Editorial

Barcelona-Tests: Ferrari 18 Zentimeter vor Mercedes

Von - 01.03.2019 18:59

​Ferrari hat das schnellste Auto, aber es bleiben fette Fragezeichen in Sachen Standfestigkeit. Das sagen die Hauptdarsteller Vettel, Hamilton, Wolff, Binotto, Horner und Marko nach den Formel-1-Wintertests.

Eine Medienrunde mit McLaren-Fahrer Carlos Sainz. Der Madrilene wird darauf angesprochen, wie er die Chancen einschätzt mit seinem Papaya-farbenen Rennwagen. Sainz erlaubt sich einen Scherz: «Also wir sind langsamer als Ferrari.» Höfliches Gelächter, denn jeder im Rund weiss, dass McLaren noch weit vom eigenen Ziel entfernt ist, das Mittelfeld anzuführen. Von einem Angriff auf die Top-Teams ganz zu schweigen. Aber der Satz von Sainz könnte von 17 weiteren Piloten stammen – denn alle Anzeichen deuten nach acht Tagen Wintertests auf dem Circuit de Catalunya-Barcelona darauf hin, dass Ferrari derzeit das schnellste Auto hat. Oder hat uns Mercedes-Benz fast acht Tage lang Sand in die Augen gestreut. Kurz vor Ende der Wintertests packte Lewis Hamilton den Hammer aus und fuhr praktisch gleich schnell wie Sebastian Vettel.

Wir haben nach acht Tagen Testfahrten in Katalonien ein Gefühl von «hatten wir das nicht schon»? Tatsächlich stellt Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner fest: «Wir haben es in der Vergangenheit ein paar Mal erlebt, dass Ferrari bei den Testfahrten sehr konkurrenzfähig gewesen ist. Das war also zu erwarten. Würde es eine Winter-WM geben, dann würde Ferrari jedes Jahr gewinnen. Aber im Winter gibt es keine Punkte.» Klar sagt das Horner mit spitzer Ironie, aber der Engländer ist klug genug zu erkennen: Ferrari hat derzeit das schnellste Auto im Feld und basta.

Die Freitag-Bestzeit von Sebastian Vettel mit 1:16,221 min macht Eindruck, das ist nur noch einen Hauch über der Pole-Runde von Lewis Hamilton 2018 vor dem Grossen Preis von Spanien (1:16,173) – und dies mit einem Formel-1-Auto einer Generation, die angeblich langsamer sein soll als 2018. Das können Sie gleich mal vergessen. Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas: «Wir sind auf den Geraden wegen der grösseren Flügel ein wenig langsamer. Aber dafür in den Kurven schneller. Wir werden 2019 die Zeiten aus dem vergangenen Jahr unterbieten.»

Charles Leclerc war einen Tag vor Vettel fast gleich schnell (1:16,231). Zum Schluss rollte sein matt-roter Ferrari aus, ein Problem mit dem Auspuff, wie es seitens Ferrari heisst. Ähnliches Bild am Freitag: Auch mit Vettel blieb der Ferrari stehen, dieses Mal wegen der Elektrik, und die Italiener packten ihre Siebensachen zusammen.

Sieben Tage lang dachte ich in Sachen Grund-Speed: Wäre ich ein Spieler, würde ich meine Jetons auf Rot setzen. Nach der Rundenzeit von Hamilton ganz am Schluss ziehe ich meine Hand mit den Jetons ganz langsam wieder zurück.

Doch die Zeit von Vettel war nicht die Runde, die mir am meisten Respekt abringt. Zaungästen an der katalanischen Rennstrecke fiel am Donnerstagmorgen eine 1:17,2-min-Runde von Charles auf, und da war der Monegasse mit der zweithärtesten Reifenmischung unterwegs! Und Vettel gelang auf C3 eine 1:16,7-min-Knallerrunde.

Zur Erinnerung: Pirelli hat die Reifenmischungen von 2019 so durchgetaktet – C1 ist die härteste Walze, C5 die weichste. Die Abstände zwischen den Mischungen gemäss Pirelli: C1 zu C2 0,9 Sekunden, C2 zu C3 0,7 Sekunden, C3 zu C4 0,6 Sekunden, C4 zu C5 0,6 Sekunden. Gemäss dieser Information von Pirelli-Rennchef Mario Isola würden Vettel und Leclerc damit in den Bereich von 1:15,3 bis 1:15,5 min vorstossen. Das ist der wahre Speed, den Ferrari zeigen kann, aber Gott weiss, was die Motorentechniker von Mercedes noch aus ihren Zylinderbuchsen zaubern. Stand Barcelona am Freitagabend ist das ein Speed von Rot und Silber, da können alle Anderen einpacken.

