Formel 1

Kevin Magnussen: «Fehler rächen sich sehr schnell»

Von - 10.09.2017 15:00

Haas-Pilot Kevin Magnussen wagt keine Prognose über die Performance seines Teams in Singapur. Der Däne erklärt gewohnt cool, worauf es im Flutlicht-Rennen auf dem Strassenkurs ankommt.

Für Kevin Magnussen gestaltete sich das jüngste Formel-1-Qualifying zur Rutschpartie. Der Däne erklärt rückblickend: «Ich denke, wir haben uns auf der nassen Monza-Piste mit der Reifenwahl vertan. Auf den Regenreifen war das Auto gut, doch wir brachten die Intermediates nicht zum Arbeiten, wir schafften es einfach nicht, sie aufzuwärmen. Ich denke, auf den Regenreifen wären wir sehr viel schneller gewesen. Aber das ist ein neuer Reifen und man erfährt immer Neues darüber. Wir haben unsere Lektion auf jeden Fall gelernt.»

Mit Blick auf die anstehende Herausforderung von Singapur bleibt Magnussen vorsichtig: «Schwer zu sagen, ob die Piste besser zu unserem Auto passt. Ich war in der Vergangenheit nicht wirklich erfolgreich mit meinen Prognosen über unsere Performance. Für gewöhnlich lag ich daneben. Deshalb werde ich erst einmal abwarten und schauen, wie wir uns dort schlagen werden.»

«Ich denke, es ist eine coole Strecke», sagt Magnussen über den Marina Bay Street Circuit. «Es macht Spass, dort zu fahren, auch wenn es dort ziemlich schwierig ist, an einem Gegner vorbeizukommen.» Und er warnt: «Fehler rächen sich dort besonders schnell, was ich sehr cool finde. Wenn du einen Bremspunkt verpasst oder etwas zu früh aufs Gas steigst, dann ist da immer eine Wand, in die du dann wahrscheinlich knallst.»

«Es gibt auch einige Bodenwellen, die du zu vermeiden versuchst – so gut es geht. Es ist nicht immer möglich, denn du musst ja deine Linienwahl beibehalten. Die Bodenwellen machen das Bremsen an einigen Stellen sehr knifflig», erzählt der 24-Jährige aus Roskilde weiter, und betont: «Die fünfte Kurve ist die kniffligste. Sie ist ziemlich schnell und da steht eine Wand sehr nahe an der Piste.»

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