Formel 1

F1-Talent Charles Leclerc: «Kann mit Druck umgehen»

Von - 13.09.2018 16:02

Alfa Romeo-Sauber-Rookie Charles Leclerc darf nach nur einem Formel-1-Jahr für Ferrari um WM-Punkte kämpfen. Der junge Monegasse weiss, dass seine Performance von Anfang an stimmen muss.

Das hat es schon lange nicht mehr gegeben: 2019 wird mit Charles Leclerc ein erst 21-jähriger GP-Pilot neben Sebastian Vettel für Ferrari in der Formel 1 antreten. Der Monegasse, der aktuell seine erste GP-Saison im Alfa Romeo-Sauber-Team bestreitet, wird damit der jüngste Ferrari-Pilot seit Ricardo Rodriguez anno 1961 zu den Roten stiess.

Das ist schon eine ganze Weile her. Und entsprechend gross ist der Druck, der auf den jungen Schultern des schnellen Jungen aus Monte Carlo lastet. Denn Leclerc weiss selbst, dass er bei Ferrari von Anfang an eine gute Performance zeigen muss, wie er im Fahrerlager von Singapur bestätigt: «Ich muss bei Ferrari ganz sicher von Anfang an liefern. Aber ich habe dieses Jahr eine sehr gute bisherige Saison erlebt und viel gelernt, nun muss ich mich im nächsten Jahr in einem grossen Team beweisen.»

Der 14-fache GP-Teilnehmer betont zwar auch: «Viele Leute denken, dass nun sehr viel Druck auf mir lastet, aber das tut es nicht. Ich denke, meine Einstellung hilft mir, damit umzugehen. Ich konzentriere mich auf mich selbst und denke nicht darüber nach, was andere Leute von mir erwarten. Wenn ich den richtigen Job mache und auf die richtige Art und Weise vorgehe, dann wird die Performance auch stimmen. Deshalb spüre ich auch keinen zusätzlichen Druck.»

Dennoch räumt Leclerc auch ein: «Es gibt noch so viel, das ich lernen muss.» Und er fügt kämpferisch an: «Aber ich werde sehr viel besser vorbereitet sein als noch zu Beginn der aktuellen Saison. Mein Ziel ist es, mit dem Auto, das ich habe, den bestmöglichen Job zu machen. In diesem Jahr haben sie das beste Auto und eine Chance auf den WM-Titel. Und wenn es im nächsten Jahr genauso aussieht, dann muss ich mich als Fahrer stark weiterentwickeln und das bestmögliche Ergebnis einfahren.»

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