Formel 1

Helmut Marko: «Schlugen Mercedes auf der Piste»

Von - 01.10.2017 16:05

Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko und Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner durften mit Max Verstappen den GP-Sieg in Malaysia bejubeln. Entsprechend hoch sind die Erwartungen fürs nächste Wochenende in Suzuka.

Zufrieden und stolz, so präsentierte sich die Führung von Red Bull Racing nach dem 54. GP-Sieg der österreichisch-britischen Mannschaft seit 2009. Und sie nahm wie Sieger-Vater Jos Verstappen («ruhig konnte ich nie sein, denn um die Standfestigkeit ist man immer besorgt») Gratulationen entgegen.

Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko analysierte: «Am erfreulichsten ist, dass wir Mercedes auf der Strasse überholen und distanzieren konnten. Das war ziemlich schön anzuschauen.»

Ganz ähnlich sah es Teamchef Christian Horner: „Wir gewannen auf der Piste, weil wir schneller waren, und nicht durch die geschicktere Strategie.»

Für Horner war Verstappen «der coolste Typ da draussen. Aber es war eine der besten Teamleistungen von Red Bull Racing überhaupt, die eine dominante Vorstellung ermöglichte.»

Marko erklärte das gute Renntempo auch auf trockener Piste (nach Bestzeiten im Nassen am Freitag) so: «Weil wir im Renntrim nicht im Nachteil gegenüber Mercedes sind, aber in der Qualifikation kein Rädchen zum Hochdrehen der Leistung haben wie Mercedes.»

Marko bestätigte, dass es bei beiden Autos keinerlei Anzeichen für Probleme mit der Standfestigkeit gegeben habe. Horner allerdings gab zu: «Das Aufschlagen des Unterbodens bei Daniel war ein kleines Handicap, aber keine wirkliche Beeinträchtigung. Es hat ihn nicht behindert.»

Beide waren sich einig: Wäre Ricciardo schneller an Bottas vorbeigekommen, hätte er gegen Hamilton um Platz 2 kämpfen können – und dieses Duell vermutlich gewonnen.

Für Marko ist die Marschrichtung in Japan am nächsten Wochenende – trotz der Powerstrecke Suzuka – klar: «Wieder aufs Podium, was sonst?»

Und den Debütanten Pierre Gasly, der im Toro Rosso noch vor den beiden Renault-Fahrern unauffälliger Vierzehnter wurde, beurteilte er so: «Tadellos, weil er fehlerfrei blieb.»

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