Formel 1

Fernando Alonso: Seitenhieb gegen Sebastian Vettel

Von - 22.10.2017 16:00

McLaren-Honda-Star Fernando Alonso beteuert, dass es ihn nicht schmerze, nicht im diesjährigen Titelkampf mitmischen zu können. Trotzdem kann sich der Spanier eine Spitze gegen Sebastian Vettel nicht verkneifen.

Dass sich Lewis Hamilton heute bereits zum vierfachen Weltmeister krönen kann, mache Sinn – davon ist zumindest McLaren-Star Fernando Alonso überzeugt. Der Champion von 2005 und 2006 erklärte dies in einem Interview mit den Kollegen des britischen TV-Senders Channel 4. Darin beteuerte der stolze Spanier auch, dass es ihn nicht schmerze, beim diesjährigen Titelkampf nur eine Zuschauerrolle einzunehmen.

«Du hast keine speziellen Gefühle, wenn du nicht mitkämpfst», winkte Alonso auf Nachfrage ab. Und er erklärte auch: «Ich denke, als ich gegen Sebastian (Vettel) um den Titel kämpfte und er gewann, dann tat das schon manchmal weh. Denn du denkst dir etwa, dass du es mehr verdient hast oder dass du an der einen oder anderen Stelle eine Chance gehabt hättest. Wenn du aber nicht im Wettkampf stehst, dann ist das keine grosse Sache. Es ist nicht dein Kampf.»

Trotzdem ergreift der 32-fache GP-Sieger auch Partei – und zwar für seinen früheren Teamkollegen Lewis Hamilton, mit dem er sich im gemeinsamen McLaren-Jahr 2007 noch gar nicht gut verstand. Kein Wunder, denn damals kämpften beide erbittert um den WM-Titel – und nahmen sich gegenseitig so lange die Punkte weg, dass am Ende Ferrari-Kontrahent Kimi Räikkönen seinen ersten Titel bejubeln durfte.

Der coole Finne holte seinen ersten WM-Titel mit einem WM-Zähler Vorsprung auf das punktgleiche McLaren-Duo, das auch gleich viele Siege erzielt hatte. Weil Hamilton aber einmal mehr als Zweiter ins Ziel gekommen war, musste sich Alonso letztlich mit dem dritten WM-Rang begnügen.

Das alles scheint mittlerweile vergessen, denn Alonso erklärte: «In gewisser Hinsicht bin ich glücklich, dass Lewis seinen vierten Titel holen wird. Es ist eigenartig, dass Vettel vier Titel hat und Hamilton nur drei. Das macht nun viel mehr Sinn.» Auf die Frage, ob er Hamilton denn für den besseren Rennfahrer halte, legte der Asturier noch einmal nach: «Ich denke, Lewis hatte die bessere Karriere als Sebastian.»

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