Die Ingenieure von Mercedes haben mehr Daten über Ferrari zur Verfügung als jeder Journalist. Basierend auf diesem Wissen sagt GP-Sieger Valtteri Bottas: «Der Eindruck aus der ersten Woche hat sich bestätigt – Ferrari sehr stark. Aber von den Tests zum Saisonstart kann sich Einiges ändern.»

Der fünffache Formel-1-Champion Lewis Hamilton meint: «Testfahrten sind Testfahrten. Es gibt keine Auszeichnung für die beste Wintertestzeit. Wichtig ist es, am Samstag in Australien der schnellste Mann zu sein. Derzeit würde ich sagen: Ferrari hat das schnellste Auto. Um ungefähr eine halbe Sekunde, schätze ich. Aber wir müssen die Ergebnisse hier mit Vorsicht geniessen, weil Testfahrten oft schwierig zu deuten sind. Letztlich wissen auch wir nicht, wie viel Sprit die Anderen im Tank hatten oder wie viel Leistung die Motortechniker freigegeben haben. Was wirklich Sache ist, das werden wir in Australien erleben. Und dann dauert es mindestens vier Rennen um zu erahnen, wo du wirklich stehst.»

«Eine Formel-1-WM ist ein Entwicklungswettlauf. Mercedes hat in den vergangenen Jahren bewiesen, wie stark wir da sind. Wir lagen zu Beginn der Saison 2018 hinten und mussten uns gewaltig strecken, um wieder die Oberhand zu gewinnen. Aber wir haben nicht aus Zufall fünf WM-Titel in Folge gewonnen. Wir sind hellwach, wir arbeiten unablässig, wir lassen uns nicht irremachen.»

«Ich sehe einen grossartigen Kampf auf uns zukommen, das ist toll für euch, für die Fans, das stachelt auch uns an. Zudem: Da ist nicht nur Ferrari. Ich sehe drei Rennställe auf Augenhöhe. Und das Mittelfeld ist näher an die Top-Teams herangekommen. Das war im vergangenen Jahr eine Sekunde, jetzt hat sich das auf eine halbe Sekunde verringert, vielleicht sogar weniger. Auch das finde ich spannend. Ob diese Rennställe gleich effizient entwickeln können wie die drei Top-Teams, das ist eine andere Frage.»

Warnung von Ferrari-Teamchef Mattia Binotto

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto lässt sich nicht einlullen: «Es ist schön, wenn Hamilton glaubt, dass Ferrari schneller sei. Ich selber erwarte ein ganz starkes Mercedes in Australien. Es wäre völlig falsch, sich in Sicherheit zu wähnen und zu glauben, dass wir locker vorne liegen. Niemand hat hier alles gezeigt. Das wird eine ganz enge Kiste, davon gehe ich aus.»

Wenn die Zeit als Teamchef zu Ende geht, kann Binotto auf eine zweite Karriere als Wahrsager zählen: Am Freitag-Abend erzielte Lewis Hamilton eine Zeit von 1:16,224 min, also drei Tausendstelsekunden hinter Vettel! Was macht das auf die Länge einer Barcelona-Runde aus? 18 Zentimeter …

Auf die Frage nach dem Grad seiner Zufriedenheit antwortet Binotto: «Habe ich gesagt, dass ich zufrieden bin? Ich bin durchaus nicht zufrieden, wo Ferrari derzeit steht. Ich würde gerne sehen, dass unser Auto schneller ist. Ich würde gerne weniger Defekte sehen. Der Unfall von Sebastian Vettel hat Zeit gekostet. Es gibt also jede Menge zu tun. Und wir haben noch nicht mal ein Rennen bestritten. Aber es gibt auch Aspekte, mit welchen ich zufrieden bin – das Auto reagiert so, wir wir uns das vorgestellt hatten. Der Wagen ist sehr gut ausbalanciert, das heisst, die Fahrer können beim Bremsen und Kurvenfahren volles Vertrauen ins Auto aufbauen. Der Wagen liegt in jeder Art Kurve gut, schnell wie langsam. Aber wenn ein Fahrzeug in Barcelona gut auf der Strasse liegt, heisst das noch lange nicht, dass es auf anderen Pisten auch so sein wird. Jede Strecke ist wieder anders.»

