Formel 1

Sebastian Vettel: «Mercedes kann das im Rennen nicht»

Von - 13.03.2018 16:05

​Ferrari-Star Sebastian Vettel sagt, wie er seinen Rennstall vor dem WM-Auftakt in Australien einschätzt. Und er verrät auch, was Mercedes-Benz und Red Bull Racing in Melbourne nicht können.

Der vierfache Formel-1-Champion Sebastian Vettel ist in Barcelona absolute Testbestzeit gefahren. Keiner drehte mehr Runden als der Heppenheimer. Das würde alles sehr gut aussehen, wenn, ja wenn da nur Mercedes-Benz nicht wäre. Die sind im Renntrimm besser aufgestellt. Und wenn Red Bull Racing nicht so lästig wird, wie sich das beim Barcelona-Test angedeutet hat.

Klar wünschen sich alle Tifosi, dass es 2018 endlich mit dem ersten Fahrer-WM-Titel seit 2007 (Kimi Räikkönen) klappt. Sebastian Vettel sagt dazu auf der Ferrari-eigenen Webpage: «Ich glaube, wir besitzen mit dem Ferrari SF71H eine gute Basis. Wir hatten keine grösseren Probleme mit dem Wagen.»

«Jetzt müssen wir an der Entwicklung arbeiten, um das Potenzial des Wagens auszuloten und zu verbessern. Ich habe viel Vertrauen in mein Team, ich weiss, wie fachkundig und hingebungsvoll in Maranello gearbeitet wird.»

Das klingt ein wenig anders als in Interviews, die Vettel in Spanien gab, dabei meinte der 47fache GP-Sieger: «Es gibt noch einige Sachen, an denen wir arbeiten müssen und die wir noch verstehen wollen. Es gibt noch ein paar Rätsel, die es nun zu lösen gilt.»

Über die Konkurrenz sagt Vettel: «Unserer Rivalen, Mercedes und Red Bull Racing, haben nur eine einzige Reifenmischung für ihre Rennsimulationen verwendet. Das können sie in den Rennen nicht machen, weil du da mindestens zwei Mischungen einsetzen musst. Das hat eine Auswirkung auf Strategie und Resultat.»

«Ich kann Australien nicht erwarten, denn endlich fahren wir unter gleichen Bedingungen. Wir dürfen mit Zuversicht nach Melbourne reisen.»

In Barcelona hatte Vettel resümiert: «Es ist kein Geheimnis, dass Mercedes auch weiterhin der Favorit ist.»

Barcelona-Wintertests 2018: Alle Bestzeiten

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF71H, 1:17,182 (7)* Hyperweich
2. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF71H, 1:17,221 (8) Hyperweich
3. Fernando Alonso (E), McLaren MCL33-Renault, 1:17,784 (8) Hyperweich
4. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:18,047 (6) Hyperweich
5. Carlos Sainz (E), Renault R.S.18, 1:18,092 (8) Hyperweich
6. Kevin Magnussen (DK) Haas VF-18-Ferrari, 1:18,360 (7) Superweich
7. Pierre Gasly (F), Toro Rosso STR13-Honda, 1:18,363 (7) Hyperweich
8. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W09 EQ Power+, 1:18,400 (6) Ultraweich
9. Romain Grosjean (F), Haas VF-18-Ferrari, 1:18,412 (8) Ultraweich
10. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W09 EQ Power+, 1:18,560 (6) Ultraweich
11. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.18, 1:18,675 (7) Hyperweich
12. Stoffel Vandoorne (B), McLaren MCL33-Renault, 1:18,855 (7) Hyperweich
13. Brendon Hartley (NZ), Toro Rosso STR13-Honda, 1:18,949 (8) Hyperweich
14. Esteban Ocon (F), Force India VJM11-Mercedes, 1:18,967 (8) Hyperweich
15. Charles Leclerc (MC), Sauber C37-Ferrari, 1:19,118 (8) Hyperweich
16. Sergey Sirotkin (RUS), Williams FW41-Mercedes, 1:19,189 (8) Weich
17. Marcus Ericsson (S), Sauber C37-Ferrari, 1:19,244 (7) Hyperweich
18. Robert Kubica (PL), Williams FW41-Mercedes, 1:19,629 (7)
19. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM11-Mercedes, 1:19,634 (7) Hyperweich
20. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:19,842 (7) Weich
21. Lance Stroll (CDN), Williams FW41-Mercedes, 1:19,954 (8) Weich
22. Nikita Mazepin (RU), Force India VJM11-Mercedes, 1:25,628 (1) Mittelhart
* In Klammern der Tag, an welchem die Zeit aufgestellt worden ist.
Tag 1: Montag, 26. Februar
2: Dienstag, 27. Februar
3: Mittwoch, 28 Februar
4: Donnerstag, 1. März
5: Dienstag, 6. März
6: Mittwoch, 7. März
7: Donnerstag, 8. März
8: Freitag, 9. März

Fahrer: Runden und Kilometer

1. Sebastian Vettel, Ferrari, 643 Runden, 2993,1 km
2. Valtteri Bottas, Mercedes, 584 Runden, 2718,5 km
3. Lewis Hamilton, Mercedes, 456 Runden, 2122,6 km
4. Pierre Gasly, Toro Rosso, 452 Runden, 2104 km
5. Carlos Sainz, Renault, 444 Runden, 2066,8 km
6. Max Verstappen, Red Bull Racing, 419 Runden, 1950,4 km
7. Marcus Ericsson, Alfa Romeo Sauber, 411 Runden, 1913,2 km
8. Kevin Magnussen, Haas, 381 Runden, 1773,5 km
9. Charles Leclerc, Alfa Romeo Sauber, 375 Runden, 1745,6 km
10. Esteban Ocon, Force India, 372 Runden, 1731,6 km
11. Brendon Hartley, Toro Rosso, 370 Runden, 1722,3 km
12. Daniel Ricciardo, Red Bull Racing, 364 Runden, 1694,4 km
13. Sergey Sirotkin, Williams, 354 Runden, 1647,8 km
14. Nico Hülkenberg, Renault, 351 Runden, 1633,9 km
15. Lance Stroll, Williams, 343 Runden, 1596,6 km
16. Stoffel Vandoorne, McLaren, 336 Runden, 1564 km
17. Sergio Pérez, Force India, 317 Runden, 1475,6 km
18. Romain Grosjean, Haas, 314 Runden, 1461,6 km
19. Kimi Räikkönen, Ferrari, 286 Runden, 1331,3 km
20. Fernando Alonso, McLaren, 263 Runden, 1224,2 km
21. Robert Kubica, Williams, 122 Runden, 567,9 km
22. Nikita Mazepin, Force India, 22 Runden, 102,4 km

Runden und Kilometer: Teams

1. Mercedes: 1040 Runden, 4841,1 km
2. Ferrari: 929 Runden, 4324,4 km
3. Toro Rosso: 822 Runden, 3826,3 km
4. Williams: 819 Runden, 3812,4 km
5. Renault: 795 Runden, 3700,6 km
6. Sauber: 786 Runden, 3658,8 km
7. Red Bull Racing: 783 Runden, 3644,8 km
8. Force India: 711 Runden, 3309,6 km
9. Haas: 695 Runden, 3235,2 km
10. McLaren: 599 Runden, 2788,3 km

Runden und Kilometer: Motorenhersteller

1. Mercedes: 2570 Runden, 11963,1 km
2. Ferrari: 2410 Runden, 11218,3 km
3. Renault: 2177 Runden, 10133,7 km
4. Honda: 822 Runden, 3826,3 km

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