Racing-Raritäten - Unser Foto-Spiel
Aus dem Archiv der Agentur LAT stellen wir jeden Dienstag-Morgen ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist, wo und wann das Bild entstand (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis.

Bitte Name, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der gleichen Woche, 23.59 Uhr.

Das Bild der Vorwoche (5. bis 10. Februar 2019):

Die richtige Lösung vom letzten Mal: Wir sehen Jean-Eric Vergne im Training zum Grossen Preis von Monaco 2012, der Franzose ist mit seinem Toro Torro STR7-Ferrari unterwegs. Die Rarität bestand darin, dass Vergne einen Knicks vor seinem Landsmann Jean Alesi machte und mit dem Helmdesign des Südfranzosen fuhr. Alesi wiederum hatte sich dieses Design in jungen Jahren beim Italiener Elio de Angelis abgeguckt. Ein Jahr später fuhr Toro-Rosso-Pilot Vergne in Monte Carlo erneut mit einer anderen Helmbemalung, dieses Mal in den Farben des 1973 tödlich verunglückten François Cevert.

Vergne galt als kommender GP-Sieger aus Frankreich. Nach erfolgreichen Jahren im Go-Kart wurde er 2007 Meister der französischen Einsteigerserie Formel Renault Campus, vergleichbar mit der Formel 4. Dann zeigte er jahrelang Spitzenergebnisse in weiteren Nachwuchskategorien – 2009 Rang 2 im Formel Renault 2.0 Eurocup (hinter dem Spanier Albert Costa), britischer Formel-3-Meister 2010 (als erster Franzose), Gesamtzweiter 2011 der Formel Renault 3.5 (hinter dem Kanadier Robert Wickens).  

Längst war Vergne Teil des Red-Bull-Förderprogramms, und die Österreicher stellten die Weichen zu einem Platz als Testfahrer bei Toro Rosso. Wann immer die jungen Fahrer innerhalb der Formel-1-Testfahrten antraten, lieferte Vergne Bestzeiten ab.

Es folgten drei Jahre im Grand-Prix-Sport mit der Scuderia Toro Rosso, von 2012 bis 2014, die der Nordfranzose auf den Rängen 17 (2012), 15 (2013) und 13 (2014) abschloss. Zum Vergleich sein Stallgefährte Daniel Ricciardo – der Australier wurde 2012 Gesamt-18., 2013 WM-14., dann hievte ihn Red-Bull-Rennchef Dr. Helmut Marko zu Red Bull Racing. Vergne hingegen erhielt keinen Platz mehr. Er wurde durch den Russen Daniil Kvyat ersetzt, obschon der in der Weltmeisterschaft einen Rang hinter Vergne landete. Red Bull sah im Russen mehr Potenzial.

Vergne behielt einen Fuss in der Formel-1-Tür durch die Arbeit als Simulator-Fahrer bei Ferrari, aber der Weg führte nicht zurück auf die GP-Startaufstellung. Stattdessen wechselte der Franzose in die Formel E – 2018 holte er dort den Meistertitel, vor Klasse-Piloten wie Sébastien Buemi, André Lotterer, Nick Heidfeld, Nelson Piquet, Lucas di Grassi und Sam Bird.

Ein Formel-1-Buch gewinnt Branko Selic aus Köln – wir gratulieren!

Hier das neue Fotospiel (12. bis 17. Februar 2019)
Wer war es?
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