Formel 1

Daniel Ricciardo: Melbourne-Frust währte nicht lange

Von - 29.03.2019 08:08

Renault-Neuzugang Daniel Ricciardo startet frischen Mutes und mit einem neuen Chassis ins zweite WM-Wochenende in Bahrain. Der Australier beteuert, dass der Frust vom verpatzten Heimspiel schnell verflogen war.

«Ehrlich gesagt war ich irgendwie auch erleichtert, dass es vorbei war», fasst Daniel Ricciardo seine Gefühlslage nach dem verpatzten Saisonauftakt und Heimspiel im Albert Park von Melbourne rückblickend zusammen. Der Renault-Neuzugang hatte sich bereits beim Start alle Chancen auf ein gutes Ergebnis genommen, indem er etwas zu optimistisch neben die Piste bretterte und dabei seinen Frontflügel einbüsste.

Ricciardo fuhr nach dem unumgänglichen frühen Boxenstopp zwar noch weiter, die Zielflagge sah der Australier aber nicht, da er das erste Rennen des Jahres zur Sicherheit frühzeitig abbrach und in die Box verschwand. Und damit nicht genug: Um ganz sicherzugehen, startet der siebenfache GP-Sieger mit einem neuen Chassis ins nächste Rennwochenende in Bahrain.

«Ich schätze, das hat mit der Startszene von Melbourne zu tun», seufzte der 29-Jährige, als er im Fahrerlager von Bahrain auf die Gründe für den Chassis-Tausch angesprochen wurde. «Sie sind sich noch nicht ganz sicher, ob es das war, aber wir vermuten es. Und um ganz sicher zu gehen, haben wir das Chassis ausgetauscht. Abgesehen davon erwartet uns ein ziemlich entspanntes Wochenende. Und es ist schön, dass wir uns ganz auf unsere Arbeit konzentrieren können.»

Vom Melbourne-Frust ist nichts mehr zu spüren – und zwar schon eine ganze Weile: «Bereits am Montag nach dem Rennen war ich wieder zum Scherzen aufgelegt», verriet Ricciardo, der auch gestand: «Nach dem Rennen war ich natürlich enttäuscht, dass das Wochenende nicht so gut verlaufen ist, aber ehrlich gesagt war ich auch erleichtert, dass es vorbei war. Ich war eher für die Fans enttäuscht. Ich mache das Ganze natürlich in erster Linie für mich selbst, aber ich habe viele Renault-T-Shirts und -Kappen auf den Tribünen gesehen. Und es tat mir leid für sie.»

Ricciardo tröstete sich daraufhin: «Ob ich nun Zwölfter oder Achter oder was auch immer geworden wäre – das spielt keine so grosse Rolle. Wenigstens konnte ich einige Rennrunden drehen und war auch in einigen Kämpfen dabei. Aber am Montag nach dem Rennen hatte ich einen Auftritt und da war ich schon wieder zum Scherzen aufgelegt. Ich habe es also schnell verdaut, denn ich weiss auch, dass die Saison noch jung ist. Auch für die Moral des Teams wäre es nicht gut, wenn ich nun den Kopf hängen liesse. Das würde niemandem was bringen.»

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