Racing-Raritäten - Unser Foto-Spiel
Aus dem Archiv der Agentur LAT stellen wir jeden Dienstag-Morgen ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist, wo und wann das Bild entstand (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis.

Bitte Name, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der gleichen Woche, 23.59 Uhr.

Das Bild der Vorwochen (2. bis 14. April 2019):

Die richtige Lösung vom letzten Mal: Der US-amerikanische Schauspieler Tom Cruise durfte am 15. August 2011 auf dem kalifornischen «Willow Springs Motorsports Park» einen Red Bull Racing RB5-Renault fahren.

Der heute 56jährige New Yorker hatte immer schon eine Schwäche für Speed: Er fährt begeistert Motorrad, auch in Filmen wie der Mission-Impossible-Reihe; er drehte 1990 «Days of Thunder», welcher von NASCAR-Fans belächelt wurde und an der Kasse kein Schlager wurde. Cruise fuhr auch selber zum Hobby Rennen und zog sich dabei beachtlich aus der Affäre.

Als Fahrlehrer hatte Cruise damals in Südkalifornien den Grand-Prix-Piloten David Coulthard. Der Schotte lobte: «Tom nahm das sehr ernst. Er lernte überaus rasant und zeigte, dass er durchaus Talent besitzt. Man merkte, dass er schon in verschiedenen Rennwagen gesessen hatte, er besass das Auge, den Wagen richtig auf der Bahn zu positionieren.»

Zunächst rollten Coulthard und Cruise im Mietwagen um den vier Kilometer langen Kurs, um sich die beste Linie anzusehen. Dann weihte David den Amerikaner in die Bedienungselemente des RB5 ein. Coulthard fuhr den Wagen einige Runden lang warm. Dann war die Reihe an Cruise.

Der Schauspieler steigerte sich im Laufe seiner 24 Runden um elf Sekunden und erreichte Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 290-km/h-Marke, da war Coulthard mit 300 Sachen kaum schneller. David lobte: «Tom hat das wirklich drauf. Ich war überrascht, dass er sich als solch versierter Fahrer erwiesen hat. Sein Feedback war verblüffend, wenn wir daran denken, dass er nicht regelmässig Rennen fährt.»

Bei einem Ausflug neben die Bahn knurrte Cruise am Funk: «Offroad liegt der Wagen nicht so gut wie auf Asphalt.» Coulthard: «Tom hatte die Geistesgegenwart, den Motor am Laufen zu halten, und er brachte den Wagen in aller Ruhe zur Box zurück. Cruise geht an die Grenzen, auch im Rennwagen. An diesem Tag gab es keine Computer-Tricks, keine doppelten Böden, keine Illusionen. Das war kein Kino, der Speed war echt. Wenn er mehr Zeit investieren würde, hätte daraus echt etwas werden können»

Einen Film vom Test finden Sie hier auf You Tube:

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Hier das neue Fotospiel (16. bis 21. April 2019)
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