Formel 1

Alex Albon (Toro Rosso): Held aus der zweiten Reihe

Von - 14.04.2019 15:15

Alexander Albon hat beim China-GP einen Husarenritt hingelegt, startete aus der Boxengasse und fuhr noch einen Punkt ein. Der Lohn: Die Wahl zum Fahrer des Tages,

Ein Formel-1-Rennen besteht nicht nur aus den sechs Fahrern der drei Topteams Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing. Oft ist es auch so, dass sich die Spannung an der Spitze in gewissen Grenzen hält, die Kämpfe im Mittelfeld dafür weitaus spannender sind.

Deshalb gibt es sie hin und wieder: die Helden aus der zweiten Reihe. Die Fahrer, die aus dem Schatten der Hamiltons, Vettels und Verstappens treten, die auch etwas vom Rampenlicht abbekommen.

Beim China-GP war das Alex Albon, der Rookie von Toro Rosso.

Wir erinnern uns: Er war im dritten freien Training am Samstag böse gecrasht, sein Toro Rosso war Schrott und musste für das Rennen quasi neu aufgebaut werden. Albon musste deshalb aus der Boxengasse starten.

Er bewies aber zum einen, dass Toro Rosso in Shanghai ein starkes Paket hatte, und auch, zu was er in der Lage ist. Nach seiner Fahrt vom letzten Platz auf Rang zehn wurde er mit einem Punkt und der Wahl zum Fahrer des Tages belohnt.

Er bedankte sich nach seinem Husarenritt erst einmal beim Team, dass ihm das Auto rechtzeitig hinstellte. «Sie haben ein gutes Rennen verdient und ich bin froh, dass ich einen Punkt nach Hause bringen konnte, um ihren Aufwand zu belohnen.»

Der 23-Jährige weiter: «Wir hatten das ganze Wochenende die Pace. Es war ein schwieriges Rennen, da wir eigentlich eine Zwei-Stopp-Strategie geplant hatten, aber der Abbau war höher als die meisten erwartet hatten.»

Aber bei Toro Rosso wusste man durch das Training, dass der Umgang mit den Reifen gut war, «weshalb wir entschieden haben, aufs Ganze zu gehen und auf der harten Mischung zu überleben.»

Albon bekam am Ende sogar seinen Platz in den TV-Bildern, die seinen Kampf um den letzten Punkt gegen Romain Grosjean im Haas zeigten. Der Franzose machte Runde um Runde Sekunden auf Albon gut, kam aber am Ende nicht vorbei. «Ich war ganz schön nervös, als er mich fast schnappte, aber ich bin glücklich.»


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