Formel 1

Sebastian Vettel 1. in Ungarn: So legte Ferrari zu

Von - 29.07.2017 15:30

​Zweite Pole-Position der Saison 2017 für WM-Leader Sebastian Vettel, erste Startreihe für Ferrari dank Kimi Räikkönen. Vettel erringt für Ferrari die erste Hungaroring-Pole seit Michael Schumacher 2005.

Formel-1-Champion Damon Hill lobt: «Die Leute hatten nach Silverstone gerätselt, ob Ferrari zu einer Reaktion fähig sind. Ich schätze, wir haben nun die Antwort erhalten.»

Und wie: 48. Pole-Position von Sebastian Vettel, die zweite der Saison 2017 nach Russland, seine dritte in Ungarn nach 2010 und 2011. Es ist die erste Pole für Ferrari auf dem Hungaroring seit Michael Schumacher 2005. Dazu Kimi Räikkönen auf Startplatz 2.

Sebastian Vettel kurz nach seiner Bestzeit: «Das Auto war super zu fahren, es liegt besser denn je. Ich fahre gerne hier und habe einen guten Rhythmus gefunden. Wenn du hier ein gutes Auto fahren kannst und dann auch noch so ein Traumwetter hast, besser geht es nicht. Erste Startreihe für Ferrari – unglaublich!»

Auf die Frage, was denn seit Freitag den Unterschied gemacht habe, meint Vettel: «Das gibt es nichts Besonderes, wir haben einfach hart gearbeitet. In England lief es nicht so gut, aber da spielt jetzt keine Rolle mehr.»

Aber das stimmt nicht ganz: Ferrari-Schützling Antonio Giovinazzi ist nach seinem Freitag-Einsatz zurück ins Werk von Maranello gereist und sass stundenlang im Simulator. Ferrari konnte auch dank seiner Arbeit die Abstimmungsprobleme lösen.

Vettel: «Wir haben uns Schritt um Schritt zurückgearbeitet, und das Ergebnis ist nun die erste Startreihe.»

Kimi Räikkönen sagt: «Der Anfang meiner Runde war gut und der Schluss auch. Leider hatte ich in der Schikane einen Schnitzer, da übersteuerte der Wagen zu stark, und ich geriet von der Ideallinie. Die erste Startreihe ist schön, aber dafür können wir uns fürs Rennen nichts kaufen. Das wird ein harter Kampf.»

War ein gutes Ergebnis für Ferrari in Ungarn logisch? Kimi knurrt: «Nicht, wenn ich mir ansehe, welche Schwierigkeiten wir am Freitag hatten. Das Auto ist aber immer besser geworden.»

Valtteri Bottas, der schnellste Mercedes-Fahrer auf Rang 3: «Wir wussten, dass Ferrari hier schwer zu schlagen sein würde. Auf solchen Pisten tun wir uns schwer. Es besteht kein Zweifel – wir sind zurück und fahren nicht auf unserem üblichen Niveau. Wir haben viel Arbeit vor uns. Ferrari hat ganz offensichtlich ein sehr schnelles Auto.»

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

Formel 1

F1 2019 Silverstone - Mercedes Strategie-Analyse mit James Vowles

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Mathias Brunner

GP-Show Red Bull Ring und Silverstone: Die Gründe

​Nach dem Frankreich-GP brach das grosse Wehklagen aus: Gegen diese Formel Gähn müsse dringend etwas übernommen werden. Aber die Rennen in Österreich und England waren Kracher. Wir sagen wieso.

» weiterlesen

 

tv programm

car port

So. 21.07., 02:15, Hamburg 1


Rallye: FIA-Europameisterschaft

So. 21.07., 03:00, Eurosport 2


Motorsport - Porsche Carrera Cup, Magazin

So. 21.07., 03:00, SPORT1+


Motorsport - Porsche GT Magazin

So. 21.07., 03:20, SPORT1+


Motorsport - Porsche Mobil 1 Supercup, Magazin

So. 21.07., 03:45, SPORT1+


car port

So. 21.07., 04:45, Hamburg 1


car port

So. 21.07., 05:15, Hamburg 1


Magazin

So. 21.07., 06:10, Motorvision TV


24h Series - 12 Stunden von Imola, Italien

So. 21.07., 07:25, Motorvision TV


Mega-Fabriken

So. 21.07., 08:25, National Geographic


Zum TV Programm
4110