Vor einem Jahr begann Ferrari ebenfalls mit dem besten Auto im Feld, aber auf der Pole-Position in Australien stand Lewis Hamilton – nach einer der besten Runden, die ich je von einem Formel-1-Rennfahrer gesehen habe, einschliesslich Ayrton Senna und Michael Schumacher.

Vorsichtiger Blick in den Zerrspiegel

Es gibt zwei Faktoren, welche die Erkenntnisse von Barcelona nicht als Vorlage fürs Australien-GP-Wochenende aufdrängen. Erstens: Der Circuit de Barcelona-Catalunya und der Albert Park Circuit sind zwei grundverschiedene Rennstrecken. Zweitens: Ich habe in Australien schon alles erlebt, was das Wetter bieten kann, vielleicht mit Ausnahme eines Schneesturms.

Einmal befand sich unsere Maschine im Sinkflug auf den «Tullamarine Airport», und der Kapitän meldete sich zu Wort: «Meine Damen und Herren, wir landen in dreissig Minuten in Melbourne, schnallen Sie sich bitte wieder an. Die Lokalzeit beträgt 22.00 Uhr, die Aussentemperatur liegt bei 40 Grad.» Alle Passagiere schauten sich verdutzt an. Hatte er wirklich 40 Grad gesagt?

Später, als ich aus dem Flughafenterminal trat, wurde mir schlagartig klar, dass die Information des Kapitäns korrekt gewesen war: Als sich das Glasportal aufschob, war es, als hätte ich zuhause die Backofentür geöffnet – wusch, 40 Grad! Und das in der Nacht. Kaum 36 Stunden später brach ein kraftvolles Gewitter über Melbourne herein, und die Temperatur sackte auf 18 Grad zusammen. Das Wetter kann in Melbourne rasant wechseln, schliesslich ist das Meer nicht weit, es kann brütend heiss sein oder bei 12 Grad quer schütten. Das war exakt jenes Jahr, als ich nur einen Pulli eingepackt hatte (so weit zum Thema jahrelanger Erfahrung).

Nächster Zerrspiegel: Die meisten Teams werden Evo-Teile nach Melbourne bringen, auch das verschiebt das Kräfteverhältnis, abhängig davon, wie gut sich die jüngsten Verbesserungen bewähren. Ich erinnere mich an ein gutes Beispiel für den Zauberkünstler namens Testfahrten – als Jean Alesi im Jahre 2001 im Prost-Rennwagen in Estoril (Portugal) zwei Tagesbestzeiten zeigte und die Konkurrenz um eine satte Sekunde in Grund und Boden fuhr. Prost holte anschliessend im Laufe der Saison vier kümmerliche Punkte!

Ich wollte aus all diesen Gründen einmal wissen: Wie sehen die Top-Ten vom letzten grossen Wintertest gemessen an den Top-Ten im Abschlusstraining von Melbourne aus? Verblüffende Antwort: Kein einziger Fahrer, der in den letzten vier Jahren schnellster Mann der jeweils letzten Testtage war, konnte sich später über die Pole-Position in Australien freuen, keiner. Mehr noch – kein einziger jener Piloten, die im letzten Wintertest Bestzeit erzielten, konnte in Melbourne im gleichen Jahr gewinnen oder in der jeweiligen Saison Weltmeister werden!

Das Risiko von Verbesserungen

Wenn wir einen Moment beim Thema Trugschluss verweilen: Ich musste herzhaft lachen, als in Barcelona von besonders Schlauen verbreitet wurde – Mercedes habe als Reaktion auf die guten Testzeiten von Ferrari in der zweiten Woche ein gewaltiges Evo-Paket gebracht. Ein ausgemachter Blödsinn! Ein solches Entwicklungspaket wie am Mercedes braucht Monate Vorlaufzeit. Mercedes hatte die Entwicklungen von Anfang an auf die zweite Testwoche angesetzt.

