Formel 1

Italien-GP: Startcrash wirft Sebastian Vettel zurück!

Von - 02.09.2018 15:26

Sebastian Vettel musste den Italien-GP in Monza vom zweiten Startplatz in Angriff nehmen, doch bereits in der ersten Runde geriet er mit Lewis Hamilton zusammen und fiel weit zurück.

Rund eine Stunde vor dem Start zum 14. WM-Lauf auf der Traditionsstrecke von Monza sorgte ein leichter Regenschauer für eine nasse Piste. Diese trocknete aber bis zum Rennstart wieder ab, sodass die GP-Stars auf Slicks in den Italien-GP starten konnten.

An der Spitze durfte Kimi Räikkönen neben seinem Ferrari-Teamkollegen Sebastian Vettel von der Pole ins Rennen steigen, am hinteren Ende der Startaufstellung reihten sich Marcus Ericsson, Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg ein, die alle wegen des Einsatzes frischer Motorenteile strafversetzt worden waren.

Kaum waren die Lichter der Startampel aus, krachte es auch schon. Erst geriet Brendon Hartley mit dem Alfa Romeo-Sauber-Renner von Marcus Ericsson zusammen, dann drehte sich Sebastian Vettel nach einer unliebsamen Berührung mit seinem Mercedes-Titelrivalen Lewis Hamilton in der Schikane. Ersterer war der Leidtragende, denn nach dem Dreher fiel er nicht nur auf den 18. Platz zurück, er musste auch im Schleichgang an die Box, um sich frische Reifen zu holen, die beim Dreher in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Immerhin konnte der Heppenheimer hinterher wieder weiterfahren.

Die Regelhüter kündigten sofort an, sich diese Szene genauer zu untersuchen, während das Feld sich hinter Räikkönen und Hamilton einreihte. Max Verstappen, Valtteri Bottas, Romain Grosjean, Carlos Sainz, Esteban Ocon, Lance Stroll, Sergey Sirotkin, Fernando Alonso, Pierre Gasly, Kevin Magnussen, Sergio Pérez, Charles Leclerc, Stoffel Vandoorne, Nico Hülkenberg, Daniel Ricciardo, Sebastian Vettel und Marcus Ericsson folgten auf den weiteren Plätzen.

In der vierten Runde wurde das Rennen wieder freigegeben und Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton lieferten sich ein beachtliches Duell um den ersten Platz, wobei der Finne die Oberhand behielt. Die Stewards kamen derweil zum Schluss, dass es sich bei Vettel und Hamilton um einen normalen Rennzwischenfall handelt und keiner der Unfallbeteiligten zu bestrafen ist.

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