Formel 1

Charles Leclerc (Ferrari/1.): «Das bring ich zu Ende»

Von - 30.03.2019 17:28

​Erste Pole-Position für den jungen Charles Leclerc, als erster Monegasse, in der Formel 1. Der 21-Jährige fuhr in Bahrain unwiderstehlich und ist zweitjüngster Mann auf einer F1-Pole nach Sebastian Vettel.

Typisch Charles Leclerc, wie der 21jährige Monegasse nach seiner ersten Pole-Position in der Formel 1 reagierte: «Danke für dieses Auto», sagte er am Funk. «Das ist ein guter Anfang. Aber die Punkte holen wir im Rennen. Morgen bring ich das zu Ende.»

Weltmeister Nico Rosberg findet: «Das war das perfekte Training von Charles, besser kann man das nicht machen.» Nur im zweiten freien Training war Leclerc nicht der schnellste Mann im Feld – erste Formel-1-Pole im 23. Versuch, an diesem Samstag in Bahrain ist Charles 21 Jahre, 5 Monate und 14 Tage jung, damit ist der der zweitjüngste Fahrer der Formel-1-Historie auf Pole hinter jenem Mann, den er nun geschlagen hat: Sebastian Vettel. Der Heppenheimer hält weiter den Rekord aus Monza 2008 mit 21 Jahren, 2 Monaten und 11 Tagen. Drittjüngster ist übrigens Fernando Alonso (21/7/23) in Malaysia 2003. Es ist die erste Pole von Leclerc seit dem Formel-2-Rennwochenende Anfang Oktober 2017 in Jerez.

«Ich bin extrem glücklich», sagt Leclerc nach seiner grandiosen Darbietung. «In Australien hatte ich mir im letzten Quali-Segment einige Fehler geleistet, das hat mich in Melbourne sehr geärgert, und klar wollte ich nicht noch einmal patzen. Alles hat prima funktioniert.»

«Der Wagen hat von der ersten Runde an gut funktioniert. Aber ich konnte mir meiner Sache nie sicher sein, weil alle wissen, welch toller Fahrer Sebastian ist. Ich lerne die ganze Zeit von ihm, und ich bin sicher, da kommt noch mehr. Ich darf mich sehr glücklich schätzen, hier die Nase vorn zu haben.»

Wie geht es nun weiter? «Zunächst einmal beleuchten wir nochmals das Qualifying, dann eine Mütze Schlaf, um für das Rennen optimal vorbereitet zu sein.»

Seine Pole sieht Leclerc pragmatisch: «Ich habe nie daran gedacht, wann es wohl klappen könnte. Ich wusste, wir haben ein gutes Auto. Ich wusste auch: Wenn ich gute Arbeit zeige, dann kann ich das schaffen. Aber ich ging ohne Erwartungen in die Saison, dann wirst du auch nicht enttäuscht.»

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Thema der Woche

Von Günther Wiesinger

Red Bull KTM: Der tiefe Fall von Johann Zarco

Johann Zarco ist ein Rennfahrer mit vielen Stärken, die Selbstkritik gehört nicht dazu. Er schimpfte so lange über KTM, bis den provozierten Österreichern der Geduldsfaden riss.

» weiterlesen

 

TV-Programm

Do. 17.10., 23:25, Eurosport
Superbike
Do. 17.10., 23:30, ORF Sport+
Formula E Street Racers
Do. 17.10., 23:40, Motorvision TV
On Tour
Do. 17.10., 23:45, Hamburg 1
car port
Fr. 18.10., 00:00, Anixe HD
Anixe Motor-Magazin
Fr. 18.10., 00:05, Motorvision TV
Bike
Fr. 18.10., 00:10, Eurosport 2
Superbike: Weltmeisterschaft
Fr. 18.10., 00:10, SPORT1+
SPORT1 News
Fr. 18.10., 01:00, ORF Sport+
Formel 1
Fr. 18.10., 02:30, SPORT1+
SPORT1 News
zum TV-Programm