Formel 1

Sebastian Vettel: «Dann mache ich mir keine Sorgen»

Von - 14.09.2018 09:42

Ferrari-Star Sebastian Vettel erklärt mit Blick auf den Titelkampf selbstbewusst: «Wenn ich etwas in der Hand habe, mit dem ich spielen kann, dann mache ich mich um die Anderen auch keine Sorgen.

30 Punkte trennen Sebastian Vettel vor dem 15. von 21 WM-Läufen von Titelkontrahent Lewis Hamilton, der seine Tabellenführung in der Ferrari-Hochburg Monza ausbauen konnte. Dennoch blickt sein Gegner in Rot zuversichtlich in die Zukunft. Er weiss, dass er ein gutes Auto hat, dem der Marina Bay Street Circuit, auf dem das Flutlicht-Rennen über die Bühne gehen wird, gut liegt.

Vor dem Auftakt ins Singapur-Wochenende macht sich der Deutsche Mut: «Was mich zuversichtlich stimmt, ist die Tatsache, dass ich ein gutes Auto habe. Wenn ich etwas in der Hand habe, mit dem ich spielen kann, dann mache ich mich um die Anderen keine Sorgen. Deshalb konzentriere ich mich auch ganz auf meine eigene Leistung.»

Vettel weiss, dass ihm in den bisherigen Rennen gleich mehrere kostspielige Fehler unterlaufen sind. Doch daran lässt sich nichts mehr ändern, wie er betont: «Die Punkte entscheiden am Ende, wer der Beste ist. Und wir können nicht verändern, was passiert ist. Aber wir können die Zukunft beeinflussen. Wir fokussieren uns auf dieses Rennen hier und sollte der Sieg in Reichweite sein, dann geben wir natürlich unser Bestes, um ihn zu holen.»

Das ist auch nötig, wie der vierfache Champion erklärt: «Ich bin immer optimistisch, aber ich weiss auch, dass die letzten Rennen kein Spaziergang waren. Ich denke, es ist sehr, sehr eng, ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Mercedes. Denn auch wenn unser Auto sehr gut ist, steckt sehr viel Arbeit und Aufwand hinter jedem Erfolg.»

Und was sagt Vettel zur Strecke in Singapur? «Der Rhythmus ist hier etwas anders als bei den anderen Asien-Rennen, denn wir bleiben im Europa-Zeitplan. Die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit erschweren die Arbeit, deshalb gehört dieser GP zu den grössten Herausforderungen für den Körper. Du versuchst dich natürlich, bestmöglich darauf vorzubereiten. Ich mag die Challenge und freue mich darauf», lautet seine Antwort.

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