Formel 1

Horner: «Hatten noch nie eine gute Standfestigkeit»

Von - 05.01.2019 08:31

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner ist überzeugt, dass seine Mannschaft dank Honda näher an die Spitzenreiter Mercedes und Ferrari heranrücken kann. «Wir bewegen uns in die richtige Richtung», betont er.

Mehr als 150 WM-Punkte trennten Red Bull Racing nach der Saison 2018 vom zweitplatzierten Ferrari-Team, auf Spitzenreiter Mercedes fehlten mehr als 200 Zähler. Für Teamchef Christian Horner ist klar: Das liegt an der Renault-Antriebseinheit, die sowohl bei der Leistung als auch bei der Standfestigkeit nicht mit den Aggregaten der Konkurrenz mithalten konnte.

Denn gegenüber «Formula1.com» erklärte der Brite: «Es ist immer leicht gesagt, was möglich wäre wenn... Aber hätten wir 40KW mehr Heck unseres Autos gehabt, dann hätte die Saison ganz anders verlaufen können.» Und er betonte: «Hut ab vor allen Mitarbeitern im Werk in Milton Keynes, die es trotzdem geschafft haben, wohl eines der besten Chassis auf die Räder zu stellen. Sieht man sich die anderen Teams an, die mit dem gleichen Motor unterwegs waren, dann erkennt man den Riesenunterschied.»

Deshalb fürchtet Horner auch keine Probleme mit dem neuen Motorenpartner Honda, der es seit seinem Einstieg 2015 mit McLaren nicht geschafft hatte, an die Performance der anderen Antriebseinheiten heranzukommen. Dennoch ist sich der Teamchef der roten Bullen sicher: «Wir bewegen uns in die richtige Richtung.»

Und der 45-Jährige stellt klar: «Wir hatten noch nie eine gute Standfestigkeit. Im vergangenen Jahr mussten wir elf oder zwölf Ausfälle hinnehmen – das ist unsere grösste Achillesferse. Wenn wir die Leistung und Zuverlässigkeit der Spitzenreiter erreichen können, ist mehr möglich. Lewis Hamilton hatte dieses Jahr einen Ausfall, genau wie Sebastian Vettel. Das ist die Zahl, die wir anstreben.»

Auf die Frage, ob Red Bull Racing in diesem Jahr erstmals seit 2013 wieder zu den Titelanwärtern gehören kann, antwortet Horner an: «Ich denke, wir werden sicherlich viel näher an der Spitze dran sein.» Und er fügt an: «Wir sind begeistert, es ist ein Neuanfang und das erste Mal, dass wir einen echten Motorenpartner für uns haben. Das hat das ganze Werk beflügelt und wir freuen uns auf den Wettkampf.»

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