Formel 1

Valtteri Bottas (6.): «Zweite Runde war nicht rund»

Von - 09.06.2019 14:01

Während Mercedes-Star Lewis Hamilton im Kanada-Qualifying die zweitschnellste Runde schaffte, kam Valtteri Bottas nicht über den sechsten Platz hinaus. Der Finne übte sich hinterher in Selbstkritik.

Den siebten WM-Lauf des Jahres wird Valtteri Bottas aus der dritten Startreihe in Angriff nehmen müssen, denn im Abschlusstraining zum Kanada-GP kam der Mercedes-Pilot nicht über den sechsten Platz hinaus. Ausser Polesetter Sebastian Vettel schafften auch auch Bottas’ Teamkollege Lewis Hamilton, Vettels Ferrari-Stallgefährte Charles Leclerc, Renault-Ass Daniel Ricciardo und Red Bull Racing-Aufsteiger Pierre Gasly eine schnellere Runde als der Finne.

Die Schuld dafür sucht Bottas bei sich selbst, wie er hinterher selbstkritisch betonte: «Ich habe auf meinem ersten Versuch im Q3 einen Fehler gemacht. Das Heck brach aus und ich drehte mich in der zweiten Kurve. Dabei hatte ich Glück, dass ich die Mauer nicht berührt habe, aber dadurch befand ich mich für den zweiten Run im Hintertreffen.»

«Meine zweite Runde war nicht rund – ich habe mich einige Male verbremst und bin nicht gut durch die Kurven gefahren», seufzte der 29-Jährige. «Auf diese Runde bin ich nicht besonders stolz, aber Fehler passieren eben manchmal. Daraus muss ich meine Lehren ziehen, weitermachen und morgen gestärkt daraus hervorgehen.»

«Das Auto fühlte sich gut an und unser Renntempo sah am Freitag ebenfalls stark aus. Entsprechend bin ich zuversichtlich, dass sich im Rennen Chancen ergeben werden. Auf dieser Strecke ist es möglich, einen Gegner zu überholen und wir haben hier in der Vergangenheit schon grossartige Rennen erlebt. Deshalb werde ich alles geben und versuchen, so viele Punkte wie möglich einzufahren», tröstete Bottas sich.

Mercedes-Technikchef James Allison fasste zusammen: «Schon am Freitag sah es nach einem engen Kampf aus und so ist es auch gekommen. An der Spitze ging es sehr eng zu und wir mussten definitiv sehr hart pushen, um dieses Ergebnis einzufahren. Das Qualifying wurde im Q2 noch einen Tick interessanter für uns, weil Valtteri zum Wiegen abbiegen musste und wir dadurch die Reihenfolge ändern mussten. Aber das Team und die Fahrer haben richtig gute Arbeit geleistet, um beide Autos auf den Medium-Reifen sicher durchzubekommen.»

«Das wird beim Start zum Rennen ein wichtiger Faktor sein», weiss der Ingenieur. «Wenn man im Q3 seine erste Sicherheitsrunde verliert, befindet man sich sofort im Hintertreffen. Die relativ schwache Startposition von Valtteri ist eine direkte Konsequenz daraus. Aber er weiss, dass er morgen auf den richtigen Reifen startet – und die Autos vor ihm nicht. Dadurch befindet er sich hoffentlich in einer guten Ausgangslage für das Rennen.»

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