Zur Erinnerung: Der Silberpfeil zeigte eine ästhetisch durchaus fragwürdige Enten-Nase mit neu geformten Luftleit-Elementen unter dem Chassis. Der Knubbel an der Nasenspitze wird auch durch zwei neckisch-kleine Lufteinlässe nicht hübscher. Die Frontflügel-Endplatten sind nach aussen gerichtet. Auf dem Chassis sind dem Wagen Hörner gewachsen, auch hier ist die Form der Funktion untergeordnet. Dazu ist die Motorverkleidung noch schlanker und taillierter, der Unterboden weist neue Schlitze auf, um seitlichen Luftabfluss zu verringern. Komplett neu auch die seitlichen Luftleit-Elemente im Bereich des Seitenkasten-Eingangs mit zwei grossen, waagrecht angeordneten Finnen, das ist ohnehin derzeit die grösste Spielwiese der Aerodynamiker. Der Halo hat einen Zusatzflügel erhalten, die Einlässe der Vorderradbremsen sind geändert, der Zusatzflügel am Heck ebenfalls (der T-Wing, von Damon Hill immer so neckisch «Kleiderbügel» genannt). Ein Zaungast in Barcelona: «Mercedes hat ein neues Auto gemacht.»

Das ist das volle Ausmass von Entwicklungsschritten, die Rennställe von den Tests zum Saisonstart bringen können. Die hellsten Köpfe erwägen dabei vorsichtig: Mit dem in Barcelona bewährten Teilen auch in Australien fahren? Oder das Risiko eingehen, neue Entwicklungen im letzten Moment ans Auto zu bringen, also erst zum WM-Auftakt, ungetestet, aber vielverprechend? Dieses Risiko hat sich für einige Teams schon gelohnt, bei anderen ist es schmerzlich in die Hose gegangen.

Red Bull Racing und Honda lauern

Die Laufleistung der Rennställe in Katalonien war überaus eindrucksvoll. Vor allem die vielen Runden der Honda-befeuerten Teams Red Bull Racing und Toro Rosso haben zahlreiche Insider verblüfft. Am letzten Tag stand Max Verstappen nicht etwa wegen des Motors, sondern wegen eines Getriebedefekts. Der frühere McLaren-Honda-Fahrer Stoffel Vandoorne: «Red Bull Racing hat mit dem Honda-Motor durchaus Chancen, Siege einzufahren. Es ist definitiv ein anderer Honda-Motor als ich ihn damals bei McLaren hatte. Ob es reichen wird, um im Titelkampf mitzumischen, lässt sich noch nicht sagen, dafür ist es noch zu früh.»

Red-Bull-Rennchef Dr. Helmut Marko ist überaus angetan. Der Grazer sagt: «Das waren für uns die besten Tests seit Einführung der Hybridformel Anfang 2014. Wir kamen trotz zweiter Ausritte von Pierre Gasly auf eine unglaubliche Kilometerleistung, hatten absolute Zuverlässigkeit dank Honda, durch die vielen Kilometer kamen wir in der Abstimmung sehr weit und sind daher heuer für das erste Rennen ganz anders aufgestellt.»

Für die Saison 2019 traut sich der Le-Mans-Sieger von 1971 zu sagen: «Wir sollen mindestens fünf Rennen gewinnen.» Das ist mal eine Ansage.

Ein anderer Eindruck aus Katalonien: Machen Sie sich auf ein unfassbar spannendes Getümmel im Mittelfeld gefasst. Mit Renault und Alfa Romeo-Sauber am vorderen Ende, Haas und Toro Rosso-Honda nicht weit davon entfernt. Racing Point bleibt eine Unbekannte, weil der Rennstall für den WM-Auftakt in Australien ein erhebliches Evo-Paket in petto hat.

McLaren hat zwar tolle Rundenzeiten gezeigt, aber die Dauerläufe sprechen eine andere Sprache. Die beiden Traditions-Teams von McLaren und Williams bilden den Schluss des Mittelfelds. 2018 hatte Williams mit Abstand das schlechteste Auto gebaut. Ob die Engländer die rote Laterne abgeben können, wird sich zeigen. Aus dem Bauch heraus – eher nicht.

Am anderen Ende der Wohlfühlskala: Ferrari. Die Italiener dürfen mit viel Selbstbewusstsein nach Australien fliegen. Aber Ferrari musste den letzten Testtag vorzeitig abbrechen: Elektrikdefekt am Wagen von Vettel. Tags zuvor war Charles Leclerc wegen eines Auspuffdefekts ausgerollt. Diese Schäden und der Felgenbruch am Wagen von Vettel zeigen – so etwas wie eine Sieggarantie hat in der Königsklasse keiner.

