Pech für Vettel: Keine Fristverlängerung für Renault
Die Homologationsfrist der neuen Formel-1-Triebwerke wird wie erwartet nicht verlängert, auch Bernie Ecclestones Antrag, gleich bei den letzten drei Rennen doppelte Punkte zu verteilen, wurde abgelehnt.
Pech für Weltmeister Sebastian Vettel und alle anderen Piloten, die mit einem Renault-Aggregat in die neue Formel-1-WM steigen: Die Strategiegruppe, die aus Vertretern von sechs Formel-1-Rennställen (Red Bull Racing, Ferrari, McLaren, Lotus, Williams und Mercedes) sowie je sechs Vertreter der Formel-1-Rechteinhaberin CVC Capitals und des Automobilweltverbands FIA besteht, gewährt Motorenhersteller Renault keinen Aufschub bei der Homologation der neuen Formel-1-Antriebseinheiten.
Das Veto war absehbar, schliesslich wollen sich die Renault-Gegner nicht dafür bestrafen, ihre Hausaufgaben rechtzeitig gemacht zu haben. Für den französischen Motorenlieferanten und seine Kunden ist dies eine sehr schlechte Nachricht. Denn alle Probleme, die bis heute um Mitternacht nicht ausgemerzt werden können, werden eingefroren. Renault kündigte umgehend an, dass man die Frist einhalte.
Die Strategiegruppe sprach sich darüber hinaus auch gegen die von Bernie Ecclestone vorgeschlagene Ausdehnung der Doppelte-Punkte-Regel auf die letzten drei Grands Prix der Saison aus. Einzig das neue Qualifying-Format, das für mehr Samstags-Spannung sorgen soll, wurde einstimmig angenommen.
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