Formel 1

Mercedes: Mehr als 1000 Test-Runden in Barcelona

Von - 09.03.2018 20:31

Mercedes darf sich über eine gelungene zweite Testwoche freuen. Champion Lewis Hamilton und sein Teamkollege Valtteri Bottas verzichteten auf eine Zeitenjagd, dennoch bleiben die Silberpfeile die Favoriten.

Mercedes überliess die Bestzeiten in der zweiten Barcelona-Testwoche Red Bull Racing und Ferrari. Die Silberpfeile konzentrierten sich stattdessen lieber auf die Testarbeit und die Rennsimulationen – und letztere sorgten für hochgezogene Augenbrauen bei den Konkurrenten. Denn die Sternfahrer stellten mit flotten Runden auf den mittelharten Reifen klar: Sie werden auch in diesem Jahr in guter Form in die neue Saison starten.

Während Sebastian Vettel mit 1:17,182 min die Rundenzeiten-Liste anführte, durfte sich Bottas immerhin über den ersten Platz auf der Topspeed-Tabelle freuen. Der Finne wurde mit 334,3 km/h geblitzt. Sein Teamkollege Lewis Hamilton belegte hingegen mit 308,5 km/h den letzten Platz. Das trübte die Stimmung des Briten kein Bisschen. Nach getaner Arbeit twitterte er: «Tests sind erledigt, lasst uns endlich wieder Rennen fahren.»

Insgesamt legte der Mercedes W09 während der beiden Barcelona-Wochen 1040 km zurück. Das entspricht einer Distanz von 4841,2 km. Kein Wunder, erklärte Hamilton nach dem Test: «Es war ein richtig positiver Test. Wir haben alles erledigt und die Zuverlässigkeit war super. Jeder hat sich das Hinterteil aufgerissen und fantastische Arbeit abgeliefert. Ich bin wirklich sehr stolz auf das gesamte Team. Wir sind mit den gesammelten Informationen sehr zufrieden.»

Mit Blick auf die Vorjahres-Werte und den neuen Asphalt des Circuit de Barcelona-Catlunya fügte der Brite an: «Das Auto und die Strecke sind im Vergleich zum Rennen im Vorjahr sehr viel schneller geworden. Auf meinem letzten Versuch während der heutigen Rennsimulation fuhr ich 1:19er Zeiten - das ist auf jeder Runde meine Qualifying-Zeit von 2017.»

«Es ist immer noch schwierig, genau zu wissen, wo wir im Vergleich zu Red Bull Racing und Ferrari stehen und das werden wir auch nicht vor dem ersten Rennen erfahren. Aber ich habe das Gefühl, dass uns so viele Informationen wie möglich zur Verfügung stehen, um mit den bestmöglichen Daten gerüstet zum Saisonauftakt zu reisen. Die Vorbereitung war in der vorhandenen Zeit wirklich gut», fügte der 33-Jährige aus Stevenage (GB) an

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