Teamchef Mattia Binotto: «Auf so etwas würde ich nie Geld setzen, ich bin ohnehin kein Spieler, habe ich nie getan. Aber wenn ich gezwungen würde, dann würde ich auf Ferrari setzen.»

Und was sagt WM-Favorit Sebastian Vettel? «Ja, unser Auto ist stark. Wie stark genau, das weiss ich nicht. Wir haben die Charakteristik des Wagens weiter ausgelotet. Leider verloren wir Zeit, ideal ist das nicht. Aber das gute Fahrgefühl mit dem Wagen ist noch immer da, die Stimmung im Rennstall bleibt optimistisch. In Melbourne werden wir mehr wissen, aber auch das wird nicht das volle Bild sein, das erkennen wir erst, wenn wir auf verschiedenen Typen von Rennpisten gefahren sind.»

«Ich war überrascht davon, wie viele Neuheiten hier bei Mercedes ans Auto gekommen sind. Aber jedes Team verfolgt da die eigenen Pläne. Entlang der Bahn habe ich noch nicht viel gesehen, derzeit ist für uns wichtiger, was im Wagen passiert. Es gibt so viele Faktoren, die eine Rolle spielen. Jeder verfolgt das eigene Programm, und dafür musst du Gas geben. Die Kernfragen: Wie schwer war das Auto? Mit wie viel Power war der Wagen unterwegs? Die Reifenmischungen kennen wir ja. Aber die grossen Bluffs sehe ich jetzt nicht. Wenn du richtige Ergebnisse sehen willst, dann musst du Gas geben. Wir haben gute Leute im Team, welche die Zeiten der Gegner analysieren. Wir sollten flott dabei sein, Red Bull Racing-Honda macht einen guten Eindruck, Alfa Romeo-Sauber auch. Mercedes ist das schwerer einzuschätzen, deren Zeiten waren sehr recht auf und ab.»

«Ich sehe diese Weltmeisterschaft als einen langen Weg, wir haben erst Februar. Wir stehen vor einer langen Saison mit grossen Herausforderungen. Aber wir haben eine starke Truppe, wir gehen mit viel Selbstvertrauen in die GP-Saison. Wir wollen vom ersten Rennen an auf Speed sein. Ferrari hat alle Zutaten, um Weltmeister zu werden, und 2019 wollen wir unser grosses Ziel endlich erreichen.»

Vettel sieht sich am Anfang eines langen Wegs, Hamilton am Fusse eines Bergs, wie er uns erklärte. Die Bilder ähneln sich wie die Rundenzeiten.

Barcelona-Test: Die Zeiten der zweiten Woche

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF90, 1:16,221, C5 (Freitag)
2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:16,224, C5 (Freitag)
3. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF90, 1:16,231, C5 (Donnerstag)
4. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:16,561, C5 (Freitag)
5. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.19, 1:16,843, C5 (Freitag)
6. Alex Albon (T), Toro Rosso STR14-Honda, 1:16,882, C5 (Donnerstag)
7. Daniil Kvyat (RU), Toro Rosso STR14-Honda, 1:16,898, C5 (Freitag)
8. Carlos Sainz (E), McLaren MCL34-Renault, 1:16,913, C5 (Freitag)
9. Romain Grosjean (F), Haas VF-19-Ferrari, 1:17,076, C5 (Freitag)
10. Lando Norris (GB), McLaren MCL34-Renault, 1:17,084, C5 (Donnerstag)
11. Pierre Gasly (F), Red Bull Racing RB15-Honda, 1:17,091, C5 (Donnerstag)
12. Daniel Ricciardo (AUS), Renault R.S.19, 1:17,114, C5 (Freitag)
13. Kimi Räikkonen (FIN), Alfa Romeo-Sauber C38-Ferrari, 1:17,239, C5 (Freitag)
14. Lance Stroll (CDN), Racing Point RP19-Mercedes, 1:17,556, C5 (Donnerstag)
15. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-19-Ferrari, 1:17,565, C5 (Freitag)
16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo-Sauber C38-Ferrari, 1:17,639, C5 (Donnerstag)
17. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB15-Honda, 1:17,709, C3 (Freitag)
18. Sergio Pérez (MEX), Racing Point RP19-Mercedes, 1:17,791, C5 (Freitag)
19. George Russell (GB), Williams FW42-Mercedes, 1:18,130, C5 (Donnerstag)
20. Robert Kubica (PL), Williams FW42-Mercedes, 1:18,993, C5 (Freitag)

