uhr MESZ.

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Dominiert bei der FIA WEC in Fuji: Der Toyota TS050 Hybrid von Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso © Toyota Dominiert bei der FIA WEC in Fuji: Der Toyota TS050 Hybrid von Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso Bislang schnellster GTE: Der Aston Martin Vantage AMR von Marco Sørensen und Nicki Thiim © Aston Martin Bislang schnellster GTE: Der Aston Martin Vantage AMR von Marco Sørensen und Nicki Thiim
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