Formel 1

Jenson Button: Comeback in Formel 1, GT-Revanche

Von - 11.01.2019 11:14

Der Engländer Jenson Button wird 2018 seinen Titel in der japanischen GT-Serie verteidigen. Das beschneidet sein Comeback in der Formel 1 als TV-Experte für die Kollegen der britischen Sky.

Jenson Button kehrt in die Formel 1 zurück: Der 38jährige Weltmeister von 2009 wird Grand-Prix-Experte der englischen Sky und zu zahlreichen Formel-1-WM-Läufen reisen. Aber nicht zu allen. Denn der 15fache GP-Sieger wird 2019 zusammen mit Naoki Yamamoto den Titel in der japanischen GT-Serie verteidigen, und sieben von acht Meisterschafts-Terminen kollidieren mit Rennwochenenden in der Formel 1.

Beim britischen Grand Prix vom vergangenen Sommer hatte Jenson Button seine Schnupperlehre am Sky-Mikro gemacht: Er war Teil des Formel-1-Expertenteams, an der Seite der gewohnten Fachleute wie Damon Hill, Martin Brundle oder Johnny Herbert. Button hat Gefallen an dieser Aufgabe gefunden.

Button, Ende 2016 aus der Formel 1 zurückgetreten, 2017 für ein Rennen zurückgekommen (als Reservist für Fernando Alonso in Monaco, als der Spanier beim Indy 500 beschäftigt war), dieser Button hat sich 2018 in der japanischen GT-Serie fitgehalten und im ersten Jahr prompt den Titel erobert. Es ist der dritte Titel in der langen Rennfahrer-Karriere des Briten, der 1998 die britische Formel Ford-Meisterschaft und 2009 mit BrawnGP die Formel-1-WM für sich entschieden hat.

Button: «Ich bin aufgeregt, dass ich 2019 für Sky arbeiten werde. Ich habe in Silverstone einen Vorgeschmack erhalten, was auf mich zukommt. Mir hat das sehr gut gefallen. Also fiel es mir leicht, ja zu sagen, als das Angebot von Sky kam.»

Die britische Sky besitzt die Rechte, die Formel 1 in Grossbritannien 2019 exklusiv zu zeigen. Nur das Rennen von Silverstone wird auch im freien Fernsehen zu sehen sein, auf Channel 4. Von den anderen 20 WM-Läufen darf Channel 4 lediglich zeitversetzt Höhepunkte bringen.

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Jenson Button (Mitte) mit Naoki Yamamoto und Teamchef Kunimitsu © LAT Jenson Button (Mitte) mit Naoki Yamamoto und Teamchef Kunimitsu

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