Formel 1

Binotto: «Das war nicht die letzte Pole von Leclerc»

Von - 30.03.2019 19:00

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto freute sich nach dem Bahrain-Qualifying mit seinem Schützling Charles Leclerc über dessen Bestzeit und erklärte: «Die erste Pole ist immer etwas ganz Wichtiges.»

Als Mattia Binotto nach dem Bahrain-Qualifying vor die TV-Kameras trat, stand dem Ferrari-Teamchef sowohl die Freude über die Pole als auch Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder, schliesslich hatten seine Piloten Charles Leclerc und Sebastian Vettel gerade die erste Startreihe zum zweiten Saisonlauf erobert, wobei der 21-Jährige fast drei Zehntel schneller als der vierfache Champion blieb. Damit krönte er sich zum zweitjüngsten Polesetter in der GP-Geschichte – nur Vettel war bei seiner ersten GP-Pole noch jünger.

«Ich bin glücklich mit dem heutigen Tag, denn nach der Enttäuschung von Australien haben wir uns ganz auf uns selbst konzentriert und hart gearbeitet, um die Probleme vom Saisonauftakt zu verstehen. Das heutige Ergebnis erfüllt uns sicherlich mit Selbstvertrauen», erklärte Binotto, und winkte auf Nachfrage ab: «Ich werde jetzt nicht ins Detail gehen und erzählen, was wir alles verändert haben.»

Viel wichtiger ist dem Ingenieur, der auch die technische Leitung innehat, dass der Fortschritt eine Teamleistung darstellt. «Das Team stand zusammen, konzentrierte sich ganz auf die Aufgabe und arbeitete gut zusammen, deshalb geht dieser Erfolg auf alle Mitarbeiter zurück. Ich freue mich ungemein für unsere Mannschaft, denn das ist ein grossartiges Team, dem wir dieses Ergebnis heute zu verdanken haben.»

Ein paar nette Extra-Worte gab es dann aber doch noch für den jungen Polesetter. Binotto lobte: «Ich freue mich für das Team und für Charles, die erste Pole ist immer etwas ganz Wichtiges. Er ist ein guter Junge, und deshalb lieben wir ihn auch alle – genauso wie wir Sebastian lieben. Und ich bin mir sicher, dass das nicht seine letzte Pole war.»

Der 49-Jährige warnte aber auch eilends: «Ich denke, wir hatten ein gutes Tempo, aber gegen Mercedes hatten wir wie erwartet kein leichtes Spiel. Das Rennen wird sicherlich knifflig, denn Mercedes sitzt uns im Nacken. Wir müssen uns aber wieder ganz auf uns selbst fokussieren und konzentriert bleiben, denn bis zum Fallen der Zielflagge ist es noch ein weiter Weg. Heute haben wir eine gute Leistung gezeigt, aber dafür gibt es noch keine WM-Punkte.»

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