Barcelona, 8. Tag (Freitag, 1. März)

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF90, 1:16,221 (110) C5*
2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:16,224 (61) C5
3. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:16,561 (71) C5
4. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.19, 1:16,843 (51) C5
5. Daniil Kvyat (RU), Toro Rosso STR14-Honda, 1:16,898 (131) C5
6. Carlos Sainz (E), McLaren MCL34-Renault, 1:16,913 (134) C5
7. Romain Grosjean (F), Haas VF-19-Ferrari, 1:17,076 (73) C5
8. Daniel Ricciardo (AUS), Renault R.S.19, 1:17,114 (52) C5
9. Kimi Räikkonen (FIN), Alfa Romeo-Sauber C38-Ferrari, 1:17,239 (132) C5
10. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-19-Ferrari, 1:17,565 (94) C5
11. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB15-Honda, 1:17,709 (29) C3
12. Sergio Pérez (MEX), Racing Point RP19-Mercedes, 1:17,791 (104) C5
13. Robert Kubica (PL), Williams FW42-Mercedes, 1:18,993 (90) C5

*Reifenmischungen: C1 die härteste, C5 die weichste, Abstände zwischen den Mischungen gemäss Pirelli: C1 zu C2 0,9 Sekunden, C2 zu C3 0,7 Sekunden, C3 zu C4 0,6 Sekunden, C4 zu C5 0,6 Sekunden

Barcelona, 7. Tag (Donnerstag, 28. Februar)

1. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF90, 1:16,231 min, C5 (138 Runden)
2. Alex Albon (T), Toro Rosso STR14-Honda, 1:16,882, C5 (118)
3. Lando Norris (GB), McLaren MCL34-Renault, 1:17,084, C5 (84)
4. Pierre Gasly (F), Red Bull Racing RB15-Honda, 1:17,091, C5 (65)
5. Daniel Ricciardo (AUS), Renault R.S.19, 1:17,204, C5 (65)
6. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.19, 1:17,496, C5 (73)
7. Lance Stroll (CDN), Racing Point RP19-Mercedes, 1:17,556, C5 (103)
8. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo-Sauber C38-Ferrari, 1:17,639, C5 (71)
9. Romain Grosjean (F), Haas VF-19-Ferrari, 1:17,854 C4 (16)
10. Lewis Hamilton (GB), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:18,097, C2 (85)
11. George Russell (GB), Williams FW42-Mercedes, 1:18,130, C5 (140)
12. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-19-Ferrari, 1:18,199, C3 (53)
13. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:18,862 C3, (97)

Barcelona, 6. Tag (Mittwoch, 27. Februar)

1. Carlos Sainz (E), McLaren MCL34-Renault, 1:17,144 (130 Runden) C4
2. Sergio Pérez (MEX), Racing Point RP19-Mercedes, 1:17,842 (88) C4
3. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF90, 1:18,195 (40) C3
4. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo-Sauber C38-Ferrari, 1:18,209 (113) C4
5. Romain Grosjean (F), Haas VF-19-Ferrari, 1:18,330 (120) C5
6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB15-Honda, 1:18,395 (128) C3
7. Daniil Kvyat (RU), Toro Rosso STR14-Honda, 1:18,682 (101) C3
8. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:18,941 (74) C3
9. Lewis Hamilton (GB), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:18,943 (102) C3
10. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.19, 1:19,056 (58) C3
11. Robert Kubica (PL), Williams FW42-Mercedes, 1:19,367 (130) C4
12. Daniel Ricciardo (AUS), Renault R.S.19, 1:22,597 (72) C2
13. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF90, keine Zeit (1)

Barcelona, 5. Tag (Dienstag, 26. Februar)

