Fall Michael Schumacher: Inhaftierter erhängt sich!
Tragische Entwicklung im Ermittlungsverfahren um die Weitergabe der Krankenakte von Michael Schumacher: Ein Verdächtiger hat sich im Zürcher Polizeigefängnis erhängt.
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Ein unbekannter Dieb hatte die Krankenunterlagen des verletzten Rennfahrers Michael Schumacher vor mehreren Wochen Medien in Deutschland, England und Frankreich zum Kauf angeboten, für 60.000 Schweizer Franken (ca. 50.000 Euro). Die Echtheit der Akten wollte er mit angeblichen Details zu chirurgischen Eingriffen belegen.
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Die Spur der Ermittler führte zu einer Hubschrauberfirma mit Sitz in Zürich. Kurz darauf teilte die renommierte Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) mit, dass Anzeige gegen Unbekannt erstattet worden sei, "um umfassende Klarheit in dieser Angelegenheit zu schaffen", so Rega-Sprecher Philipp Keller. "Die Rega hat im Zusammenhang mit der Verlegung des Patienten von Grenoble nach Lausanne medizinische Abklärungen getroffen und den Transport per Ambulanz organisiert. Im Rahmen dieser Abklärungen wurde der Rega vom Spital in Grenoble ein medizinischer Bericht zur Verfügung gestellt. Nach heutigem Informationsstand gehen wir davon aus, dass das Arzt- und Patientengeheimnis gewahrt wurden." Seither hielten sich die ermittelnden Behörden in Frankreich und Zürich mit Informationen zurück, um die Arbeit nicht zu kompromittieren.
Bis jetzt bekannt geworden ist, dass der Fall eine tragische Wendung nimmt: In seiner Zelle hat sich ein Mann erhängt, der im Zusammenhang mit der Weitergabe der Krankenakten von Michael Schumacher inhaftiert worden war. Beim Toten soll es sich um einen ranghohen Mitarbeiter der Rega handeln. Möglicherweise bedeutet dies das Ende der Ermittlungen in diesem Fall – gemäss der Staatsanwaltschaft gibt es keinen Nachweis für einen anderen Täter.
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Der Mann wurde gestern Dienstag verhaftet und befragt. Offenbar bestritt er alle Vorwürfe. Die Befragung sollte heute Mittwochmorgen fortgesetzt werden, doch dazu kam es nicht mehr. Werner Schaub von der Kantonspolizei Zürich: "Es gab nach der ersten Befragung keine Anzeichen für einen drohenden Selbstmord oder auf psychische Störungen."
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Der Leichnam wurde am Morgen in der Zelle des Zürcher Polizeigefängnisses aufgefunden, als das Frühstück gebracht werden sollte, wie die Zürcher Staatsanwaltschaft mitteilt. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung des Todesfalles eingeleitet.
In einer Mitteilung zeigt sich der Rega-CEO Ernst Kohler tief betroffen: "Dieses tragische Ereignis macht uns traurig und sprachlos. Unsere Gedanken und unser aufrichtiges Beileid gelten in diesem Augenblick den Angehörigen des Verstorbenen und den Personen aus seinem Umfeld." Auf Rücksicht auf die Angehörigen und im Hinblick auf die laufende Untersuchung, wolle sich die Rega nicht weiter dazu äussern, heisst es im Communiqué weiter.
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