Formel 1

Ross Brawn: «2019 bietet einen Vorgeschmack auf 2021»

Von - 18.11.2018 19:23

Formel-1-Technikchef Ross Brawn ist zuversichtlich, dass die neuen Regeln für 2019 das Überholen einfacher gestalten werden. Und der Brite verspricht: «Das ist erst der erste Schritt.»

«Wir konnten in Brasilien einmal mehr sehen, dass es fast unmöglich ist, an einem Gegner vorbeizuziehen, der etwa gleich schnell unterwegs ist», räumt Formel-1-Technikchef Ross Brawn nach dem zweitletzten Rennwochenende der Saison ein. «Das wirft wieder einmal die Frage auf, wie wir das Überholen in Zukunft einfacher gestalten können.»

Die Hoffnung liegt dabei auf den Regeländerungen für 2019, die unter anderem vereinfachte Frontflügel und eine gesteigerte Wirkung des verstellbaren Heckflügels vorsehen. «Im Verlauf der Saison 2018 haben wir wichtige Fortschritte bei der Entwicklung des technischen Reglements fürs nächste Jahr machen können – vor allem in den wichtigsten Bereichen, wie etwa dem Frontflügel. In den vergangenen Wochen haben wir die Details ausgearbeitet und es sieht vielversprechend aus», erzählt Brawn stolz.

«Die Simulationen sowie das Feedback jener Teams, mit denen wir in dieser Angelegenheit eng zusammengearbeitet haben, weisen darauf hin, dass sich die Massnahmen konkret auswirken werden», fährt der Brite fort. «Aber natürlich ist uns bewusst, dass wir erst nächsten März beim Saisonauftakt in Australien wissen werden, wie effektiv sie sind», fügt er eilends an.

Die Regeln für 2019 würden einen Vorgeschmack auf das bieten, was 2021 folgen wird, verspricht der Ingenieur, und stellt klar: «Es ist ein erster, wichtiger Schritt in der Entwicklung des sportlichen und technischen Regelwerks, das die Zukunft der Formel 1 bestimmen wird. Wir sind zufrieden mit dem, was wir für 2019 bereits erreicht haben, auch wenn unsere Erwartungen auch kurzfristig sehr hoch sind.»

«In diesem Jahr hat die Formel 1 einige sehr spannende Rennen hervorgebracht und ich denke dabei zuallererst an Baku, Shanghai, Silverstone und Mexiko», erklärt Brawn weiter. Und er betont: «Es spricht auch nichts dagegen, dass wir im nächsten Jahr mehr davon sehen werden.»

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