Formel 1

Pirelli: Mit viel Mut zum Risiko

Von - 13.02.2013 10:26

Der Alleinausrüster hat sich für den WM-Beginn entschieden: Die Teams stehen vor einer kniffligen Aufgabe.

Da können sich die Teams auf einiges gefasst machen: Pirelli hat sein Versprechen wahr gemacht und stellt die Rennställe bei den ersten vier Rennen der Saison 2013 vor eine schwere Aufgabe.

Rennchef Paul Hembery: «Wir fanden, die Teams hatten sich ungefähr zur Mitte der Saison 2012 fast ein wenig zu gut unseren Mischungen angespasst. Also haben wir, in enger Absprache mit dem Autoverband FIA, die Aufgabe etwas schwieriger gemacht.»

Generell haben die Mailänder weichere Reifen gebaut, die weniger körnen sollen (die Bildung von Gummi-Rubbel auf der Oberfläche), schneller auf Temperatur kommen, aber auch stärker abbauen.

Und so will Pirelli 2013 fahren.

GP Australien (Melbourne): Superweich (rot) und mittel (weiss).
GP Malaysia (Sepang): Mittel und hart (orange).
GP China (Shanghai): Weich (gelb) und mittel.
GP Bahrain (Sakhir): Weich und hart.

Zum Vergleich die Mischungen 2012:

Australien: Weich und mittel.
Malaysia: Mittel und hart.
China: Weich und mittel.
Bahrain: Weich und mittel.

Für den kommenden WM-Auftakt auf dem «Albert Park Circuit» in Melbourne hat Pirelli erstmals den superweichen Reifen ausgewählt. Das Ziel dabei: Die beiden Mischungen (superweich und mittel) sollen weit genug voneinander entfernt sein, damit die Teams vor strategische Probleme gestellt werden. Zur Erinnerung: Jeder Fahrer muss in einem Rennen eine Mischung mindestens einmal einsetzen. Es sei denn, es regnet.

In Malaysia kommen die widerstandsfähigsten beiden Pirellis zum Einsatz, weil mit hohen Temperaturen zu rechnen und der Asphalt sehr rauh ist. Dennoch wird auch hier der Unterschied zu 2012 spürbar sein, eben weil generell die Mischungen weicher sind und auch die Konstruktionen geändert wurden.

In China wird auf weich und mittel gesetzt, weil mit das anspruchsvolle Pistenlayout hohe Reifenabnutzung erzeugt.

In Bahrain wird ebenfalls mit neuer Kombination gefahren, auch hier basierend auf den Erkenntnissen von 2012 sowie der internen Vorgabe.

Fazit: Wir können uns auch abwechslungsreiche Grands Prix gefasst machen.
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