Formel 1

Toto Wolff: «Jedes Team kann ein Schlupfloch finden»

Von - 08.12.2018 07:08

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff will angesichts der Regeländerungen für 2019 keinen Gegner abschreiben. Er betont: «Wir nehmen alle ernst – vom zweitplatzierten Ferrari-Team bis hin zu Schlusslicht Williams.»

In der Hoffnung, mehr Überholmanöver und enge Verfolgungsjagden zu ermöglichen, wurden fürs nächste Jahr umfangreiche Änderungen im Formel-1-Regelwerk beschlossen. Diese werden die Aerodynamik der GP-Autos dank neuer Vorgaben für Front- und Heckflügel stark verändern – und die Ingenieure damit vor neue Herausforderungen stellen.

Denn die schlausten Köpfe der Rennställe werden sich bemühen, den Verlust an Abtrieb, der mit den neuen Regeln einhergeht, an anderer Stelle wieder wettzumachen. Deshalb will Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff auch keinen der Gegner abschreiben, wie er am Rande der FIA-Preisverleihung in St. Petersburg betonte.

«Mit diesen Regeländerungen ist alles möglich», erklärte der Wiener auf die Frage, ob der diesjährige Hauptgegner Ferrari 2019 gefährlich werden könne. «Es ist ähnlich wie vor der Saison 2009, als BrawnGP mit dem Doppeldiffusor kam. Es kann durchaus sein, dass ein Team ein Schlupfloch findet, das die Konkurrenz übersehen hat und das den grossen Unterschied ausmacht.»

«Und das kann jeder sein. Wir nehmen deshalb alle ernst – vom zweitplatzierten Ferrari-Team bis hin zu Schlusslicht Williams. Jeder Rennstall kann ein Auto auf die Räder stellen, das unseren Silberpfeil übertrumpft», warnte Wolff daraufhin. Und er betonte noch einmal: «Wir respektieren jeden einzelnen Gegner und den Aufwand, den jeder betreibt, um ein gutes Fahrzeug zu konstruieren. Für uns ist jedes Team im Feld ein ernstzunehmender Konkurrent.»

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

Formel 1

F1 2019 - Alfa Romeo Racing präsentiert den C38

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Mathias Brunner

Mercedes: Wann werden Dauer-Sieger unsympathisch?

​​Die Fans mögen keine Dauer-Sieger. Das beste Beispiel: Als Michael Schumacher (Ferrari) und Sebastian Vettel (Red Bull Racing) alles in Grund und Boden fuhren. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bleibt gelassen.

» weiterlesen

 

tv programm

Tuning - Tiefer geht's nicht!

Di. 19.02., 17:45, Motorvision TV


Servus Sport aktuell

Di. 19.02., 19:15, ServusTV Österreich


Formula Drift Championship

Di. 19.02., 19:35, Motorvision TV


Bundesliga Aktuell

Di. 19.02., 19:55, SPORT1+


Bundesliga Aktuell

Di. 19.02., 20:55, SPORT1+


Monster Jam Championship Series

Di. 19.02., 20:55, Motorvision TV


Top Speed Classic

Di. 19.02., 21:40, Motorvision TV


Top Speed Classic

Di. 19.02., 21:40, Motorvision TV


Superbike

Di. 19.02., 22:00, Eurosport


Top Speed Classic

Di. 19.02., 22:05, Motorvision TV


Zum TV Programm
13