1. Lando Norris (GB), McLaren MCL34-Renault, 1:17,709 (80 Runden) C4
2. Pierre Gasly (F), Red Bull Racing RB15-Honda, 1:17,715 (136) C3
3. Lance Stroll (CDN), Racing Point RP19-Mercedes, 1:17,824 (82) C5
4. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF90, 1:17,925 (81) C3
5. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo-Sauber C38-Ferrari, 1:18,589 (99) C4
6. Alex Albon (T), Toro Rosso STR14-Honda, 1:19,649 (103) C4
7. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF90, 1:18,651 (29) C3
8. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-19-Ferrari, 1:18,769 (131) C4
9. George Russell (GB), Williams FW42-Mercedes, 1:19,662 (119) C5
10. Daniel Ricciardo (AUS), Renault R.S.19, 1:20,107 (77) C2
11. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:20,167 (7) C2
12. Lewis Hamilton (GB), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:20,332 (83) C2
13. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.19, 1:20,348 (80) C3

Barcelona-Test: Die Zeiten der ersten Woche

1. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.19, 1:17,393 (Donnerstag), C5
2. Alex Albon (T), Toro Rosso STR14-Honda, 1:17,637 (Donnerstag), C5
3. Daniil Kvyat (RU), Toro Rosso STR14-Honda, 1:17,704 (Mittwoch), C5
4. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo-Sauber C38-Ferrari, 1:17,762 (Mittwoch), C5
5. Daniel Ricciardo (AUS), Renault R.S.19, 1:17,785 (Donnerstag), C5
6. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:17,857 (Donnerstag), C5
7. Lewis Hamilton (GB), Mercedes-Benz W10 EQ Power+, 1:17,977 (Donnerstag), C4
8. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF90, 1:18,046 (Donnerstag), C3
9. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF90, 1:18,161 (Montag), C3
10. Lando Norris (GB), McLaren MCL34-Renault, 1:18,431 (Donnerstag), C4
11. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo-Sauber C38-Ferrari, 1:18,511 (Donnerstag), C3
12. Carlos Sainz (E), McLaren MCL34-Renault, 1:18,558 (Montag), C4
13. Romain Grosjean (F), Haas VF-19-Ferrari, 1:18,563 (Donnerstag), C3
14. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-19-Ferrari, 1:18,720 (Donnerstag), C3
15. Pierre Gasly (F), Red Bull Racing RB15-Honda, 1:18,780 (Donnerstag), C3
16. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB15-Honda, 1:18,787 (Mittwoch), C3
17. Pietro Fittipaldi (BR), Haas VF-19-Ferrari, 1:19,249 (Mittwoch), C4
18. Lance Stroll (CDN), Racing Point RP19-Mercedes, 1:19,664 (Donnerstag), C2
19. Sergio Pérez (MEX), Racing Point RP19-Mercedes, 1:19,944 (Montag), C3
20. George Russell (GB), Williams FW42-Mercedes, 1:20,997 (Donnerstag), C3
21. Robert Kubica (PL), Williams FW42-Mercedes, 1:21,542 (Donnerstag), C2

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Sebastian Vettel lässt die Ferrari-Fans träumen © Ferrari Sebastian Vettel lässt die Ferrari-Fans träumen
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

Formel 1

F1 2019 Melbourne - Strategie Analyse mit James Vowles

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Günther Wiesinger

Ducati-Flügel: Was sagt Alfa Romeo-F1-Aerodynamiker?

Der englische Formel-1-Aerodynamiker Ali Rowland-Rouse hat keinen Zweifel: Der Ducati-Flügel erzeugt Downforce. Kalex-Designer Alex Baumgärtel sagt: «Jedes Bauteil an einem Motorrad hat einen aerodynamischen Einfluss.»

» weiterlesen

 

tv programm

car port

Sa. 23.03., 16:15, Hamburg 1


Monster Jam Championship Series

Sa. 23.03., 16:30, Motorvision TV


Go! Das Motormagazin

Sa. 23.03., 17:00, Sat.1


sportarena

Sa. 23.03., 17:30, SWR Fernsehen


Sportschau

Sa. 23.03., 18:00, Das Erste


Formula E Street Racers

Sa. 23.03., 18:00, ORF Sport+


Formel E 2018/2019

Sa. 23.03., 18:45, ORF Sport+


car port

Sa. 23.03., 18:45, Hamburg 1


Servus Sport aktuell

Sa. 23.03., 19:15, ServusTV Österreich


car port

Sa. 23.03., 20:15, Hamburg 1


Zum TV Programm
32