FIA WEC

6h Spa: Weitere Fakten zum vorletzten Lauf der WEC

Von - 01.05.2019 15:54

Ab Donnerstag gibt die Sportwagen-WM (FIA WEC) wieder in Europa Gas. Die 6h von Spa-Francorchamps sind das vorletzte Event der Saison 2018/19. Hier nun weitere Informationen und Hintergründe zu Rennen in Belgien.

Die FIA WEC macht bereits zum zweiten Mal in dieser Saison in Spa-Francorchamps Station. Das liegt daran, dass die Serienorganisatoren die WM auf einen Winterkalender umgestellt haben. Somit wurde sowohl das letztjährige Rennen als auch die 2019er Ausgabe in die Super-Season 2018/19 integriert. Neben Spa-Francorchamps sind übrigens auch die 24 Stunden von Le Mans zweimal im Kalender vertreten. Der Klassiker an der französischen Sarthe steigt dieses Jahr am 15./16. Juni. Damit dient das Event in Spa-Francorchamps auch wieder als die optimale Vorbereitung auf Le Mans.

Entsprechend schrauben die LMP1-Teams erneut wieder ihre Low-Downforce Kits auf die Rennwagen. Toyota hatte diese Karosserie-Variante Anfang April in Le Castellet bereits getestet. Rebellion und BR Engineering waren letzte Woche im Motorland Aragón damit unterwegs. Die Strecke im Nordosten Spaniens eignet sich aufgrund der langen Gerade sehr gut für Aero-Tests. Rebellion hat ein komplett neues LM-Kit entwickelt und setzt dieses in Spa auch ein. BR verzichtet darauf und bringt in Belgien nochmals die Hi-Downforce-Variante. Größere Umbaumaßnahmen gab es beim ByKolles Racing Team, welches den ENSO CLM vom Nissan-Turbo auf dem Gibson-Saugmotor umgerüstet hat. Das erforderte teilweise größere Anpassungen im Heck des Boliden.

Sowohl 2017 als auch 2018 feierte Toyota einen sicheren Doppelsieg in Spa-Francorchamps. Beide Mal gewann das Fahrzeug #8, obwohl der Schwesterwagen jeweils der Schnellere war. 2018 starteten Mike Conway, Kamui Kobayashi und José Maria Lopez in der unterlegenen #7 aus der Boxengasse, da sie aufgrund eines falsch deklarierten Benzin-Durchflussbegrenzers die Pole-Zeit gestrichen bekamen.

Erfolgreichster Hersteller in Spa-Francorchamps ist übrigens weiterhin Audi. Sieben Rennen hatte die FIA WEC auf der belgischen Rennstrecke seit 2012 ausgetragen. Vier gingen an die Ingolstädter (2012, 2013, 2015, und 2016). Im Jahre 2014 triumphierten Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Nicolas Lapierre im Toyota TS040 Hybrid. Porsche gewann mit dem 919 Hybrid nie in Spa-Francorchamps.

Das Feld besteht diesmal aus 34 Fahrzeugen (sieben LMP1, acht LMP2, zehn GTE-Pro und neun GTE Am. Hier die vorläufige Entrylist. Wie 2018 gibt G-Drive Racing einen Gaststart mit (dem mittlerweile als Aurus 01 umgebrandeten) Oreca 07. Im letzten Jahr siegte das russische Team in der LMP2-Klasse. Neben Roman Rusinov tritt G-Drive mit Formel-E-Champion Jean-Eric Vergne und dem jungen Niederländer Job van Uitert an.

Spa-Francorchamps ist übrigens auch die älteste Strecke im FIA-WEC-Kalender. Das erste Rennen (wenn auch auf einem sehr differierenden Layout) wurde dort bereits 1922 ausgetragen – also sogar ein Jahr vor der ersten Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans.

Wie üblich etwas dünn ist das Rahmenprogramm der FIA WEC. Mit dem belgischen und französischen Porsche Carrera Cup ist tatsächlich nur eine Rennserie vor Ort. Beide Markenpokale fahren gemeinsam auf der Strecke. Es gibt zwei freie Training von jeweils 40 Minuten, eine Qualifikation von 45 Minuten und zwei 30 minütige Rennen.

Das ist der Zeitplan der FIA WEC (MESZ)

Donnerstag, 2. Mai
Freies Training 12:00 – 13:30 Uhr
Freies Training 16:25 – 17:55 Uhr

Freitag, 3. Mai
Freies Training 11:00 – 12:00 Uhr
Qualifying 15:00 – 16:00 Uhr

Samstag, 4. April
Rennen 13:30 – 19:30 Uhr

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2018 dominierte der Toyota TS050 Hybrid bei der WEC in Spa-Francorchamps © LAT 2018 dominierte der Toyota TS050 Hybrid bei der WEC in Spa-Francorchamps Gut zu erkennen: Die neue blasenförmige LM-Aero am Rebellion R13 © Mueller Gut zu erkennen: Die neue blasenförmige LM-Aero am Rebellion R13
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