Formel 1

Ferrari-Star Kimi Räikkönen: «Du bist nie ganz happy»

Von - 14.09.2017 15:13

Vor dem 14. GP-Wochenende wirft Ferrari-Star Kimi Räikkönen noch einmal einen Blick auf Monza und erklärt, in welchen Bereichen die Scuderia zulegen muss. Der Finne spricht auch über die Herausforderungen von Singapur.

Iceman Kimi Räikkönen ist die Anstrengung nach den GP-Hitzeschlachten jeweils anzusehen. Während andere GP-Piloten die Hatz bei hohen Temperaturen relativ spurlos überstehen, nähert sich die Gesichtsfarbe des Ferrari-Stars bei entsprechender Hitze derjenigen seines Dienstwagens. Mit Blick auf die anstehende Strassenjagd im Flutlicht von Singapur hält der Finne denn auch fest: «Die körperliche Anstrengung hängt natürlich stark vom Wetter ab.»

«Heute sind die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit nicht ganz so hoch wie üblich. Aber hier wird es natürlich ziemlich heiss, alleine schon, weil das Rennen mitten in der Stadt über die Bühne geht. Hinzu kommt die hohe Luftfeuchtigkeit», erklärt der Iceman, der auch auf die Dauer des 61-Runden-Marathons von Singapur verweist: «Die Distanz ist mehr oder weniger dieselbe, aber das Rennen kann locker zwei Stunden dauern. Das hängt ganz vom Rennverlauf ab, ob etwa das Safety-Car zum Einsatz kommt.»

Dass Ferrari als Favorit zum anspruchsvollen Stadtkurs gereist ist, will Kimi nicht bestätigen: «Ich weiss nicht, und darüber denken wir auch nicht nach. Wie bei jedem Rennwochenende wird darüber diskutiert, wer die Oberhand hat. Aber wissen tun wir das letztlich erst, wenn wir am Sonntag nach dem Rennen alle im Ziel und das Ergebnis vor uns haben. Es macht keinen Unterschied, wen die Experten als Favoriten sehen, das ist keine Garantie für irgendetwas und ändert auch nichts an unserer Herangehensweise.»

Und was sagt der Weltmeister von 2007 zur Enttäuschung von Monza? Schliesslich blieb Ferrari beim Heimspiel unter den Erwartungen. Kimi sagt: «Wir haben zuvor schon erwartet, dass es nicht einfach werden würde, und so kam es dann auch. Wir hatten einige Probleme, mit denen wir noch nie zuvor zu kämpfen hatten. Aber wir müssen ganz generell in allen Bereichen zulegen – und zwar nicht nur mit Blick auf Monza. Du bist nie ganz happy, selbst wen du gewinnst oder einen Doppelsieg einfährst. Du findest immer Dinge, die du verbessern kannst, das ist eine unendliche Geschichte.»

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